AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Wenn man das erste Mal in Japan ist und die Preise für Torten sieht, fragt man sich, ob man gerade richtig gelesen hat. Es ist also normal, dass man für eine kleine Torte in der Größe einer Kindertorte bei uns 30 € oder mehr hinlegt. Da fragt man sich doch glatt, warum das so teuer ist? Aber ich muss zur Verteidigung der Japaner sagen, die Torten, die sie herstellen, sehen um Welten besser aus als das, was man bei uns hier manchmal vorfindet.
Hat schon mal jemand von euch Kuchen All can you eat gemacht?
Interessanterweise gab es bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg keine wirkliche Backkunst, die auf unserem klassischen Mehl basierte. Nun, ein paar Jahrzehnte später, haben für mich die Japaner künstlerisch uns Europäer bei Weitem überholt. Als Beispiel sei hier ein klassisches Brötchen genannt, welches mit Honig bestrichen ist und hohl ist. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass ich nicht glauben konnte, was ich da gegessen hatte. Denn im Prinzip existiert das Brötchen nur mit der Kruste. Ich weiß nicht, wie die das hinbekommen haben.
Die Autorin von »Japanische Backkunst: 45 süße Rezepte«, erschienen beim »Christian Verlag«, ist selbst Japanerin, hat die Konditorkunst erlernt und ist dann mit ihrem Mann nach Schweden ausgewandert. Dort hat sie dann das einzig Richtige getan und ein japanisches Café eröffnet. Es versteht sich schon fast von selbst, dass ihre Spezialitäten bei den Schweden Anklang finden. Das Gleiche würde auch geschehen, würde sie ein Geschäft hier in Deutschland eröffnen. Denn eines sei gesagt, auch wenn die Kuchen und was auch immer sie dort bäckt, süßlich schmecken, ist es dennoch anders als das, was ihr von uns kennt. Ich habe mich oft gefragt, womit die Japaner überhaupt ihre Speisen süßen?
Die Rezepte, die Ai Ventura uns in ihrem Buch vorstellt, sind typisch japanisch. Einiges wird euch vielleicht bekannt vorkommen, wenn ihr im nächsten Buchlanden durch dieses Buch blättert. Sie mögen zwei ähnlich aussehen, schmecken aber definitiv anders und meisten sogar besser. Nein, ich bin kein Fanboy. Ich habe mich nur durch das eine oder andere Backwerk in Japan gefuttert. Wenn ich da schon allein an die Crêpes denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
Die Rezepte in diesem Buch sind alle sehr präzise beschrieben, japanische Gründlichkeit. Ihr findet eine detaillierte Zutatenliste, Anweisung, wie man was macht und entsprechende Bilder, damit ihr im Nachgang auch kontrollieren könnt, ob euer Backwerk genauso aussieht wie das Original. Die Bilder beziehen sich im Übrigen auch auf die Art und Weise, wie man etwas macht. Zum Beispiel wie man Creme außen um eine Torte herum streicht, was gar nicht so einfach ist.
Von Melonenbrötchen über Biskuitrollen mit Matcha bis zu Crêpes-Torten ist in diesem Buch alles enthalten. Insgesamt sind es 45 süße Rezepte, die zum Nachmachen einladen. Und die Sachen sehen so lecker aus, dass mir buchstäblich das Wasser im Mund zusammenläuft. Da bekomme ich doch wieder richtig Lust in ein Geschäft in Tokio zu gehen und mir etwas Leckeres zu kaufen, etwa das Melonenbrötchen, was ich sehr gerne esse.
Nun denn, viel Spaß beim nach backen.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Japanische Backkunst: 45 süße Rezepte«!
Quelle »Christian Verlag«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.
