Der König der Untoten des Dunklen Palasts » Review
-
Stefan -
27. August 2023 um 07:13 -
831 Mal gelesen -
0 Kommentare
AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Das schlimmste überhaupt ist, wenn man von Geburt an das Bett hüten muss und auch noch mit Schmerzen zu kämpfen hat, die nicht von dieser Welt sind. Genau so ergeht es dem junger Adligen End. Ob er doch noch das Bett verlassen kann, das erfahrt ihr, wenn ihr in die Manga-Serie „Der König der Untoten des Dunklen Palasts“ hineinschaut, welche bei „TOKYOPOP“ gestartet ist.
Worum es in „Der König der Untoten des Dunklen Palasts“ geht:
End, ein junger Adliger, leidet an einer schmerzhaften Krankheit, die ihn auch noch ans Bett fesselt. Wie gerne würde er draußen spazieren gehen, mit anderen Kindern das Leben genießen oder seine erste Liebe finden. Doch daraus wird nichts mehr, da er eines Tages stirbt. Vielleicht ist es auch besser so, da die Schmerzen wirklich nicht auszuhalten waren.
Nach kurzer Zeit erwacht End auf einem Altar. Neben ihm steht ein merkwürdige, zum Fürchten aussehender Mann, der sich als Hexenmeister und Nekromant Horos ausgibt. Lord Horos bezeichnet sich als Fleshman, was auch immer dies zu bedeuten hat. Er nimmt sich End an und führt ihn in eine Leichenhalle. Dort will er, dass er auf ihn wartet. Glaubt mal nicht, dass End nun am Zeiger dreht. Ganz im Gegenteil, er bleibt ruhig, wundert sich, dass er keinen Schmerzen mehr hat und fragt sich, warum er auf einmal laufen kann.
In der Leichenhalle ist es stinklangweilig. End beschließt, den Raum zu verlassen. Er möchte sich das Anwesen ansehen, oder was auch immer der Ort sein mag. Der Raum ist zwar unverschlossen, aber End kann die Tür nicht öffnen. Was hat das zu bedeuten? Kann es sein, dass Lord Horos damit etwas zu tun hat? Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als abzuwarten.
Mittlerweile hat End begriffen, dass er den Befehlen von Lord Horos gehorchen muss. Ihm bleibt wohl nichts anderes übrig, sodass er beschließt, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Er macht einfach, was der Lord befiehlt. Sein eigentliches Ziel ist aber, ihm zu entkommen, wenn dies überhaupt möglich ist. Das wird er dem Lord aber nicht verraten.
End lernt in den darauffolgenden Tagen seine Kräfte kennen. Diese sind definitiv nicht von dieser Welt. Vielleicht kann er sie eines Tages gegen seinen Herrn einsetzen? Er scheint nun auch die Leichenhalle verlassen zu können. Eine gute Gelegenheit, die Bücherei aufzusuchen. Zielsetzung, Wissen.
Es gibt ein junges Mädchen, eine Sklavin von Lord Horos. Sie kommt End auf die Schliche. Sehr zu ihrem Leidwesen glaubt ihr Lord Horos nicht, als sie ihm von ihrer Beobachtung berichtet. Da hat End wohl noch einmal Glück gehabt, oder doch nicht?
Einschätzung:
Am Anfang wusste ich nicht so recht, was ich von dieser Geschichte halten soll. Meine Berührung ging dahin, dass es eine langweilige Zombiegeschichte wird. Weit gefehlt. Diese Manga-Serie ist alles andere als langweilig. Sie ist sogar richtig spannend, sodass ich am Ende von Band 1 gerne weitergelesen hätte.
Ich kann End bisher nicht einschätzen. Nun gut, es wird alles daran gesetzt, ihn als guten Untaten darzustellen, aber ist dem wirklich so? Das wird wohl erst in den folgenden Bänden aufgeklärt. Vielleicht schließt er sich einer ganz besonderen Gruppe an, die es eigentlich auf Untote, wie ihn abgesehen hat. Da er aber anders als alle anderen ist, könnte er nützlich sein. Außerdem will er seinen Herren töten, was sich als schwierig herausstellt.
Die Idee, einen Untoten mit seiner menschlichen Seele zu versehen, gefällt. Eigentlich müsste er ja ein hirnloser Ghoul sein, was wirklich langweilig gewesen wäre. So macht es einfach viel mehr Spaß, diese Geschichte zu lesen. Zum einen nutzt er seine Kräfte, er wägt aber im Vorfeld ab, ob er diesen auslebt oder doch lieber vorsichtig vorgeht. Wobei wir wieder bei meiner Aussage sind, dass er gut zu den anderen passen würde.
Ich bin gespannt, wie es wohl weitergehen wird. Vor allem interessiert mich, wie er seinen Herrn letztlich besiegt.
Fazit:
Mit der Manga-Serie „Der König der Untoten des Dunklen Palasts“ hat „TOKYOPOP“ einen interessanten Kandidaten am Start, der sowohl Fantasyfans als auch Liebhaber klassischer Ghoul-Geschichten begeistern dürfte. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Der König der Untoten des Dunklen Palasts«!
Quelle »TOKYOPOP«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

Kommentare
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.