The Story of our Corpse Hunt ぼくたちの死体さがし Rezension
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Stefan -
11. Dezember 2024 um 05:33 -
828 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Wie naiv Kinder sein können, die es im Grunde gut meinen, davon erzählt die Manga-Serie „The Story of our Corpse Hunt“ von Housui Yamazaki, die bei CARLSEN gestartet ist. Dass sie sich dabei selbst in Gefahr bringen, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand.
Worum es in „The Story of our Corpse Hunt“ geht:
Es ist nun zwei Jahre her, dass die Schülerin Ayano Hirakawa spurlos verschwand. Niemand weiß, was geschehen ist, geschweige denn, wo sie sich befindet. Man geht davon aus, dass sie in der Nähe des Hanasaki-Flusses war und dort ertrunken ist. Einzig allein ein unscharfes Foto, das seinerzeit von ihrem Handy verschickt wurde, zeigt wohl einen Mann mit Tengu-Maske und im Hintergrund einen Strommast, was allerdings der Theorie widerspricht. Denn am Hanasaki-Fluss gibt es keine Strommasten dieser Art.
Isshin, der mit Ayano befreundet ist, hat eine Vorliebe für Strommasten. Zwei Jahre hat er recherchiert. Seiner Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass er jetzt weiß, wo genau dieser Strommast vom Foto steht. Und nun, da er es weiß, macht er sich mit zwei Freunden auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dass sie sich dabei in Gefahr begeben, darüber denkt kaum jemand nach. Nur Rin, die eigentlich nicht zur Gruppe gehört und sich spontan anschließt, macht sich diesbezüglich Gedanken. Mädchen sind eben nicht so sorglos wie Jungs.
Damit die vier ungestört ihre Reise antreten können, wurde das Handy-Signal so manipuliert, dass sie nicht geortet werden können. Dann verlieren sie auch noch ihre Landkarte und werden obendrein verfolgt. Kann es sein, dass sie zwar auf der richtigen Spur sind, sich aber in Lebensgefahr befinden?
Einschätzung:
Unbeschwerte Kindheit – dieser Gedanke ging mir beim Lesen von Band 1 durch den Kopf. Kinder sind so voller Tatendrang, haben eine blühende Fantasie und machen sich überhaupt keine Gedanken über Konsequenzen. Auf der anderen Seite sind sie naiv, glauben an das Gute im Menschen und denken nicht über Gefahren nach. Dabei ist die heutige Welt voll davon. Dies hat oft zur Folge, dass sie unschöne Dinge erleben (müssen) oder Konflikte austragen, die unnötig wären. Als Eltern hat man im Nachgang alle Hände voll zu tun, um sie zu beschützen. Das ist gar nicht so einfach. Genau so ergeht es den vier in dieser Geschichte. Ich kann verstehen, dass sie das Rätsel lösen wollen. Nur sollte man dafür sorgen, dass Hilfe erfolgen kann, wenn etwas schiefgeht. Wie soll dies aussehen, wenn man etwa das Handy-Signal manipuliert oder die Ortung gänzlich abschaltet?
Die Geschichte regt definitiv zum Nachdenken an. Sie eignet sich zum gemeinschaftlichen Lesen, Betrachten und Diskutieren mit den eigenen Kindern oder in der Schule. Zeigt sie doch auf extreme Art, welche Gefahren in der Welt lauern. Und da Kinder oftmals ein belehrendes Wort ignorieren, hilft vielleicht diese gut durchdachte, bildliche Geschichte, die stellenweise unter die Haut geht. Lernen durch Fühlen. Ich sage nur: Fass nicht auf die heiße Herdplatte.
Fazit:
Die Manga-Serie „The Story of our Corpse Hunt“, die von CARLSEN ab 15 Jahren eingestuft wurde, eignet sich aus meiner Sicht hervorragend, um Kindern den Kopf zurechtzurücken und ihnen aufzuzeigen, dass das Leben kein Spiel ist. Sie zeigt auf extreme Art, welche Gefahren in der Welt lauern und dass es manchmal Sinn ergibt, auf die Erwachsenen zu hören und ihnen zu vertrauen.
Hier gelangt ihr zur Leseprobe von „The Story of our Corpse Hunt ぼくたちの死体さがし“. Quelle: CARLSEN
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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