Siúil, a Rún – Das fremde Mädchen - dear » Review
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Stefan -
21. Mai 2024 um 06:00 -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
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Als Anime- und Manga-Fan gibt es viele Serien, die man gerne weiterempfiehlt. Doch es gibt auch solche, die sich so tief ins Gedächtnis einbrennen, dass man sie anderen Fans unbedingt vorstellen möchte. Eine dieser Serien ist »Siúil, a Rún - Das fremde Mädchen« von Nagabe, die bei “TOKYOPOP” als Manga im Programm ist. Auf »Crunchyroll« könnt ihr die dazugehörige Anime-Serie ansehen. Bevor ihr zur Fernbedienung greift, sei gesagt: Die Manga-Serie ist ein absolutes Muss, wenn ihr die Geschichte wirklich verstehen wollt.
Aktuell findet ihr bei »TOKYOPOP« eine Art Spin-off »Siúil, a Rún – Das fremde Mädchen - dear«, welches die Hauptserie gekonnt ergänzt.
Worum es in »Siúil, a Rún – Das fremde Mädchen - dear« geht:
Eine kurze Zusammenfassung der eigentlichen Geschichte …
Einst herrschte Frieden und Wohlstand, doch eines Tages änderte sich alles. Ein Fluch zog über das Land und veränderte das Gleichgewicht, zwischen gut und Böse, so wird es jedenfalls von Generation zu Generation weitergegeben. Stellt sich die Frage, wer die Guten und wer die Bösen sind?
An einem unbekannten Ort im Wald schläft ein kleines Mädchen, mit weißen Haaren. Das an sich ist nichts Verwerfliches, würde es nicht außerhalb der sicheren Zone schlafen. In dieser Region, so heißt es, gibt es Schattenwesen oder genauer gesagt, verfluchte Menschen, die zu Schattenwesen wurden. Eines von Ihnen ist Doktor, ein Mensch, der sich zu einer Art Vogel mit Geweih verwandelt hat. Er ist es, der das kleine, unschuldige Mädchen findet. Anders, als es vermittelt wird, greift er das Mädchen nicht an und er verflucht es auch nicht. Er nimmt es vielmehr mit zu sich nach Hause, setzt alles daran, es zu beschützen und übernimmt fortan die Aufgabe der Eltern.
Shiva ist noch sehr jung. Man könnte glauben, dass sie alles nur als Spielchen sieht, da sie so unschuldig wirkt. Ich denke aber, dass sie genau versteht, wie gefährlich alles ist. Da sie aber ein Kind ist, denkt sie auch wie ein Kind. So liebt sie es, mit Doktor ins Dorf zugehen und dort nach Lebensmitteln zu suchen. Sie feiert auch gerne Teepartys mit Doktor, bastelt ihm einen Blumenkranz für seinen Kopf, bäckt mit ihm Kuchen … Kurz gesagt, beide führen ein glückliches Leben, wenn da nicht …
Die Welt, in der Shiva lebt, ist vom Aberglauben geprägt. Wie immer, wenn Menschen etwas nicht verstehen, wird ein Sündenbock gesucht. In diesem Fall sind es die Menschen, die zu Schattenwesen werden/wurden. Ja, wirklich jeder, der von einem Schattenwesen berührt wird, verwandelt sich zwangsläufig in eins. Nur sind sie deshalb böse? So wird es jedenfalls gesehen. Und so ist es kaum verwunderlich, dass einige Soldaten damit beauftragt werden, Shiva zu töten. Auch wenn sie wie ein Kind aussieht, sie kann nur ein Schattenwesen sein. Doktor schafft es gerade so, sie zu retten. Allem Anschein nach können sie weiterhin zusammenleben. Doch dann kommt alles ganz anders.
Wovon das Spin-off erzählt …
In der ersten Geschichte langweilt sich Shiva fürchterlich, weil der Doktor ihr das Verlassen des Hauses alleine verbietet, aufgrund der Gefahren, die draußen lauern. Immerhin darf sie zum ersten Mal sein Zimmer erkunden.
In der zweiten Geschichte fragt sich Shiva, was der Doktor nachts eigentlich treibt, da er immer wach ist, wenn sie aufwacht, und in sein Tagebuch schreibt. So erfährt sie, dass der Doktor nicht schlafen kann. Gemeinsam beschließen sie, die Nächte miteinander zu verbringen.
Einschätzung:
Die beschriebene Serie bietet eine tiefgründige Handlung, die Nachdenken anregt. Egal, wie viele Bände man auch gelesen hat, es ist schwer möglich, sich ein Urteil zu bilden. Die Unterscheidung zwischen der Menschenwelt und der Schattenwelt verleiht der Serie eine interessante Dynamik, wobei ich zugeben muss, dass ich die Menschenwelt als böse erachte und nicht die Schattenwelt.
Die kurzen Geschichten aus diesem Spin-off, die als liebevolle Ergänzung zur Hauptgeschichte dienen, bieten einen Einblick in den Alltag der Charaktere. Shivas Neugierde scheint ein Schlüssel zu dieser Welt zu sein. Insgesamt wirkt die Geschichte dadurch vielversprechend und vielschichtig. Man will einfach wissen, wie es weitergeht.
Fazit:
Bleibt zum Schluss nur eines zusagen. Echte Fans, die das Herz am rechten Fleck haben und nicht nur auf sinnlose Gewaltorgien stehen, sollten in die Manga-Serie „Siúil, a Rún - Das fremde Mädchen“ von „TOKYOPOP“ hineinlesen und im Anschluss das Spin-off »Siúil, a Rún – Das fremde Mädchen - dear«. Ich habe selten so etwas Wunderbares gelesen, was zeitgleich so traurig ist.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Siúil, a Rún - Das fremde Mädchen solltet ihr kennen«!
Quelle »TOKYOPOP«
| Produktdetails | |
|---|---|
| Titel | Siúil, a Rún – Das fremde Mädchen - dear |
| Genres | Drama, Fantasy, Mystery |
| Autor/Zeichner (m/w/d) | Nagabe |
| Einband | Taschenbuch |
| Altersempfehlung | ab 15 Jahren |
| Seitenanzahl | 168 |
| Serie | Siúil, a Rún – Das fremde Mädchen |
| Sprache | Deutsch |
| ISBN | 978-3-8420-9711-7 |
| Verlag | TOKYOPOP |
| Kaufmöglichkeiten | Amazon / Thalia / TOKYOPOP |
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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