AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Es gibt Geschichten, die so komplex sind, man kann sie beim ersten Mal gar nicht erfassen. Eine dieser Geschichten ist »Heaven Official's Blessing« von »TOKYOPOP«, welche als gleichnamiger Anime existiert. Diese Geschichte wirkt sich wie eine klassische Geschichte, sondern eher wie Poesie. Falls ihr euch fragt, was ich damit meine, versuche ich es im folgenden Beitrag zu erklären.
Worum es in »Heaven Official's Blessing« geht:
Xie Lian war vor 800 Jahren der Kronprinz des Königreichs Xian Le. Er wurde von den Bürgern wie ein Popstar verehrt. Für ihn ist jedes Leben heilig, egal welcher sozialen Schicht auch angehörig. Na, jedenfalls stieg er eines Tages als Gott in den Himmel auf. Aufgrund unglücklicher Umstände wurde er jedoch schnell wieder in das Reich der Sterblichen verbannt. Jahre später steigt er erneut auf, um ein paar Minuten später erneut verbannt zu werden. Er hat leider einige Götter verärgert. Nun könnte man vermuten, dass es zu keinem neuen Aufstieg kommt, weit gefehlt. Xie Lian steigt ein drittes Mal auf, was überhaupt nicht gut ankommt. Er wird sogar von einigen Göttern verhöhnt. Jetzt heißt es, sich zu beweisen.
Xie Lian wird erneut ins Reich der Sterblichen geschickt, dieses Mal mit einer Aufgabe. Er soll einen Dämon ausfindig machen, der die Geister regiert und Frauen verschleppt. Dies scheint im Norden der Fall zu sein. Ihm zur Seite stehen zwei junge Männer, die aus dem Himmel stammen und jeder für sich einem anderen Gott dienen, was gelegentlich zu Streitereien führt. Obwohl Xie Lian die Aufgabe allein erledigen möchte, nimmt er die Hilfe der zwei an. Dies ist auch notwendig, da er bereits erwartet wird. Der erwähnte Dämon hat Xie Lian seit sehr langer Zeit Aufmerksamkeit geschenkt. Aber warum? Nun, das wird er herausfinden, da er sich als Frau verkleidet hat, um ihn anzulocken.
Einschätzung:
Was sich wie eine einfache Geistergeschichte anhört, ist alles andere als das. Diese Geschichte könnte man eher als Epos betiteln, so komplex wie sie ist. Hier geht es nicht nur um Götter, Sterbliche und die Geisterwelt, sondern auch um Politik, Natur und Moral. So werden auch Themen wie Korruption und Machtmissbrauch behandelt, aber auch die Liebe und Freundschaft. Alles Bereiche, die unweigerlich zusammengehören. Diese Themen werden ohnehin gerne von den Chinesen behandelt.
Wie groß diese Geschichte eigentlich ist, erschließt sich einem, wenn man an die 244 Kapitel denkt. Diese umfassen wohl Jahrhunderte von Ereignissen und Mysterien, die alle zusammenkommen. So jedenfalls meine Recherche im Internet. Es empfiehlt sich daher, dieses Epos ruhig zu lesen und nicht nebenbei. Es könnte sonst leicht passieren, dass man den Überblick verliert.
Die Geschichte ist sehr ausgereift. Man spürt die Zeit, die in dieses Werk geflossen ist. Es versteht sich daher schon fast von selbst, dass ich in den gleichnamigen Anime auf »Crunchyroll« hineingesehen habe, der genauso zauberhaft umgesetzt wurde, wie dieses Werk. Es ist einfach wunderbar, alles in bewegten Bildern zu genießen. Die Geschichte und Farbenpracht heben das Werk auf eine ganz andere Ebene.
So schön die Geschichte auch sein mag, so brutal ist sie auch. Ich möchte dies ganz klar hervorheben. Schließlich gibt es Dämonen, Geister und Götter. Die Sterblichen sind da eher als Kollateralschaden zu sehen. Wenn von denen einer fehlt, das fällt überhaupt nicht auf. Nicht, dass ihr jetzt denkt, den Göttern sei das gleichgültig. Wenn das so wäre, dann hätte Xie Lian den Auftrag nicht erhalten.
Fazit:
Mit dem Epos »Heaven Official's Blessing« hält »TOKYOPOP« ein Meisterwerk für euch bereit, welches nicht aus dem Land der aufgehenden Sonne, sondern aus dem Reich der Mitte stammt. Falls ihr euch auch schon einmal gefragt habt, ob die Chinesen überhaupt komplexe Geschichten schreiben können, dann schaut euch dieses Werk an! Ich habe selten in eine solch komplexe und emotionale Geschichte hineingelesen. Wenn ihr dann zu Ende gelesen habt, schaut euch den gleichnamigen Anime an.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Heaven Official's Blessing«!
Quelle »TOKYOPOP«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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