AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Gestern noch verliebt, heute kein Interesse mehr. Genau so ergeht es Haesoo aus der Manhaw-Serie »Love or Hate« von »papertoons«. Dabei war er früher ganz anders. Warum ist er so geworden?
Worum es in »Love an Hate« geht:
Haesoo ist 25 Jahre alt, gut aussehend und kann sich seine Verehrern aussuchen. Ob dabei Gefühle im Spiel sind, ist ihm egal, was sein aktueller Lover zu spüren bekommt. Dabei war er früher ganz anders. Dass er sich so verändert hat, verdankt er seinem Stiefbruder Joowon.
Haesoo lebte glücklich mit seiner Mutter, ohne Vater, in den Tag hinein. Eines Tages kommt es zu einem Date mit einem wohlhabenden Mann. Gegen diesen Mann und seinen Reichtum hat Haesoo nichts, aber gegen seinen Sohn. Dieser arrogante Schnösel ist in seinem Alter und soll sein Bruder werden? Ganz bestimmt nicht! Leider kommt es genau so, und nicht nur das. Die beiden entwickeln eine Art Hassliebe. Obwohl sie nicht sehr freundlich miteinander umgehen, lieben sie sich mehr oder weniger. Das könnte man zumindest meinem, da sie gelegentlich im Bett landen und es dort richtig krachen lassen.
Es gibt einen begnadeten Fotografen, der außergewöhnliche Fotos schießt. Selbst klassische Aktfotografie sieht bei ihm fantastisch aus. Niemand weiß etwas über den Fotografen, da er sich sehr rar macht. Aus einem undurchsichtigen Grund will er aber ausgerechnet von Haesoo interviewt werden. Bei diesem Interview stellt sich heraus, dass er seine erotische Kolumne verfolgt hat. Besonders eine Geschichte blieb ihm in Erinnerung, welche auf die merkwürdige Beziehung zwischen ihm und seinem Stiefbruder Bezug nimmt. Das ist aber bei Weitem nicht alles, wie sich im Laufe des Gesprächs herausstellt.
Einschätzung:
Heißt es nicht, was sich neckt, das liebt sich? Auf Haesoo und Joowon trifft das gewiss nicht zu. So jedenfalls mein Verständnis der Situation. Auf der anderen Seite kann es schon erregend sein, sich mit jemandem sexuell abzugeben, den man eigentlich abgrundtief hasst. Man sollte allerdings bedenken, dass Lust kein guter Ratgeber ist, da sie oft dem Herzen widerspricht und bleibende Schäden hinterlässt.
Die Geschichte selbst ist gut erzählt, wenn man das überhaupt sagen kann, da sie stellenweise sehr weit geht. Ich beziehe mich hier auf die gefühlte Selbstzerstörung, sowohl von Haesoo als auch Joowon. Letzterer hat es sogar noch schwerer, da er in der Öffentlichkeit steht. Vielleicht ist das auch der Grund ihrer Hassliebe? Ich wäre jedenfalls nicht in der Lage, mich mit jemandem sexuell abzugeben, den ich überhaupt leiden kann.
Liebhaber expliziter Szenen kommen auf ihre Kosten. Es gibt einiges zu sehen, was recht ansehnlich ist, da die Männer dieser Geschichte recht ästhetisch wirken.
Eine Sache ist mir negativ aufgefallen. Es fehlen Wörter, oder sind doppelt. Rechtschreibfehler sind mir auch aufgefallen. Es hält sich aber in Grenzen.
Fazit:
Die Manhaw-Serie »Love an Hate« weiß zu überzeugen. Sie ist spannend, stellenweise sehr tiefgründig und weiß auch optisch zu gefallen. Fans dieses Genre können hier bedenkenlos zugreifen. Das gilt auch für interessierte Neugierige, die sich mit dem Boys-Love-Universum befassen möchten.
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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