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Individuelle Itasha, Auftragskunst & Popkultur | AnimeSzene.jp

Design trifft Leidenschaft: Maßgeschneiderte Itasha, kreative Auftragskunst & echte Popkultur aus Japan.

Neuerscheinungen – wir halten dich auf dem Laufenden

Aktuell, spannend und mit Blick fürs Wesentliche – wir wählen die relevanten Inhalte für dich aus.


Ob Manga, Anime oder andere Neuerscheinungen von Bedeutung: unsere Berichte zeigen dir eine sorgfältige Auswahl dessen, was gerade frisch erschienen ist.


Wir verzichten bewusst auf News-Ticker und Gerüchte – und konzentrieren uns auf das, was wirklich Bestand hat und in deine Sammlung passt.


👉 Erfahre hier mehr über die neuesten Veröffentlichungen und unsere Einschätzungen .
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Küsse, die alles verändern

Mit „Can You Kiss Me First?“ (お前のほうからキスしてくれよ) bringt TOKYOPOP einen Boys-Love‑Einzelband nach Deutschland, der sich leise, warm und gleichzeitig überraschend intensiv entfaltet. Geschrieben und gezeichnet wurde die Geschichte von Yamayade, deren Stil sich klar im modernen BL verortet: sauber, emotional lesbar, mit feinen Details, die jede Szene tragen, ohne sich aufzudrängen. Der Band richtet sich offiziell an Leser*innen ab 16 Jahren, bewegt sich aber inhaltlich und visuell in einem erwachsenen Rahmen, ohne je die Grenze des guten Geschmacks zu überschreiten.

Was euch erwartet, ist eine Mischung aus Romance, Drama, Humor und einem Hauch Erotik — immer stilvoll, immer charakterzentriert. Und genau das macht diesen Einzelband so spannend für alle, die Boys-Love nicht nur konsumieren, sondern fühlen wollen.

Die Geschichte von „Can You Kiss Me First?“

Im Mittelpunkt stehen Eito Kanda und Isao Ueno, zwei Kollegen, die nach außen hin kaum unterschiedlicher wirken könnten. Seit Ueno in die Buchhaltung gewechselt ist, zeigt er sich streng, fast schon unnahbar — besonders gegenüber Kanda, der immer wieder Fehler in seinen Abrechnungen macht. In der Firma wird gemunkelt, Kanda mache das absichtlich, nur um Ueno zu provozieren.

Doch was niemand weiß: Die beiden kennen sich viel besser, als es den Anschein hat. Kanda hat eine Zeit lang bei Ueno gewohnt, nachdem ein Wasserschaden seine eigene Wohnung unbewohnbar gemacht hatte. Seitdem taucht er regelmäßig bei Ueno auf, läuft nach dem Duschen auch mal nackt durch die Wohnung und verhält sich so selbstverständlich, dass Außenstehende niemals auf die Idee kämen, wie vertraut die beiden wirklich miteinander sind.

Ueno, der offen schwul ist, versucht diese Nähe nach außen hin herunterzuspielen. Er will Kanda schützen, will Gerüchte vermeiden und hält deshalb Distanz — zumindest vor anderen. Innerlich sieht es ganz anders aus: Er ist längst in Kanda verliebt. Doch eine unbedachte Aussage aus der Vergangenheit verfolgt ihn bis heute. Damals sagte er Kanda, dass dieser nicht sein Typ sei. Was als Selbstschutz gedacht war, hat tiefe Spuren hinterlassen.

Kanda, offiziell hetero, trägt diese Worte noch immer mit sich herum. Er hält sich zurück, obwohl seine Gefühle für Ueno längst intensiver geworden sind. Zwischen ihnen steht nicht nur ein Missverständnis, sondern auch die Angst, ihre Freundschaft öffentlich zu machen. Die beiden leben eng beieinander, teilen Alltag, Nähe und Momente, die eigentlich schon alles sagen — und doch fehlt der Mut, den entscheidenden Schritt zu gehen.

