Da hat man jahrelang als Kommandant harte Arbeit geleistet und will in seinem kleinen, aber immerhin eigenen Haus nun endlich seine Ruhe genießen und dann das? Da taucht doch plötzlich aus dem Nichts ein Mädchen auf, das einen für den Höllengott persönlich hält. Genau so ergeht es dem Protagonisten in dem Manga „It’s my life“, welcher bei „Manga Cult“ erschienen ist.
Worum es bei „It’s my life“ geht:
Als Astra L. Doomsday gerade frisch in sein Haus eingezogen ist und sich über die neu gewonnene Ruhe freut, steht auf einmal Noah, ein Mädchen eines Magiervolkes, vor ihm, das nach dem Höllengott suchte, um ihm zu dienen. Noah ist der festen Überzeugung, dass Astra dieser Höllengott ist. Höllengott? Er? In Wahrheit hat sich das Mädchen sicherlich nur verflogen und ist durch Zufall bei dem ehemaligen Kommandanten gelandet. Dieser beschließt, da Noah partout bei ihm bleiben will, so zu tun als sei er tatsächlich der Höllengott, obwohl er nur ein ganz normaler Mensch ist.
Mit der neuen Mitbewohnerin holt Astra sich, im wahrsten Sinne des Wortes, nur Probleme ins Haus. So zum Beispiel die beiden bösen Drachen, die es auf Noahs Augen abgesehen haben. Es kommt zum Duell der Parteien, was die Verwüstung des Anwesens zur Folge hat.
Einige Zeit später fliegt die Lüge natürlich auf. Nun könnte man denken, dass Noah das Weite sucht. Weit gefehlt! Sie bleibt dennoch bei Astra, was sich auch schnell bezahlt macht, da der Kampf gegen die Drachen nicht der einzige bleibt.
Und nun leben sie zusammen … zu zweit … wie Vater und Tochter. Das leben kann sooo schön sein. Jedenfalls bis zu dem Tag, als der Drache Gorgor auch noch mit in Haus einzieht. Als Haustier versteht sich. Und nun? Wie soll man bitteschön einen Drachen zähmen? Mit Süßigkeiten natürlich. Was für eine Frage. Von diesem Tag an bewacht Gorgor das Haus oder hilft gegen Feinde, die einfach nicht dazulernen.
Und nun leben sie zusammen … zu dritt … wie Vater und Tochter und äh Drache. Blöd nur, dass ehemalige Rekruten von Astra ihn besuchen kommen. Na das wird ja lustig. Kann es noch verrückter werden?
Einschätzung:
„It’s my life“ ist trotz des Fantasy - Themengebiets in sich recht logisch. Man taucht in eine schlüssige Welt von Menschen und Fabelwesen ein, deren Charaktere, egal welcher Rasse sie auch angehören und egal ob sie gut oder böse sind, authentisch wirken. Sie sind sogar richtig witzig. So macht das Lesen Spaß.
Der Zeichenstil ist recht abwechslungsreich. Trotz des normalen Mangastils lässt sich alles prima erkennen. Die Figuren und das ganze drumherum sind gut dargestellt, was auch dem Großformat des Mangas zu verdanken ist. So kann man sich gelassen von der Geschichte berieseln lassen.
Fazit:
Wer Mangas im Themengebiet Fantasy mag, der ist mit „It’s my life“ bestens beraten.
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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