The Fox that stole my Heart Rezension/Review
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Stefan -
16. September 2025 um 08:36 -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Solltet ihr Interesse an einer außergewöhnlichen Kombination aus Fantasy, Romantik und einem Hauch Erotik haben, könnte „The Fox that stole my Heart“ (うそぶく狐は花を咬む / Usobuku Kitsune wa Hana o Kamu) von Ryo Ayamine genau das Richtige für euch sein. Dieser Boys-Love-Einzelband, erschienen bei HAYABUSA, entführt euch in eine Welt, in der mystische Fuchsgeister auf menschliche Studenten treffen und dabei nicht nur spirituelle Kräfte, sondern auch emotionale Narben und Sehnsüchte offenbaren. Das klingt ungewöhnlich? Ist es auch – aber auf eine Weise, die neugierig macht.
Die Geschichte von „The Fox that stole my Heart“:
Die Geschichte beginnt mit einem unerwarteten Moment: Takeru Aizuma sitzt friedlich auf der Terrasse des Tempels seines verstorbenen Großvaters, als er plötzlich von einem Fremden mit Fuchsohren und -schwanz überfallen wird. Dieser stellt sich als Kazune vor – ein Ayakashi, also ein Fuchsgeist, der Takeru mit dessen Großvater verwechselt hat. Kazune war einst eng mit Takeomi, dem Großvater, verbunden und spürt nun dessen Aura in Takeru. Die Verwirrung ist groß, die Begegnung intensiv, und schnell wird klar, dass Kazune nicht nur spirituelle Nähe sucht, sondern auch körperliche Energie – was in diesem Fall über Takerus Samen geschieht. Ja, das klingt zunächst befremdlich, wird aber im Verlauf der Geschichte in einen Kontext eingebettet, der mehr über Kazunes Vergangenheit und seine emotionale Verletzlichkeit offenbart.
Kazune, ein Charakter mit mystischer Herkunft, wirkt trotz seiner außergewöhnlichen Natur sehr menschlich. Bereits als Kind wurde er als Neunschwänziger von seiner Gemeinschaft ausgegrenzt und misshandelt. Seine Suche nach Zuneigung und Anerkennung zieht sich als zentrales Motiv durch die Handlung. Takeru hingegen ist ein ruhiger, beinahe zu liebenswerter Charakter, dessen spirituelle Gabe von seiner Familie nicht akzeptiert wird. Einzig sein Großvater stand ihm stets bei. Die Beziehung zwischen Kazune und Takeru entwickelt sich schnell, möglicherweise zu schnell, und bleibt in vielen Momenten rätselhaft. Insbesondere die Verbindung zwischen Kazune und dem Großvater sorgt für Verwirrung, die erst gegen Ende aufgelöst wird – und selbst dann bleibt ein gewisses Unbehagen bestehen.
Was macht die Geschichte aus und warum sollte man sie lesen?
Die Kombination aus Geisterwelt, emotionaler Einsamkeit und körperlicher Nähe erzeugt eine eigenwillige Spannung, die nicht immer logisch, aber durchaus fesselnd sein kann. Die Geschichte springt allerdings oft abrupt, lässt Erzählstränge offen und wirkt stellenweise unausgereift. Doch gerade diese Unvollkommenheit kann auch ihren Reiz haben – insbesondere für jene unter euch, die sich gerne auf emotionale Zwischenräume und visuelle Ästhetik einlassen.
Der Zeichenstil von Ryo Ayamine zeichnet sich durch seine Sauberkeit und Detailtreue aus, insbesondere bei den Charakterdesigns. Die erotischen Szenen sind unzensiert, jedoch nicht explizit dargestellt. Sie bewegen sich im Bereich des Sinnlichen und Stilisierten. Auch wenn einige Momente überraschend intensiv wirken, wird keine Grenze überschritten, die als unangemessen empfunden werden könnte.
Fazit:
„The Fox that stole my Heart“ ist ein Titel, der sich durch seine Einzigartigkeit auszeichnet. Er verbindet klassische Boys-Love-Elemente mit übernatürlichen Themen und einer Prise Erotik, ohne dabei in Klischees zu verfallen. Auch wenn die Handlung nicht perfektioniert ist, bietet sie ausreichend Stoff zum Nachdenken, Staunen und Mitfühlen. Manchmal reicht genau das aus, um einen Manga zu genießen – selbst wenn er nicht alle Erwartungen erfüllt.
Solltet ihr Interesse an einer ungewöhnlichen Begegnung zwischen Mensch und Ayakashi, einer Geschichte voller Sehnsucht, Verwirrung und zarter Nähe haben, dann gebt „The Fox that stole my Heart“ eine Chance. Vielleicht findet ihr darin etwas, das euch berührt – oder zumindest einige schöne Panels, die euch in Erinnerung bleiben.
Viel Spaß beim Lesen.
Leseprobe zu „The Fox that stole my Heart“. Quelle: HAYABUSA
Wir möchten uns ganz herzlich beim Verlag / Publisher für das Rezensionsexemplar und die tollen Bilder bedanken!
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