AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Wenn man Tränen schreiben könnte, dann wäre der Anime "I Want to Eat Your Pancreas" ein vortrefflicher Kandidat. Erschienen bei "peppermint anime" lässt dieser herzergreifende Anime mit großer Wahrscheinlichkeit kein Auge trocken.
Worum es in I Want to Eat Your Pancreas geht…
Wenn es jemand schafft unsichtbar zu sein, dann ist es Shiga. Egal wo auch immer er sich befindet, er geht jedem und allem aus dem Weg. Freundschaften? Fehlanzeige. Gespräche mit Mitschülern? Wozu das denn? Ist völlig überflüssig. Eine Freundin? Gerne, wenn sich denn eine finden würde. Tja, wie du siehst ist das Leben von Shiga Aufregung pur. Dumm nur, dass er selbst daran schuld ist. Seine besten Freunde sind Bücher. Er liebt es in Romangeschichten zu versinken. Dort, so seine Meinung, kann er nicht verletzt werden. Denn genau davor hat er am meisten Angst.
Ich sage immer: Wenn du dich nicht entscheidest / dich nicht änderst, dann wird das Leben dafür sorgen, dass du es tust. So ergeht es auch Shiga. Im Krankenhaus findet er ein Buch, ein Krankheitsbuch, das er nach kurzer Überlegung öffnet. Es ist das Tagebuch von Sakura, einer Mitschülerin aus seiner Klasse. Sie schreibt dort jeden Tag ihre Gedanken und Erlebnisse hinein. Denn Sakura ist todkrank. Sie hat eine unheilbare Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Ihre Tage sind somit gezählt. Während Shiga in dem Tagebuch blättert, taucht Sakura auf, um ihr vermisstest Tagebuch zu suchen. Als sie bemerkt, dass Shiga in dem Buch liest, ist sie erst einmal geschockt. Denn niemand weiß von ihrer Krankheit. Nicht einmal ihre beste Freundin. Sie überlegt kurz, fängt dann aber mit Shiga ein Gespräch an, was ihn natürlich sehr wundert. Sie spricht wie selbstverständlich von ihrer Krankheit und bittet Shiga, dies alles für sich zu behalten.
Die Tage vergehen. Immer wieder laufen sich Shiga und Sakura über den Weg. Während Sakura immer wieder das Gespräch sucht, ist Shiga so gesprächsbereit wie eine Wand. Bloß nicht zu viel sagen. Aber genau das macht ihn für Sakura nur noch interessanter. Letztendlich bittet sie Shiga, er möge bis zu dem Tag ihres Todes für sie da sein. Gemeinsam nehmen sie all die Dinge in Angriff, die Sakura bis zu ihrem Tod noch erledigen möchte. Der Beginn einer besonderen Freundschaft…
Einschätzung:
Es gibt sie, Animes die einfach nur wunderschön sind. Dabei ist es unwichtig ob viel gelacht oder geweint wird. Was zählt ist einfach nur die Art der Erzählweise und diese ist bei I Want to Eat Your Pancreas sehr schön. Zu erleben, wie eine Freundschaft zwischen der extrovertierten Sakura und dem Einzelgänger Shiga entsteht, das ist so herzergreifend. Man wünscht sich in jeder Sekunde, dass die beiden einfach alles auskosten, was das Leben für sie bereit hält. Und dann, wenn dieser Wunsch am größten ist, holt dich wie im normalen Leben die Realität wieder ein. In diesem Fall durch die tödliche Krankheit von Sakura.
Der Zeichenstil passt prima zur erzählten Geschichte. Das Zusammenspiel von „normalen“ Bildern und den detailverliebten Sequenzen (Kirschblüte zum Beispiel) ist durchaus gelungen.
In der Regel schreibe ich nicht über die Synchronisation. In diesem Fall möchte ich dennoch erwähnen, dass wirklich jede Stimme zu jedem Charakter hervorragend gepasst hat. Aus meiner Sicht ein sehr wichtiger Punkt, wenn man einer Geschichte wie dieser folgen möchte. Geschichten die ans Herz gehen, leben unter anderem von einer exzellenten Synchronisation.
Ein wenig fraglich ist die FSK Freigabe. Ich glaube kaum, das Zuschauer unter 12 Jahre die Tragweite der Story verstehen.
Fazit:
Wer auf Animes mit Taschentuchgarantie steht, der ist mit I Want to Eat Your Pancreas bestens beraten. Die Kombination aus Geschichte, Alltag und einer ungleichen Freundschaft sorgt für ein Feuerwerk der Gefühle.
Quelle YouTube
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

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