Als Mädchen würde man sich von seinem Schwarm schon so manches Geschenk wünschen, wäre aber sicher verdutzt, wenn man von diesem ein Autogramm erhält. Was ist mit Liebe, Zuneigung und Händchen halten? Diese Frage stellt sich Chiyo Sakura im Manga „Shojo Mangaka Nozaki-Kun“ von von „Izumi Tsubaki“ welcher bei „Cross Cult“ erschienen ist.
Worum es in „Shojo Mangaka Nozaki-Kun“ geht ...
Die sechzehnjährige Chiyo Sakura gesteht Nozaki ihre Zuneigung, der ihr dafür ein Autogramm von sich schenkt (juhu) und sie kurzerhand als seine Assistentin einstellt. Erst jetzt versteht Chiyo, das Nozaki ein Mangaka ist. Er zeichnet nicht irgendwelche Mangas, sondern Shojo-Romanzen, obwohl er selbst absolut kein Romantiker ist. Chiyo ist im ersten Moment verwirrt, arbeitet sich dann aber schnell bei ihm ein. So hilft sie ihm zum Beispiel bei Problemen wenn es um eine Story geht.
Nozaki nimmt es sehr genau, wenn es um seine Stories geht. So besteht er zum Beispiel darauf, dass in seinen Mangas keine Straftat vorkommen darf. Es ist Chiyos Aufgabe, sich eine STVO-gerechte Lösung zu überlegen, wie ein Junge im Manga ein Mädchen auf dem Fahrrad mitnehmen kann. Und das bitteschön so, dass es auch noch romantisch wirkt. Dies führt zu einigen lustigen Vorschlägen und witzigen Konzeptzeichnungen…
Chiyo lernt bei der Arbeit Nozakis Assistenten Mikoto kennen, der das Vorbild für die Protagonistin des aktuellen Mangas ist. Nach Abschluss der Arbeit liegt es an Chiyo wer als nächstes als Vorbild in Frage kommt. Ihre Wahl fällt auf ihre draufgängerische Freundin Yuzuki, welche durch ihre direkte Art auch für einige heitere Szenen, nicht nur im Manga, sorgt.
Im Laufe der Zeit kommen weitere interessante Charaktere hinzu. So zum Beispiel Mikotos Freund Yuu, der erst wie ein Frauenheld wirkt, sich dann aber doch als Mädchen entpuppt. Oder nehmen wir den wortkargen Ken, der Zeichner nicht leiden kann, was auch alle wissen. Kurzum, ein lustiger Haufen.
Und was ist Chiyos Gefühlen?
Einschätzung …
Wer einen heiteren Comedy-Manga mit vielen verschiedenen schrägen Charakteren sucht, für den ist der Manga „Shojo Mangaka Nozaki-Kun“ definitiv eine Empfehlung. Er ist im 4-Panel-Stil gehalten, wovon fast jede Bildreihe eine abgeschlossene, kurze, witzige Geschichte darstellt. Insgesamt hat der Manga dennoch eine zusammenhängende Handlung.
Der Zeichenstil ist von übertriebenen Emotionen bis zu feineren Portraits von Chiyo vielfältig und meist passend zur Story.
Bemerkenswert ist die unterschiedliche Wirkung der verschiedenen Charaktere, sowie die heitere Story trotz des eher trockenen Settings eines unterkühlten Mangaka.
Die lockere Geschichte um die bunte Zeichnerclique verspricht in den folgenden Teilen viele lustige Szenen.
„Leseprobe zu Shojo Mangaka Nozaki-Kun“
Quelle: Cross Cult
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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