AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Eine sehr anspruchsvolle Boys-Love-Serie findet ihr aktuell im Programm von EGMONT. „Pick a Papa“ (堕落家族論) von Mayo Tsurukame erzählt von einem Ausnahmezustand, der tatsächlich real sein könnte.
Worum es in „Pick a Papa“ geht:
Kinder sollten niemals vor ihren Eltern sterben, so jedenfalls die Wunschvorstellung. Leider kommt es manchmal anders, wie auch in dieser Geschichte. Ririko Kakehashi stirbt sehr jung und hinterlässt ein sechsjähriges Mädchen. Es liegt an der Oma, eine adäquate Lösung für die Zukunft zu finden. Der einfachste Weg wäre der leibliche Vater, wenn ihre Tochter denn wüsste, wer es ist. Denn als Ririko noch lebte, war sie kurze Zeit mit Sentaro zusammen und dann mit Toma. Gleichwohl muss eine Lösung her.
Ririkos Mutter lädt beide potenziellen Väter zu sich ein. Dass die sich nicht ausstehen können, versteht sich schon fast von selbst. Dementsprechend angespannt ist die Situation. Als den beiden dann auch noch die sechsjährige Meguru vorgestellt wird und sie obendrein erfahren, dass einer von ihnen der Vater ist, ist das Chaos perfekt. Und wie soll es jetzt weitergehen? Ririkos Mutter hat eine Idee. Sie möchte, dass die beiden mit dem Mädchen für drei Monate zusammenleben, damit die Kleine sich ihren Vater aussuchen kann. Auch eine Möglichkeit, diese Situation zu lösen. Also ziehen alle drei in eine kleine Zweizimmerwohnung, die Sentaro gehört. Und damit es keine Streitereien um den Platz gibt, wird kurzerhand Schere, Stein, Papier gespielt. Das Ergebnis: Die beiden Männer wohnen ab sofort in einem Zimmer und das kleine Mädchen in dem anderen.
Tja, das nenne ich mal eine Herausforderung. Nun heißt es für alle drei, diese Zeit zu überstehen und das Beste aus der Situation zu machen. Obendrein wird diese Ausnahmesituation durch ein wichtiges Detail zusätzlich erschwert: Sentaro hatte sich damals in Toma verliebt, nur wusste Toma nichts davon.
Einschätzung:
Wenn Kinder vor den Eltern sterben, ist das immer eine Herausforderung. Die absolute Horrorvorstellung für Eltern ist es, ihre Kinder begraben zu müssen. Und egal, mit wem ich auch immer über dieses Thema gesprochen habe, es war für jeden nicht leicht. Wenn dann auch noch Kinder, in diesem Fall ein Enkelkind, im Spiel sind, ist die Situation kaum zu ertragen. Zum einen musst du mit der Trauer zurechtkommen und gleichzeitig für dein Enkelkind da sein. Das ist, als würde man ein Gummiband in zwei Richtungen ziehen.
Und dann stellen wir uns mal vor, du musst mit dem Verlust deines Kindes zurechtkommen, hast noch ein Enkelkind und musst obendrein herausfinden, wer der leibliche Vater ist. Schlimmer geht’s kaum. Ich weiß nicht, ob ich dazu in der Lage gewesen wäre. Wäre ich in der Situation, hätte ich vermutlich das Kind allein großgezogen und mir das andere nicht angetan.
Die Geschichte ist niedlich erzählt, wenn man das so sagen darf. Natürlich ist der Kern von trauriger Natur, dennoch macht es aber Spaß, diese Serie zu lesen. Und es wird wieder einmal gezeigt, dass Gefühle oftmals unerwartet sein können.
Fazit:
Fans melancholischer Geschichten mit einer Portion Dramaturgie sollten die Boys-Love-Serie „Pick a Papa“ näher betrachten. Anders als die klassischen Geschichten dieses Genres punktet diese Serie durch eine klassische Hintergrundgeschichte, wenn auch eine traurige. Auf der anderen Seite kann auch aus Trauer etwas Neues entstehen, und genau darüber wird hier berichtet.
Diese Serie eignet sich für Liebhaber des Genres und selbstverständlich auch für Neueinsteiger, egal welches Alters.
Hier gelangt ihr zur Leseprobe von „Pick a Papa“. Quelle: EGMONT
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.
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