What We Do When the Curtain Falls Rezension / Review
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Stefan -
18. Juli 2025 um 15:55 -
396 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Die Boys-Love-Serie „What We Do When the Curtain Falls“ (幕が下りたら僕らは番 / Maku ga Oritara Bokura wa Tsugai) von Same Zarame, erschienen bei TOKYOPOP, nimmt euch mit hinter die Kulissen der japanischen Idol-Welt. Sie verbindet klassische Omegaverse-Elemente mit dramatischen Konflikten und emotionaler Intimität. Diese Geschichte ist für erwachsene Fans gedacht, die anspruchsvolle Geschichten mit psychologischer Tiefe und romantischer Spannung zu schätzen wissen.
Die Geschichte von „What We Do When the Curtain Falls“:
Mitsuki Hachiya ist ein gefeiertes Idol, das von Glamour und Erfolg umgeben ist. Doch hinter dieser Fassade verbirgt er ein Geheimnis: Er ist ein Omega in einer Welt, die von dominanten Alphas geprägt ist. Seine Eltern, selbst Alphas, haben ihn nie vollständig akzeptiert. Um seine Karriere zu schützen, wurde eigens eine Agentur gegründet, die ihn mithilfe medizinischer Präparate als Alpha ausgibt.
Nur sein Manager Herr Miyashita kennt die Wahrheit und schützt ihn vor riskanten Begegnungen. Doch als Mitsuki bei einem Konzert seinen Rivalen Mahiro Seto trifft – einen arroganten, aber charismatischen Alpha – versagen die Medikamente, und Mitsukis sorgfältig konstruierte Fassade beginnt zu bröckeln.
Die Geschichte nimmt eine dramatische Wendung, als Mitsuki und Mahiro einen Moment der Nähe erleben, der Mitsuki emotional aufwühlt. Um ihn vor öffentlichem Schaden zu schützen, beschließt Mahiro, Mitsuki durch eine ritualisierte Paarung an sich zu binden. Diese Entscheidung verbindet Mitsuki exklusiv mit Mahiro und überraschenderweise wird sie von Mitsukis Mutter und Mahiros Agentin gutgeheißen.
Die Serie entwickelt sich zu einer berührenden Geschichte über zwei Künstler, die ihre Gefühle im Rampenlicht verbergen müssen, während sie privat mit gesellschaftlichen Erwartungen, persönlichen Ängsten und ihrer wachsenden Zuneigung kämpfen.
Einschätzung:
„What We Do When the Curtain Falls“ bietet eine faszinierende Mischung aus romantischer Spannung, psychologischer Tiefe und kritischer Auseinandersetzung mit dem Omegaverse-Konzept. Die Darstellung von Mitsukis inneren Konflikten ist vielschichtig und sensibel, und die emotionale Entwicklung zwischen ihm und Mahiro wirkt glaubhaft und facettenreich.
Grafisch ist der Manga eher funktional als detailverliebt. Die Charakterdesigns unterscheiden sich hauptsächlich durch Haarfarben, aber Mimik und Gestik sorgen dafür, dass Emotionen effektiv transportiert werden. Die Bühnenkostüme heben sich stilistisch hervor und verleihen dem Showbusiness-Aspekt der Geschichte Authentizität.
Fazit:
Same Zarame hat mit „What We Do When the Curtain Falls“ (幕が下りたら僕らは番) einen echten Hit im Boys-Love-Genre gelandet. Die Serie ist nicht nur ein romantisches Drama mit klassischen Omegaverse-Elementen, sondern auch eine scharfsinnige Kritik an einer Branche, die oberflächliche Glanzwelt über wahre Substanz stellt. Sie regt zum Nachdenken über Rollenbilder, Identität und das Bedürfnis nach Anerkennung an – und genau darin liegt ihre Stärke.
Viel Spaß beim Lesen!
Wir möchten uns ganz herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und die tollen Bilder bedanken!

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