Eine verlassene Stadt, in welcher man machen kann, was man will? Ein Traum, den bestimmt jeder sich schon mindestens einmal bildlich vorgestellt hat. Doch man sollte dies nicht einfach so unterschätzen, denn ein solcher Traum kann auch schnell mal zu einem Albtraum werden, wie der Manga-Thriller »Human Extinction« von »HAYABUSA« eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Worum es in »Human Extinction« geht:
Es geht ein starkes Virus herum, das die Menschen schwer erkranken lässt. Wir kennen ihn als Corona.
Makoto Hamada sitzt mit dem Rest seiner Klasse im Online-Unterricht (fest), welcher den morgigen Vortrag um ihre Berufswünsche bespricht. Etwas später möchte Makoto seine Schicht im Restaurant antreten, woraus auch nichts wird, da es pleite ist. Sein Chef schickt ihn einfach nach Hause. -Halleluia- Am darauffolgenden Tag in der Bahn (auf dem Weg zur Schule) geht das Chaos weiter. Makoto wird ganz panisch, als die Bahn immer voller und voller wird. Er hat große Angst, sich mit Corona anzustecken. Kurz gesagt: Das Leben ist eine einzige Katastrophe. Schlimmer kann es doch gar nicht werden, oder doch?
Makoto soll mit seinen Mitschülern Teruo Yasui, Yasushi Tabata und Ayaka Matsuka in der Schule warten, da es noch etwas abzuklären gilt. Während die Vier warten, unterhalten sie sich. Doch nichts geschieht. Sie warten noch eine Weile, bis sich das einzige Mädchen aus der Gruppe aus dem Staub zu machen. Die anderen schauen sich im Haus um, doch niemand ist mehr da. Hä? Am Ausgang treffen sie auf ihre Mitschülerin, die auch niemand gefunden hat. Kann es sein, dass hier etwas nicht stimmt? Der Verdacht erhärtet sich, als die vier in der Stadt unterwegs sind. Niemand ist auf den Straßen unterwegs. Kann es sein, dass alle in den Häusern sind? Weit gefehlt, wie sie schnell feststellen. Und nun?
Einschätzung:
Hmm, also, bis zu einem gewissen Grad ist diese Manga-Serie langweilig, da sie keine wirklich neue Idee bietet. Sowohl das Thema Corona als auch das Drumherum ist einfach ausgelutscht. Es kommt einfach keine Spannung auf, obwohl das coole Titelbild so vielversprechend aussah. Natürlich wird es nicht jedem so ergehen wie mir, sodass ihr euch am besten selbst ein Bild von der Serie macht.
Grafisch ist die Serie recht gelungen. Man fühlt sich in die lange Nacht zurückversetzt, als wir alle Zuhause hocken mussten und niemand auf die Straße durfte. Das war eine Zeit, die wohl niemand zurückhaben möchte.
Fazit:
Der Manga-Thriller »Human Extinction« von »HAYABUSA« ist ein auf dem Coronavirus basierender Survival-Thriller, welcher eine womöglich übertriebene Variante der Pandemie darstellt. Ob jemand solch eine Serie benötigt, nun, das müsst ihr selbst herausfinden. Ich brauche sie nicht. Ich bin froh, dass alles vorbei ist.
Hier geht es zur »Leseprobe von: Human Extinction«!
Quelle: »HAYABUSA« (CARLSEN)
| Produktdetails | |
|---|---|
| Titel | Human Extinction |
| Genres | Science Fiction |
| Autor/Zeichner (m/w/d) | Edogawa Edogawa |
| Einband | Taschenbuch |
| Altersempfehlung | ab 16 Jahren |
| Seitenanzahl | 176 |
| Serie | Human Extinction |
| Sprache | Deutsch |
| ISBN | 978-3-551-62426-0 |
| Verlag | HAYABUSA (CARLSEN) |
| Kaufmöglichkeiten | Amazon / Thalia / HAYABUSA (CARLSEN) |
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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