Wer kennt sie nicht, die erste unerfüllte große Liebe. Viele Tränen, traurige Momente und dann doch noch ein gutes Ende für alle Charaktere. Mit diesem Thema beschäftigt sich der Manga » Hiotsubana «, welcher bei » Carlsen Manga « erschienen ist. Nur das hier alles ganz anders ist.
Worum es in » Hitotsubana « geht …
Der Protagonist Akito Kurauchi lernt in der siebenten Klasse die Achtklässlerin Yuiko Akashi kennen, in die er sich Hals über Kopf verliebt. An sich eine tolle Sache, würde Yuiko nicht auf eine angesehene Oberschule wechseln. Um seiner Angebeteten auch weiterhin nahe zu sein, lernt er von nun an wie verrückt. Ein Jahr später hat Akito es geschafft. Er wechselt auf die gleiche Oberschule wie Yuiko. Einer Liebesbeziehung steht nun nichts mehr im Weg. Oder doch? Yuiko gibt Akito beiläufig zu verstehen, dass sie ihn mehr wie einen kleinen Bruder mag. Mist!
Akito denkt eine Weile über seine Situation nach. Aufgeben? Auf keinen Fall. Er will Yuiko um jeden Preis für sich gewinnen. Koste es was es wolle. Und damit auch alles bestens funktioniert, wird trainiert. So zum Beispiel mit einer Mitschülerin, die eigentlich einen Freund hat und nur nach etwas besserem sucht. Na toll.
Im Laufe der Zeit lernt Akito Kaede Kurokawa kennen, die seine unglückliche Verliebtheit schon recht früh entdeckt hat. Dank ihrer Motivation beschließt Akito Yuiko seine Gefühle zu gestehen. Bedauerlicherweise hat Yuiko aber schon einen Freund. Das ist doch zum Mäuse melken. Allerdings … Naja … Yuiko bietet Akito an, dass er ihr Zweitfreund werden kann. Hä? Dies gefällt Akito natürlich überhaupt nicht. Und so schmiedet er einen perfiden Plan. Er will alles daran setzen, dass Yuiko nur noch ihn liebt, um sie dann fallen zu lassen. Na ob das so gut ist?
Einschätzung:
Wie von einem » Shojomanga « zu erwarten ist » Hitotsubana « in einem feinen Zeichenstil gehalten, mit teilweise sehr detaillierten Mimiken der einzelnen Charaktere. So kann man zum Beispiel den Wahn, in den Akito verfällt, recht gut nachvollziehen. Ja man fiebert zeitweise sogar richtig mit.
Selbst wenn man kein großer Fan von kitschigen Liebesgeschichten ist und lieber düstere Geschichten liest, « Hitotsubana « weiß zu überraschen. Spätestens ab Akitos Plan, seine Mitschülerin als Übung zu daten und ihrer Intention sich freundesmäßig einfach nur verbessern zu wollen, weiß man wo der Hase langläuft. Aber genau das macht diesen Manga so interessant. Man möchte wissen ob sich das Netzwerk aus Intrigen und Lügen weiter aufbaut oder das ganze doch noch ein Happy End mit sich bringt.
Fazit:
Wer sich an normalen Romance-Mangas mit Happy End schon überlesen hat, für den ist » Hiotsubana « definitiv eine Empfehlung. Dieser erste Band verspricht eine lange spannende aber auch düstere Story über menschliche Abgründe. Für Leute die gerne Taschentücher benutzen, ist dieser Mange eher ungeeignet.
Quelle: Carlsen Manga
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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