Doukyusei - Verliebt in meinen Mitschüler » Review
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Samantha -
19. Juni 2020 um 05:15 -
847 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
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Nie zuvor da Gewesenes erwarten wohl die wenigsten bei einer Liebesgeschichte im Schulsetting, aber darum geht es beim „Oneshot“ „Doukyusei“ von „Cross Cult“ auch gar nicht. Es geht um eine sympathische Liebesbeziehung zwischen zwei männlichen Schülern, mit ein klein wenig Musik.
Worum es bei „Doukyusei“ geht:
Der meist recht unbekümmerte Hikaru versteht es nicht: Sein Mitschüler Rihito, der sonst ja ein regelrechter Streber ist und im wahrsten Sinne des Wortes all seine Hausaufgaben macht, singt bei den Chorproben einfach nicht mit. Vielleicht interessiert ihn Musik ja einfach nicht... Wobei es daran eigentlich nicht liegen kann, warum sonst erwischt Hikaru ihn kurze Zeit später beim heimlichen Üben? Aber so richtig funktioniert das nicht. Da er selbst in einer Band ist und was vom Notenlesen versteht bietet er Rihito an ihm zu zeigen wie's geht. Als die beiden später bei einer Flasche Sprudelwasser vor dem Lied sitzen überkommt es Hikaru aus heiterem Himmel und er küsst seinen Mitschüler. Er ist sich ziemlich sicher es nun völlig verbockt zu haben, was ihn mehr mitzunehmen scheint als man bei seinem unbeschwerten Gemüt vielleicht denke würde. Und doch sollte es nicht ihr letzter Kuss gewesen sein. So weit so gut, wäre da nicht dieser Lehrer der wohl nicht nur wegen der guten Noten ein Auge auf Rihito geworfen hat. Zu allem Überfluss gibt es da auch noch ein kleines Geheimnis , welches die Beziehung der Jungs zu zerstören droht.
Einschätzung:
Wenn ich mich auch nicht unbedingt als Fan des Genres bezeichnen würde, so treffe ich doch immer wieder auf „Boys Love“ Mangas die mich ganz wunderbar unterhalten; zu ihnen zählt auch „Doukyusei“. Kennt ihr diese Bilder, bei denen man alles mit einem Strich zeichnet? Daran hat der Zeichenstil mich entfernt erinnert, das ist allerdings nichts negatives! Was die Geschichte selbst betrifft, natürlich wird das Rad hier nicht neu erfunden, aber das ist auch gar nicht nötig. Mehr als einmal habe ich wegen Hikarus und Rihitos Umgang miteinander herzlich lachen müssen, beispielsweise wenn ersterer den anderen vor Überschwung einfach komplett über den Haufen rennt, doch auch die wenigen ernsteren Szenen verfehlen ihre Wirkung nicht. Man wünscht den beiden einfach ein Happy End! Außerdem fällt es nicht schwer, sich in die Charaktere hineinzufühlen. Einzig und allein wie der Name Rihito vom deutschen Wort Licht abgeleitet sein soll, wie es im Manga gesagt wird, erschließt sich mir nicht ganz...
Fazit:
Wer viel nackte Haut und „Yaoi“ erwartet dürfte hier kaum auf seine Kosten kommen. Wer jedoch eine Geschichte über fast schon unschuldige Liebe zwischen zwei Jungs mit Humor und möchte, der dürfte mit „Doukyusei“ von „Asumiko Nakamura“ nicht falsch liegen!
Hier findest du eine „Leseprobe zu Doukyusei“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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