Der Manga erzählt diese Dynamik mit viel Feingefühl. Es geht um zwei Männer, die sich lieben, aber durch alte Entscheidungen und unausgesprochene Gefühle voneinander getrennt bleiben. Die Spannung entsteht nicht durch große Dramen, sondern durch kleine Gesten, Blicke und die Frage, ob einer von ihnen endlich den Mut findet, den ersten Schritt zu machen.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„Can You Kiss Me First?“ lebt von emotionaler Ehrlichkeit. Die Figuren wirken authentisch, verletzlich und gleichzeitig stark in ihren Entscheidungen. Ihr begleitet zwei Menschen, die sich im Alltag verlieren und wiederfinden, die Nähe zulassen und gleichzeitig Angst davor haben.

Besonders stark ist die Art, wie Yamayade die Beziehung zwischen Kanda und Ueno inszeniert. Die erotischen Szenen sind visuell eindrucksvoll, aber nie plump. Sie unterstützen die Charakterentwicklung, statt sie zu überdecken. Für Fans von Boys-Love, die Wert auf Atmosphäre, Spannung und glaubwürdige Emotionen legen, ist das ein echtes Highlight.

Auch zeichnerisch überzeugt der Band. Die Panels sind klar strukturiert, die Figuren fein ausgearbeitet, und die Mimik trägt viele der emotionalen Momente. Man spürt, dass Yamayade genau weiß, wie man Stille, Nähe und unausgesprochene Gefühle visuell transportiert.

Spannend ist auch der Hintergrund des Werks: Ursprünglich digital auf Renta veröffentlicht, später als Einzelband bei Takeshobo erschienen, hat der Manga beim BL-Award 2025 gleich mehrfach abgeräumt — ein deutlicher Hinweis darauf, wie stark die Geschichte in der Community eingeschlagen hat.

Wenn ihr Romance liebt, die nicht laut sein muss, um zu berühren, wenn ihr Charaktere mögt, die Fehler machen, wachsen und sich langsam öffnen, dann ist dieser Einzelband genau das Richtige für euch.

Fazit

„Can You Kiss Me First?“ ist ein Boys-Love‑Titel, der euch mit ruhigen Tönen einfängt und mit emotionaler Tiefe überrascht. Er zeigt, wie kompliziert Nähe sein kann, wenn man sich selbst im Weg steht — und wie schön es ist, wenn zwei Menschen endlich den Mut finden, ehrlich zueinander zu sein.

Was denkt ihr: Ist es schwieriger, den ersten Schritt zu machen oder zuzugeben, dass man ihn sich wünscht? Teilt eure Meinung gern in den Kommentaren — wir freuen uns auf eure Gedanken.
Stefan
3. Februar 2026 um 03:40
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Witch and Hound – Hexen, Macht & Verrat

Wenn ihr düstere Fantasy liebt, in der Hexen, Assassinen und politische Machtspiele aufeinanderprallen, dann ist „Witch and Hound“ (魔女と猟犬) genau der Titel, der euch fesseln wird. Die Serie von Rainy Kamitsuki und Lam, veröffentlicht bei EGMONT, verbindet mittelalterliche Atmosphäre mit Magie, Intrigen und Figuren, die moralisch alles andere als eindeutig sind.

Der Zeichenstil ist solide, atmosphärisch und unterstützt die düstere Stimmung, ohne sich in Details zu verlieren. Perfekt für alle, die Fantasy mit politischem Einschlag und gefährlichen Allianzen mögen.

Die Geschichte von Witch and Hound

Piggy, eine junge Zofe in einem Adelshaus, führt ein ruhiges, unscheinbares Leben – bis eines Tages ein neues Mädchen ins Haus gebracht wird: Noa. Sie soll ebenfalls als Zofe arbeiten, doch ihre Schönheit sorgt sofort für Gerüchte. Manche behaupten, sie sei eine Hexe.

Piggy erwischt Noa dabei, wie sie Milch und Brot aus dem Haus schmuggelt. Doch statt etwas Verbotenes zu tun, füttert Noa lediglich streunende Katzen. Piggy verspricht, sie nicht zu verraten – ein Versprechen, das ihr Leben verändern wird.

Denn die Hausherrin plant einen Hexenprozess. In dieser Welt gilt: Hexen empfinden keinen Schmerz. Also wird Noa gefoltert, um ihre Schuld zu beweisen. Magier erscheinen, um den Prozess zu überwachen. Doch dann geschieht das Unfassbare: Noa hat den Platz mit der Hausherrin getauscht.

