Der Palast der Assassinen Rezension/Review
Die Geschichte von „Der Palast der Assassinen“
O Karin ist ein Hoffräulein in Ausbildung im Reich Hokugi. Ihr Vater O Ko ist ein gefürchteter Beamter, dem nachgesagt wird, dass er Feinde foltert oder tötet. Karin will dennoch im Inneren Palast arbeiten, wo auch ihr Vater tätig ist. Obwohl sie sich von ihm lossagt, gibt er ihr Dossiers über alle Bewohner des Palastes.
Doch Karin hat es schwer, Freunde zu finden. Ihr Name allein reicht, um andere abzuschrecken. Als sie die Aufgabe erhält, ein Kissen für die Gemahlinnen des Kaisers zu besticken, nutzt sie das Wissen aus den Dossiers, um deren Vorlieben einzubringen. Ihre Stickerei gelingt, doch ihre Mitschülerinnen Choko und Joju zerstören sie aus Angst, Karin wolle die Gemahlinnen vergiften.
Frustriert verpasst Karin die Schließzeit ihrer Unterkunft. Ein Angestellter ihres Vaters bietet Hilfe an, doch sie lehnt ab. Im Regen begegnet sie einem Jungen, der ihr einen Schirm reicht – und erkennt, dass es der zehnjährige Kaiser sein muss. Da seine Brüder ermordet wurden, tobt im Palast ein Machtkampf zwischen der Gemahlin Ka, der Großmutter Kengen und der Kronprinzessin Koki.
Karin sieht im Kaiser einen Freund und schöpft neuen Mut. Doch beim Laba-Fest verschwindet Joju. Karin findet sie tot im Stall – ermordet von einer Attentäterin, die ihre Kleidung gestohlen hat. Im Kampf besiegt Karin die Attentäterin und sorgt dafür, dass Joju als Heldin gefeiert wird. Von nun an beschließt sie, den Kaiser zu beschützen, auch wenn sie dafür viele Feinde auf sich zieht.
Der Manga erzählt von einer jungen Frau, die als Hoffräulein arbeiten will, aber durch die Ausbildung ihres Vaters zur Attentäterin unauffällig Feinde ausschaltet. Gleichzeitig muss sie gegen den Ruf ihres Vaters kämpfen – ohne zu wissen, dass er sie heimlich für seine eigenen Ziele benutzt.
Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet
„Der Palast der Assassinen“ ist ein spannender Mix aus Intrigen, Thriller und Fantasy. Die Geschichte lebt von der Atmosphäre des Palastes, in dem Machtkämpfe, Attentate und Misstrauen an der Tagesordnung sind.
Karin ist eine faszinierende Protagonistin. Sie ist stark, aber zugleich verletzlich. Sie will Freundschaften schließen, doch der Ruf ihres Vaters steht ihr im Weg. Ihre Ausbildung als Attentäterin macht sie zu einer gefährlichen Gegnerin, doch sie nutzt ihre Fähigkeiten nicht für Macht, sondern für Schutz.
Besonders gelungen ist die Mischung aus Intrigen und Action. Die Kämpfe sind dynamisch und erinnern in ihrer Spannung fast an Detektivgeschichten. Gleichzeitig gibt es humorvolle und emotionale Momente, die die Geschichte auflockern.
Der Manga wirft spannende Fragen auf: Wie sehr bestimmt die Herkunft das eigene Leben? Kann man sich von den Schatten der Familie lösen? Und wie viel Mut braucht es, um im Palast voller Intrigen Freundschaft und Vertrauen zu suchen?
Grafisch überzeugt der Manga mit einem klaren, stimmungsvollen Zeichenstil. Die Darstellung des Palastes, der Figuren und der Action-Szenen ist gelungen und unterstützt die dichte Atmosphäre.
Fazit
„Der Palast der Assassinen“ ist ein gelungener Auftakt, der euch mit Intrigen, Action und einer starken Protagonistin fesselt. Karin kämpft nicht nur gegen Attentäter, sondern auch gegen Vorurteile und den Ruf ihres Vaters. Für Fans von Seinen, Fantasy und Thrillern ist dieser Manga eine klare Empfehlung.
Diskutiert mit uns: Was macht für euch den Reiz an Palastgeschichten aus – die Intrigen, die Action oder die Charakterentwicklung?
