AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
zwei maskuline Männer, einer mit weißer Haut und der andere hat eine dunkle Haut. Beide sind aneinander gelehnt, wobei der eine der Herr und der andere der Sklave ist. Lange braune Haare. Kleidung altes Korea.
Wer es etwas härter mag, sollte aktuell bei Carlsen unter dem Sublabel C Lines nach der Boys-Love-Manhwa-Serie „Taming the Tiger“ (오늘만 사는 형제) von Brothers Without A Tomorrow suchen. Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der es noch Herren und Sklaven gab.
Worum es in „Taming the Tiger“ geht:
Der Tod gehört zum Leben dazu, und das spiegelt sich auch in dieser Geschichte wider. Der Vater von Geum-Hoo Ahn stirbt, und das ist erst der Anfang: Auch eine Konkubine, die den zweiten Sohn und somit Geum-Hoos Bruder zur Welt bringt, verliert ihr Leben. Geum-Hoo ist über dieses Kind alles andere als erfreut und hegt sogar den Gedanken, es zu töten. Glücklicherweise kommt es nicht dazu. Stattdessen nimmt er die Rolle des Erziehers seines kleinen Bruders an – keine leichte Aufgabe, denn dieser ist krank und benötigt eine spezielle Medizin, die aus Tierblut hergestellt wird.
Eines Tages versucht Geum-Hoos Diener Songdeok, das benötigte Blut bei einem örtlichen Schlachter zu erwerben. An sich keine große Herausforderung – wäre nicht ein Todesfall in der Familie des Schlachters eingetreten. Religiöse Vorschriften verbieten an diesem Tag jegliche Arbeit, da dies als Unglück bringend gilt. So kehrt Songdeok mit leeren Händen zurück. Um seinen eigenen Kopf zu retten, berichtet er Geum-Hoo von einem anderen Schlachter in einem abgelegenen Dorf. Es heißt, dieser sei überaus kräftig, und seine Augen würden in der Dunkelheit leuchten. Man munkelt sogar, er stamme von einem Tiger ab. Diese faszinierende Erzählung weckt Geum-Hoos Interesse, und er beschließt, den mysteriösen Schlachter selbst aufzusuchen.
Im besagten Dorf angekommen, begegnet Geum-Hoo zunächst dem Widerstand der Dorfbewohner, die ihm den Aufenthaltsort des Mannes nicht verraten wollen. Der Schlachter ist wenig angesehen, und niemand möchte mit ihm in Verbindung gebracht werden. Doch Geum-Hoo setzt sich durch – sehr zum Missfallen der Dorfbewohner. Als der Mann schließlich aus seinem Haus tritt, fallen Geum-Hoo sofort die außergewöhnlich leuchtenden Augen auf. Fasziniert von dem geheimnisvollen Fremden nimmt er ihn kurzerhand mit zu sich nach Hause.
Dieser außergewöhnliche Mann, dessen beeindruckender Körperbau von Muskeln geprägt ist, übt eine ungeahnte Anziehungskraft auf Geum-Hoo aus. Als Geum-Hoo erfährt, dass der Schlachter angeblich wisse, wie man jemanden verwöhnen kann, wächst seine Neugier weiter. Nun stellt sich für ihn die Frage, wie er diese Behauptung auf die Probe stellen könnte. Vielleicht hilft es ja, ihn zuvor ein wenig auf eine unorthodoxe Weise „trainieren“ zu lassen.
Einschätzung:
Ihr fragt euch vielleicht, warum ich in der Beschreibung so um den heißen Brei herumrede. Die Antwort ist einfach: Ich hatte Lust dazu. Doch eines könnt ihr euch sicher sein – in dieser Geschichte geht es richtig zur Sache.
Die Handlung spielt in einem historischen Setting in Korea, in einer Zeit, in der Leibeigenschaft noch existierte. Genau in diesem Kontext behandelt Geum-Hoo seine „neue Errungenschaft“. Als Adliger nutzt er seine Stellung schamlos aus, während das Objekt seiner Begierde ein einfacher Bauer ist. Diese Dynamik gefällt mir persönlich nicht besonders. Es stört mich, dass Menschen andere Menschen unterdrücken – und das nicht nur in Geschichten, sondern auch in unserer heutigen Zeit.
Die Geschichte selbst ist solide erzählt, auch wenn sie bei mir keine überwältigende Begeisterung auslöst. Aber wie es so schön heißt: Über Geschmack lässt sich streiten. Daher sollte jeder für sich entscheiden, ob diese Manhwa-Serie den eigenen Vorlieben entspricht.
Fazit:
Die Boys-Love-Geschichte „Taming the Tiger“ richtet sich an ein reiferes, erwachsenes Publikum. Aufgrund der stellenweise derben Erzählweise rate ich interessierten Neueinsteigern von dieser Lektüre ab. Es wäre besser, sich zuerst mit sanfteren Geschichten in diesem Genre vertraut zu machen.
Fans, die Geschichten dieser Art schätzen, sollten jedoch unbedingt einen Blick wagen. Ihr werdet garantiert nicht enttäuscht.
Viel Spaß beim Lesen!
Hier gelangt ihr zur Leseprobe von „Taming the Tiger“. Quelle: Carlsen
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag/Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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