Im darauffolgenden Chaos tötet Noa die Magier und mehrere Bewohner des Hauses. Piggy überlebt – und wird zur einzigen Zeugin eines Massakers, das das Machtgefüge der Region erschüttert.

Der Bericht erreicht Fürst Bud Grace, der sofort erkennt, dass sein Reich magische Unterstützung braucht. Sein Fürstentum ist militärisch stark, aber das benachbarte Reich Amelia verfügt über mächtige Magier. Ohne eigene magische Kräfte ist Bud Grace dem Untergang geweiht.

Das Königreich Löwe hat Noa inzwischen gefangen genommen. Bud Grace will sie für sein Reich gewinnen – als Waffe, als Schutz, als Machtfaktor. Dafür rekrutiert er Rollo Duvel, einen Assassinen der Gilde Black Hound. Ironischerweise ist diese Gilde darauf spezialisiert, Hexen zu jagen. Nun soll Rollo eine Hexe beschützen.

Gemeinsam mit Bud Grace und dessen Tochter Delirium reist Rollo nach Löwe, um Noa abzuholen. Doch plötzlich weigert sich das Königreich, sie auszuliefern. Die Lage spitzt sich zu, und Bud Grace erteilt Rollo einen Auftrag, der alles verändern könnte.

Der Manga entfaltet eine Welt, in der kleine Reiche ums Überleben kämpfen, während ein mächtiges Großreich das Monopol auf Magier besitzt. Um nicht ausgelöscht zu werden, bleibt den Schwächeren nur eines: sich mit den gefürchteten Hexen zu verbünden. Und ein Assassine, der sein Leben lang Hexen gejagt hat, muss nun eine von ihnen beschützen.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„Witch and Hound“ ist eine düstere, politisch aufgeladene Fantasy‑Serie, die euch sofort in ihren Bann zieht. Die Welt ist rau, ungerecht und voller Machtspiele. Nichts ist schwarz‑weiß, und jede Figur trägt ihre eigenen Schatten mit sich herum.

Piggy ist eine stille Beobachterin, die plötzlich in Ereignisse hineingezogen wird, die weit über ihre Vorstellungskraft hinausgehen. Ihre Freundschaft zu Noa ist zart, gefährlich und emotional – ein Lichtpunkt in einer brutalen Welt.

Noa ist faszinierend: schön, gefährlich, geheimnisvoll. Sie ist keine typische Heldin, sondern eine Figur, die zwischen Opfer und Bedrohung schwankt. Ihre Kräfte sind gewaltig, ihre Moral unklar, und genau das macht sie so spannend.

Rollo Duvel ist ein Assassine, der sein Leben lang Hexen gejagt hat – und nun eine beschützen soll. Seine innere Zerrissenheit, seine Loyalität und seine Vergangenheit machen ihn zu einer der interessantesten Figuren des Mangas.

Die politischen Konflikte sind ein zentraler Bestandteil der Handlung. Kleine Reiche kämpfen ums Überleben, während ein übermächtiges Großreich seine Magier als Waffe einsetzt. Die Frage, wie weit man gehen darf, um sein Volk zu schützen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Der Zeichenstil ist solide und unterstützt die düstere Atmosphäre. Die Action ist klar inszeniert, die Charaktere wirken ausdrucksstark, und die Welt fühlt sich glaubwürdig an. Fans von dunkler Fantasy werden sich hier sofort zuhause fühlen.

Fazit

„Witch and Hound“ ist eine spannende, düstere Fantasy‑Serie voller Intrigen, Magie und moralischer Grauzonen. Die Figuren sind komplex, die Welt ist gefährlich, und die Handlung entwickelt sich schnell zu einem politischen Machtspiel, das euch nicht loslässt.

Wenn ihr Fantasy mögt, die nicht nur episch, sondern auch emotional und politisch ist, dann solltet ihr diesem Manga unbedingt eine Chance geben.

Wie steht ihr zu Geschichten, in denen Hexen und Assassinen gezwungen sind, zusammenzuarbeiten? Wir freuen uns auf eure Gedanken.
Stefan
2. Februar 2026 um 05:22
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Shinjuku 69 Heaven – Masken & Verlangen

Wenn ihr Geschichten sucht, die erwachsen, roh, emotional und gleichzeitig überraschend feinfühlig sind, dann ist „Shinjuku 69 Heaven“ (新宿69へヴン) von Unohana ein Titel, der euch sofort packt. Der Manga erscheint bei HAYABUSA und spielt mitten im pulsierenden Kabukichō – einem Ort, an dem Neonlicht, Sehnsüchte, Einsamkeit und menschliche Abgründe dicht beieinanderliegen.

