AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Wer von euch steht auf knallharte Endzeit-Geschichten? Versprechen sie doch Action, Horror und andere Elemente, die richtig unter die Haut gehen. Ein Genre, in dem auch ich mich gerne bewege, wenn die Geschichte nicht abgedroschen wirkt. Dass es auch anders geht, beweist die Manga-Serie »Touring after the Apocalypse« von »CARLSEN«. Selbige spielt in einem postapokalyptischen Endzeit-Szenario, allerdings auf eine sehr interessante Weise.
Worum es in »Touring after the Apocalypse« geht:
Die Welt, wie wir sie kennen, wurde durch einen alles vernichtenden Krieg zerstört. Was genau passiert ist, wird im ersten Band nicht aufgeklärt. Mögliche Szenarien sind Konflikte unter den Menschen oder ein Konflikt zwischen Menschen und Cyborg.
Jene Menschen, die überlebt haben, fristen Ihr Dasein in Bunkern. Zu Ihnen gehören auch Yoko und Airi. Sie unternehmen eine Sightseeing-Tour durch die zerstörte Oberwelt. Das machen sie nicht nur aus eigener Laune heraus, sondern weil die Schwester von Yuko einst wohl auch eine Reise unternommen hat. Und nun wollen sie genau diese Orte besuchen. Vielleicht finden sie ja sogar die Schwester?
Yoko und Airi schnappen sich ein Motorrad. Noch ein bisschen Verpflegung und schon geht es los. Auf ihrer Reise durchqueren sie einige Städte in Japan, gehen im Onsen baden, lernen das Meer kennen und überhaupt haben sie recht viel Spaß. Es kann aber auch gefährlich werden, wie die beiden feststellen müssen. Sie finden nämlich alte Militärmaschinen. Einige von ihnen, die durch spezielle Programme gesteuert werden, sind immer noch aktiv. Zum Glück hat Airi spezielle Fähigkeiten, die für das Überleben der beiden von Vorteil sind.
Wird ihre Reise letztlich ein gutes Ende finden?
Einschätzung:
Im Normalfall geht es in postapokalyptischen Endzeit-Szenarien um Gut und Böse. Es gibt die Starken, die die Schwachen quälen. Als Beispiel sei hier die klassische »MAD MAX« Reihe genannt. Bei dieser Manga-Serie ist das anders. Ja, die Welt ist zerstört. Nein, es lauert nicht hinter jeder Ecke, ein fieser Fettsack, der den Mädels an die Wäsche will. In dieser Geschichte geht es hauptsächlich um ihre Reise durch das Land, genau genommen, ein großes Abenteuer mit ungewissem Ausgang.
Es bereitet richtig Freude, die beiden auf ihre Entdeckungstour zu begleiten. Ähnlich einer Urlaubsreise bewegen sie sich durch das Land. Und würde man in einigen Panels nicht die zerstörten Landstriche sehen, könntet ihr Reise gar nicht schöner sein. Eine sehr interessante Herangehensweise, die ich bis dato bisher nicht gesehen oder gelesen habe. Es gibt sogar Passagen, da musste ich richtig schmunzeln.
Die Geschichte enthält richtig schöne Elemente. So sind die beiden zum Beispiel daran interessiert, mehr über das alte Japan zu erfahren. Sie finden einen alten Androiden, der die Seele eines Menschen beherbergt. Auch eine Möglichkeit, mehr über die Geschichte zu erfahren. Denn dieser Android verfügt über Erinnerungen vor der Katastrophe.
Der Zeichenstil gefällt. Die beiden Mädels sind sehr sympathisch in ihrer Darstellung. Wenn sie lachen, lacht man automatisch mit. Wenn sie sich wundern, wundert man sich. Das Ganze wirkt durch die detailreich gestalteten Panels verstärkt. Man liest nicht nur ihre Gefühle, man sieht sie auch.
Fazit:
Die Manga-Serie »Touring after the Apocalypse« von »CARLSEN« gefällt. Obwohl die Geschichte in einem postapokalyptischen Endzeit-Szenario spielt, fühlt sie sich dennoch wie eine glückliche Urlaubsreise an. Das war/ist unerwartet. Mir ist erst beim zweiten Blick aufgefallen, dass es sich eigentlich um eine zerstörte Welt handelt. Wenn man sich nämlich das Titelbild anschaut, nimmt man im ersten Moment nur die beiden Mädels wahr. Vermutlich liegt es daran, dass diese beiden Genres nicht zusammen gehören oder um es anderes zu sagen, man geht nicht davon aus, dass man durch eine zerstörte Welt eine Sightseeing-Tour unternehmen kann.
Also, wenn ihr Lust auf eine etwas andere Urlaubsreise habt, dann schaut in diese Manga-Serie.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Touring after the Apocalypse«!
Quelle »CARLSEN«
| Produktdetails | |
|---|---|
| Titel | Touring after the Apocalypse |
| Genres | Fantasy, Mystery, Endzeit |
| Autor/Zeichner (m/w/d) | Sakae SAITO |
| Einband | Taschenbuch |
| Altersempfehlung | ab 12 Jahren |
| Seitenanzahl | 194 |
| Serie | Touring after the Apocalypse |
| Sprache | Deutsch |
| ISBN | 978-3-551-80048-0 |
| Verlag | CARLSEN |
| Kaufmöglichkeiten | Amazon / Thalia / CARLSEN |
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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