Die tausendjährige Liebe des Dämons » Review
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Stefan -
11. Januar 2024 um 09:35 -
672 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Dass Liebe die Zeit überdauern kann, beweist »TOKYOPOP« durch die Manga-Serie »Die tausendjährige Liebe des Dämons«. Erzählt wird von einer unsterblichen Liebe, die viele Geheimnisse umgibt. Dass er ein Dämon ist, scheint dabei das kleinste Geheimnis zu sein.
Worum es in »Die tausendjährige Liebe des Dämons« geht:
Chitoses Eltern sind gestorben. Zum Glück hat sie ihre Tante, die sie aufgenommen hat und ihr ein liebevolles Zuhause schenkt. Das zumindest könnte man denken, die Realität sieht aber ganz anders aus. Sie fristet das Dasein einer modernen Aschenputtel.
Um ihren Eltern nahe zu sein, geht sie auf die gleiche Schule, die sie einst besuchten. Da das Geld knapp ist, erarbeitet sie sich das Schulgeld eigenständig. Sie gibt es ihrer Tante, in der Hoffnung, dass diese damit das Schulgeld bezahlt. Bedauerlicherweise ist das nicht so. Und nicht nur das, auch ihre Körperpflege lässt sehr zu wünschen übrig, da sich niemand um sie kümmert. In der Schule wird sie gemobbt und überhaupt würde es niemandem auffallen, wenn sie einfach stirbt. So kommt es gelegentlich vor, dass sie von anderen Mädels die Treppe heruntergestoßen wird. Von den Jungs wird sie auch ignoriert. Genau genommen könnte das Leben nicht schlimmer sein. Und dennoch versucht sie jeden Tag zu lächeln.
Enju, ein gut aussehender junger Mann, der locker als Model arbeiten könnte, ist auf der Suche. Er sucht seine große Liebe, die er einst verloren hat. Da er kein normaler Mensch, sondern ein Dämon ist, kann er die Zeit überdauern. Ob er unsterblich ist, wird nicht geklärt. Um seine Angebetete zu finden, bedarf es allerdings eines Signals.
Chitoses sitzt am Grab ihrer Eltern und weint. Obwohl sie sich vorgenommen hat, nie zu weinen, sprudeln die Gefühle einfach aus ihr heraus. Das liegt daran, dass sie aus der Schule geworfen wurde und ihre Tante einfach nur unfreundlich ist. Während sie am Grab sitzt und weint, bittet sie um Hilfe. Sie wünscht sich, dass jemand kommen mag, um sie aus dieser schwierigen Situation zu erlösen. Letztlich ist es Enju, der sie erhört.
Ist sie die Frau, auf die er so lange gewartet hat?
Einschätzung:
Die Manga-Serie »Die tausendjährige Liebe des Dämons« gefällt mir ausgezeichnet, wobei ich gestehen muss, dass ich es ein wenig lästig empfand, als ein neuer Nebenbuhler auftauchte. Ja, der wird mit Sicherheit super wichtig sein. Es hätte aber auch gereicht, wenn es einfach mal eine schöne Liebesgeschichte gewesen wäre, ohne zusätzliche Handlungsstränge. Einfach nur Gefühlsduselei, die so langsam vor sich hin plätschert. Wäre das nicht mal was, nach einem stressigen Schul- oder Arbeitstag?
Ich bin sehr gespannt, ob Enju ein Geheimnis umgibt, welches die Geschichte positiv beeinflusst. Es wäre wirklich schade, wenn sich der gute Einstieg später als Standardkost entpuppt. Ich weiß, es ist nicht leicht, eine neue Geschichte zu schreiben. Schließlich wurde schon fast alles erzählt. Es besteht daher kaum noch die Möglichkeit, erzähltes neu zu kombinieren oder anders zu erzählen. Wobei genau darin die Herausforderung liegen sollte. Und das wurde im Bd. 1 vortrefflich umgesetzt.
Fazit:
Ich muss gestehen, dass ich mir am Anfang unsicher war, ob ich eine Geschichte lesen möchte, in der es darum geht, dass ein Dämon eine sterbliche Frau liebt. Dies lag an den Vorurteilen, die ich hatte. Viele haben sich daran versucht, und das meiste war nicht sonderlich gelungen. Nun, da ich Bd. 1 gelesen habe, weiß ich, dass es möglich ist, diese völlig verschiedenen Welten auf Gefühlsebene miteinander zu kombinieren. Es lohnt sich also, wenn ihr einen Blick riskiert.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Die tausendjährige Liebe des Dämons«!
Quelle »TOKYOPOP«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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