Unohana verbindet Rotlicht‑Atmosphäre mit psychologischer Tiefe, gebrochenen Figuren und einer Beziehung, die sich langsam, aber intensiv entfaltet. Der Zeichenstil ist wechselhaft, aber genau das passt zur Stimmung: mal rau, mal zart, mal direkt – immer emotional.

Die Geschichte von Shinjuku 69 Heaven

Keita Kutani ist ein zweitklassiger Journalist, der über Clubs, Bars und das Nachtleben von Kabukichō schreibt. Er kennt fast jede Ecke des Vergnügungsviertels – bis auf einen Bereich: die Gay‑Clubs. Aus reiner Neugier und beruflichem Ehrgeiz beschließt er, auch diesen Teil der Szene zu erkunden.

Dort trifft er auf Hiromu Sakuma, der sich als 20‑jähriger Masseur ausgibt. Keita lädt ihn für eine Massage aufs Zimmer ein, ohne zu ahnen, wie sehr diese Begegnung sein Leben verändern wird. Hiromu schafft es, Keita mit seiner ruhigen Art zu entspannen, und die Massage tut dem überarbeiteten Journalisten so gut, dass er sich völlig fallen lässt.

Zu seiner eigenen Überraschung hat Keita keinerlei Probleme damit, mit einem Mann zu schlafen. Der Artikel, den er anschließend schreibt, wird einer seiner besten – ernst, reflektiert, ungewohnt tief. Doch obwohl er nie zweimal über denselben Club schreibt, geht Hiromu ihm nicht mehr aus dem Kopf. Dieses sehnsüchtige Gesicht beim Abschied verfolgt ihn.

Doch das Leben geht weiter. Sein Redakteur schickt ihn in ein neues Projekt: Drei Monate in einer WG mit einem fremden Mann, inklusive Aufgaben, die die Teilnehmer erfüllen müssen. Ein Experiment, das Nähe, Konflikte und intime Einblicke verspricht.

Als Keita seinen WG‑Partner trifft, trifft ihn der Schock: Es ist Hiromu.

Doch Hiromu behauptet, ihn nicht zu kennen. Außerdem ist er nicht 20, sondern 29 – und sein Job als „Masseur“ war nur die halbe Wahrheit. Als sie endlich allein sind, fällt die Maske: Hiromu erinnert sich sehr gut an Keita. Er kennt sogar dessen Pseudonym als Autor.

Trotzdem zieht Hiromu eine klare Grenze: Solange sie zusammenleben, will er nichts mit Keita anfangen. Zu sehr erinnert ihn das an seine Arbeit, an die Rolle, die er im Rotlichtmilieu spielen muss.

Keita ist das recht – zumindest sagt er sich das. Er findet Hiromu niedlich, aber eigentlich steht er auf Frauen. Doch als er eine Prostituierte besucht, merkt er, dass er nur an Hiromu denken kann. Die Nähe, die sie teilen, die unausgesprochenen Gefühle, die Verletzlichkeit hinter Hiromus Fassade – all das lässt ihn nicht los.

Der Manga erzählt von zwei Männern, die sich in einem Umfeld begegnen, das von Rollen, Masken und Überlebensstrategien geprägt ist. Hiromu verkauft seinen Körper, um Schulden zu begleichen. Keita schreibt über das Rotlichtmilieu, ohne zu merken, wie sehr es ihn selbst verändert.

Und plötzlich müssen beide drei Monate lang miteinander leben – mit all den unausgesprochenen Spannungen, Verletzungen und Sehnsüchten, die zwischen ihnen stehen.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„Shinjuku 69 Heaven“ ist kein süßer Boys‑Love‑Titel. Es ist eine erwachsene, ehrliche und manchmal schmerzhafte Geschichte über Menschen, die gelernt haben, ihre Gefühle zu verstecken. Genau das macht den Manga so intensiv.

Die Figuren sind komplex und tragen ihre eigenen Narben:

Keita – zynisch, überarbeitet, neugierig, aber emotional völlig unvorbereitet auf das, was Hiromu in ihm auslöst. Er ist kein Held, kein Retter – sondern ein Mann, der sich selbst neu kennenlernen muss.

