Murderous Lewellyn’s Candlelit Dinner Rezension / Review
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Stefan -
15. Januar 2025 um 08:17 -
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Eine etwas ungewöhnliche Boys-Love-Serie findet ihr aktuell bei Cross Cult. Es handelt sich um „Murderous Lewellyn’s Candlelit Dinner“ (살인마 르웰린 씨의 낭만적인 정찬) von OL & Sumnagi, eine Geschichte, die mit dem Tod enden kann.
Worum es in „Murderous Lewellyn’s Candlelit Dinner“ geht:
In Southbunch geschehen aktuell schreckliche Morde. Niemand weiß, wer der Täter ist. Umso wichtiger, diese schreckliche Mordserie endlich aufzuklären.
In der heruntergekommenen Ira Street lebt der erfolglose Ghostwriter Shavonne. Eine schreckliche Straße, in der er nur ungern wohnt. Leider geht es im Moment nicht anders. Diese Mordserie beunruhigt ihn sehr. Es gibt aber auch noch eine zweite Sache, die seine volle Aufmerksamkeit hat. Seit einiger Zeit findet er kleine Nachrichten an seiner Tür. Und nicht nur das: Auf der Treppe des Hauses schneidet einer seiner Nachbarn regelmäßig Zwiebeln. Warum tut er das? Nun, er meint, dass es dann in seiner Wohnung nicht so stinken würde.
Die Tage vergehen, weitere Morde geschehen und der Nachbar schneidet weiterhin seine Zwiebeln auf der Treppe. Er scheint diese Tätigkeit wirklich zu lieben. Eines Tages lädt dieser Nachbar Shavonne zu sich zum Essen ein. Eigentlich hat Shavonne keine Lust, sagt dann aber doch zu, weil ihm mehr oder weniger das Gesicht des Nachbarn gefällt und weil er keine Lust hat, mit diesem merkwürdigen Kerl zu diskutieren.
Da sitzen sie nun beim Essen, welches sich Shavonne hätte sparen können. Das Ganze wirkt ohnehin merkwürdig. Zum einen ist die Wohnung komisch eingerichtet und Messer scheint es auch nicht zu geben. Ein Detail, das uns nicht aufgefallen wäre. Doch da Shavonne Schriftsteller ist, achtet er auf solche Details.
Es klingelt. Der Nachbar, Lewellyn, muss zur Tür. Da Shavonne großen Durst hat, sucht er kurzerhand nach etwas zu trinken. Leider findet er etwas, was ihm überhaupt nicht gefällt: eine Leiche. Das ist zu viel des Guten. Unter einem Vorwand zieht er sich aus diesem Date zurück. Und als diese Leiche kurze Zeit später gefunden und der Mordserie zugeschrieben wird, weiß er genau, mit wem er es zu tun hat.
Wie zum Teufel soll er mit dieser Situation umgehen?
Einschätzung:
Also, das ist mal eine andere Boys-Love-Geschichte. Verschiedene Themengebiete wurden bereits abgehandelt, aber dass sich ein Serienmörder in einen Jungen verguckt, hatten wir, glaube ich, bisher nicht. Wobei ich gleich darauf hinweisen will, dass die expliziten Szenen oder andere Dinge, die auf eine angehende Liebesbeziehung hindeuten könnten, absolut in Grenzen gehalten werden. Bis auf ein paar Spielchen passiert im Band 1 nichts von erotischer Relevanz.
Die Geschichte ist recht ordentlich erzählt. Da man weiß, wer der Nachbar ist, hat man stellenweise das Gefühl, dass Shavonne im nächsten Moment ins Gras beißt. Man fragt sich buchstäblich, wie es auf der nächsten Seite weitergeht.
Der Zeichenstil ist recht ordentlich, wobei hauptsächlich auf dunkle Farben zurückgegriffen wird, die die dystopische Stimmung zusätzlich verstärken. Die Tatsache, dass Shavonne in einem Haus lebt, in dem offenbar auch andere Verbrecher wohnen, ist geradezu beunruhigend. Also, ich möchte nicht in seiner Haut stecken.
Fazit:
Ich erinnere mich, wie ich mich neulich fragte, ob man Boys-Love-Elemente mit allen Themengebieten kombinieren kann. Diese Frage wurde beantwortet. Es lässt sich also durchaus eine Kriminalgeschichte mit diesen Elementen kombinieren, auf sehr unterhaltsame und gefährliche Weise. Also, wenn es unter euch Leute gibt, die gerne Crime-Geschichten lesen und ohnehin schon einmal Lust hatten, in eine Boys-Love-Geschichte hineinzulesen, dann greift hierzu.
Viel Spaß beim Lesen.
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.
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