Hiromu – charmant, professionell, aber innerlich zerrissen. Er lebt im Rotlichtmilieu, weil er keine andere Wahl hat. Hinter seiner Maske steckt ein Mensch, der Nähe will, aber Angst davor hat.

Die Geschichte lebt von Momenten, in denen die Fassaden bröckeln. Von Blicken, die mehr sagen als Worte. Von Situationen, die gleichzeitig erotisch, verletzlich und tragisch sind.

Der Manga zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Schmerz, Scham, Sehnsucht und Verantwortung umgehen. Es geht um Entscheidungen, Konsequenzen und darum, dass man manchmal jemanden braucht, der einen aus dem eigenen Schneckenhaus lockt.

Die erotischen Szenen sind unzensiert, aber nicht selbstzweckhaft. Sie sind emotional aufgeladen, visuell eindrucksvoll und tragen zur Charakterentwicklung bei. Gleichzeitig gibt es schräge Details, humorvolle Momente und Nebenfiguren, die neugierig machen.

Wer süße, leichte Romance sucht, ist hier falsch.

Wer erwachsene, tiefgründige Boys‑Love‑Geschichten liebt, wird hier fündig.

Fazit

„Shinjuku 69 Heaven“ ist ein intensiver, erwachsener Boys‑Love‑Manga, der euch mitten ins Herz von Kabukichō führt – mit all seinen Lichtern, Schatten und menschlichen Abgründen. Die Beziehung zwischen Keita und Hiromu ist komplex, langsam, emotional und voller Spannung.

Wenn ihr Charaktere mögt, die man Schicht für Schicht kennenlernen muss, und Geschichten, die nicht beschönigen, sondern ehrlich erzählen, dann ist dieser Manga ein echtes Highlight.

Wie steht ihr zu BL‑Titeln, die im Rotlichtmilieu spielen? Wir freuen uns auf eure Gedanken.
Stefan
31. Januar 2026 um 03:14
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Be Sweet to Me! – Liebe & Verantwortung

Wenn ihr Romance‑Manga liebt, die nicht nur Herzklopfen, sondern auch echte Lebensentscheidungen, Verantwortung und persönliche Entwicklung zeigen, dann ist „Be Sweet to Me!“ (甘くなるまで待てません) von Maki Enjoji genau der richtige Titel für euch. Die Serie erscheint bei TOKYOPOP und verbindet klassische Josei‑Romantik mit beruflichen Herausforderungen, Familienpflichten und einer Protagonistin, die über sich hinauswachsen muss.

Der Zeichenstil ist typisch Enjoji: elegant, emotional und mit einem Hauch erwachsener Sinnlichkeit, ohne je zu explizit zu werden. Perfekt für alle, die Romance mit Tiefe suchen.

Die Geschichte von Be Sweet to Me!

Mei Asakura arbeitet eigentlich als Sekretärin bei der Mitsumine Handelsgesellschaft. Ihr Leben ist geordnet, ihr Job läuft gut, und ihr Freund Masato hat ihr gerade einen Heiratsantrag gemacht. Alles scheint in ruhigen Bahnen zu verlaufen – bis ihr Bruder sie plötzlich zu sich ruft.

Er ist der Geschäftsführer des Familienunternehmens „Asakurado“, das ihr Großvater aufgebaut hat. Doch gesundheitlich schafft er es nicht mehr, den Betrieb zu führen. Da ihr anderer Bruder verschwunden ist und ihre Schwester gerade eine Familie gegründet hat, soll Mei nun das Geschäft übernehmen.
Für Mei bricht eine Welt zusammen.

Sie fühlt sich überfordert, unsicher und völlig unvorbereitet. Und weil sie Masato nicht belasten will, erzählt sie ihm nichts von ihrer neuen Aufgabe.

In dieser turbulenten Phase begegnet sie Azuma, einem Geschäftspartner der Mitsumine Handelsgesellschaft. Er wirkt charmant, aufmerksam und taucht plötzlich überall dort auf, wo Mei ist. Er rät ihr, ehrlich mit Masato zu sprechen – doch als Masato sie mit Azuma sieht, reagiert er eifersüchtig.

Mei nimmt Masato schließlich mit ins Krankenhaus, um ihm alles zu erklären. Doch statt ihres Bruders steht Azuma im Krankenzimmer. Und dann kommt die Wahrheit ans Licht: Azuma heißt eigentlich Kaede Nagumo und wurde von ihrem Bruder beauftragt, Mei zu beobachten und zu unterstützen.

Als Nagumo erwähnt, dass Mei die Geschäftsführung übernehmen soll, zeigt Masato plötzlich überschwängliche Begeisterung. Doch Mei erkennt schnell, dass seine Freude gespielt ist. Er wollte sie nur wegen ihres Familienvermögens heiraten. Die Trennung ist schmerzhaft, aber notwendig.

Von diesem Moment an tritt Nagumo in Meis Leben – nicht als Aufpasser, sondern als Mentor. Er bringt ihr alles bei, was eine Geschäftsführerin wissen muss: Personalführung, Finanzen, Verantwortung, Kommunikation. Mei will nicht nur das Unternehmen retten, sondern auch das Vertrauen der Angestellten gewinnen, was sich als schwieriger erweist, als sie dachte.

Durch die intensive Zusammenarbeit kommen sich Mei und Nagumo langsam näher. Zwischen ihnen entsteht eine Verbindung, die auf Respekt, Vertrauen und gemeinsamen Zielen basiert. Mei wächst über sich hinaus, findet ihren Platz im Familienbetrieb und beginnt zu verstehen, was sie wirklich will – beruflich wie privat.

Der Manga erzählt die Geschichte einer Frau, die in eine Rolle gedrängt wird, die sie sich nie zugetraut hätte. Doch mit Unterstützung, Mut und harter Arbeit findet sie ihren Weg – und vielleicht auch eine neue Liebe.

Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet

„Be Sweet to Me!“ ist ein klassischer Josei‑Titel, der zeigt, wie Liebe und Beruf miteinander kollidieren können – und wie man daran wächst. Die Geschichte ist emotional, aber nicht kitschig. Sie zeigt die Unsicherheiten einer Frau, die plötzlich Verantwortung für ein ganzes Unternehmen trägt, und gleichzeitig mit einer gescheiterten Beziehung und neuen Gefühlen konfrontiert wird.

Mei ist eine sympathische, nachvollziehbare Protagonistin. Sie ist nicht perfekt, sie zweifelt, sie macht Fehler – und genau das macht sie so menschlich. Ihr Weg vom unsicheren Mädchen zur selbstbewussten Geschäftsführerin ist inspirierend und authentisch.

Nagumo ist ein spannender Gegenpol: ruhig, kompetent, manchmal streng, aber immer unterstützend. Seine Rolle als Mentor und möglicher Love Interest sorgt für eine angenehme Mischung aus beruflicher Dynamik und romantischer Spannung.

Der Manga zeigt außerdem, wie schwierig es sein kann, ein Familienunternehmen zu übernehmen – besonders, wenn man plötzlich im Mittelpunkt steht und alle Augen auf einen gerichtet sind. Die Beziehung zu den Angestellten, die Erwartungen der Familie und die Verantwortung für die Zukunft des Betriebs sind zentrale Themen, die dem Manga Tiefe verleihen.

Der Zeichenstil ist elegant und erwachsen. Emotionale Szenen sind feinfühlig umgesetzt, romantische Momente wirken warm und nicht übertrieben. Fans von Maki Enjoji wissen, was sie erwartet: eine Mischung aus Humor, Herz und einer Prise sinnlicher Spannung, die nie zu explizit wird.

Fazit

„Be Sweet to Me!“ ist eine warmherzige, erwachsene Romance über Verantwortung, Selbstfindung und neue Liebe. Die Geschichte zeigt, wie schwer es sein kann, plötzlich im Mittelpunkt eines Familienunternehmens zu stehen – und wie schön es ist, jemanden an der Seite zu haben, der an einen glaubt.

Wenn ihr Romance mit beruflichem Fokus, glaubwürdigen Charakteren und emotionaler Entwicklung mögt, dann ist dieser Manga ein echtes Highlight.

Wie steht ihr zu Romance‑Manga, in denen Karriere und Liebe miteinander kollidieren? Wir freuen uns auf eure Gedanken.
Stefan
30. Januar 2026 um 05:09
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