Höllenschule voller Chaos und Power
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Stefan -
22. Februar 2026 um 03:19 -
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Mit „Dead Rock“ (デッドロック) bringt Carlsen CARLSEN die neue Reihe von Hiro Mashima nach Deutschland – dem Schöpfer von Erfolgsserien wie Fairy Tail und Edens Zero. Dieses Mal verschlägt es uns in eine Dämonenschule der 666. Ebene der Unterwelt, wo Prüfungen tödlich enden können und Regeln eher Vorschläge sind.
„Dead Rock“ ist eine laufende Manga‑Serie, die Shounen‑Action, Fantasy, Abenteuer, Drama, Humor und leichte erotische Anspielungen miteinander verbindet. Mashima bleibt seinem Stil treu: dynamisch, laut, überdreht – aber mit einer dunkleren Note, die perfekt zum Höllensetting passt.
Wer Mashimas Handschrift kennt, wird sich sofort heimisch fühlen. Und wer neu einsteigt, bekommt einen energiegeladenen Auftakt, der keine Zeit verliert und direkt zeigt, was diese Reihe ausmacht: Chaos, Power und Figuren, die alle ein bisschen verrückt sind.
Die Geschichte von „Dead Rock“
Die Handlung beginnt an der Dead Rock, einer Schule in der 666. Ebene der Dämonenwelt. Jedes Jahr werden neue Schüler gesucht, und dieses Mal haben sich 1000 junge Dämonen versammelt, um die Aufnahmeprüfung zu bestehen. Das Gedränge ist so heftig, dass der junge Yakuto beinahe von dem riesigen Dämonen Hani zertreten wird – einem Nachfahren des Donnergottes Thor.
Doch Yakuto ist nicht so leicht kleinzukriegen. Er stemmt Hani kurzerhand in die Höhe, woraufhin dieser zehn andere Anwärter zerquetscht. Willkommen an der Dead Rock – wo schon die Warteschlange tödlich ist.
Kurz darauf beginnt die eigentliche Prüfung. Biologielehrer Maxwell, auf Befehl des Direktors (der sich selbst „Gott“ nennt), wirft die Anwärter in die Ameisenhölle. Eine Stunde haben sie Zeit, wieder nach oben zu gelangen. Wer scheitert, stirbt.
Unten trifft Yakuto erneut auf Hani, der sich inzwischen geschrumpft hat, um niemanden mehr zu verletzen. Gemeinsam beobachten sie andere Anwärter, die von Göttern abstammen und die Ameisenhölle mühelos überstehen. Viele andere sterben. Hani wird schwer verletzt, doch Yakuto schleppt ihn nach oben – und beide schaffen es in letzter Sekunde.
Am Ende bestehen nur wenige die Prüfung. Yakuto landet in einer Klasse mit gerade einmal sechs weiteren Schülern: Frey, Raizen, Hien, Mikoto, Chako und natürlich Hani. Insgesamt gibt es fünf weitere Klassen mit je 40 Schülern, die den regulären Weg geschafft haben.
Doch Yakutos Ziel ist ein anderes. Als der Unterricht beginnt, tötet er Professor Maxwell kurzerhand. Vor den Augen seiner Mitschüler erklärt er, dass er nur aus einem Grund an der Dead Rock ist: Er will den Direktor, den selbsternannten Gott, töten.
Seine Klasse reagiert nicht mit Entsetzen, sondern mit Interesse. Mikoto, die über Untote herrscht, belebt Maxwell einfach wieder. Und da die dritte Schulregel lautet, dass jeder jeden töten darf – auch das Personal –, ist das Ganze nicht einmal ein Regelverstoß.
Von hier an entwickelt sich die Geschichte zu einem wilden Mix aus Höllen‑Schulalltag, übernatürlichen Kräften, absurden Situationen und einer Gruppe von Schülern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber schnell zu einer verschworenen Gemeinschaft werden.
Yakuto verfolgt sein Ziel mit einer Ernsthaftigkeit, die im Kontrast zu Mashimas typischem Humor steht. Gleichzeitig brodeln Geheimnisse unter der Oberfläche: Warum glaubt Yakuto, dass der Direktor kein echter Gott ist? Welche Kräfte schlummern in seinen Mitschülern? Und was verbirgt die Dead Rock wirklich?
Was die Geschichte ausmacht und warum ihr sie lesen solltet
„Dead Rock“ ist ein Manga, der sofort loslegt. Keine langen Erklärungen, keine ruhigen Kapitel – Mashima wirft euch direkt in eine Welt, in der Dämonen, Götter und Schüler mit übermenschlichen Fähigkeiten aufeinanderprallen.
Der Auftaktband ist brutal, laut und voller Energie. Die Kämpfe sind dynamisch inszeniert, die Charaktere überzeichnet, aber charmant, und das Setting ist herrlich überdreht. Die Mischung aus Humor, Action und dunklen Elementen funktioniert erstaunlich gut.
Besonders spannend ist die Atmosphäre der Schule selbst. Die Dead Rock ist kein Ort, an dem man Freundschaften schließt – und doch entsteht genau das. Die Klasse F ist ein chaotischer Haufen, aber sie wächst schnell zusammen. Jeder hat eine Macke, jeder hat ein Geheimnis, und genau das macht sie so unterhaltsam.
Erotische Szenen sind vorhanden, aber Mashima bleibt im jugendfreundlichen Bereich. Es geht eher um visuelle Reize und humorvolle Übertreibungen als um explizite Inhalte. Für Fans von Shounen‑Erotik ist das ein Pluspunkt, ohne dass es den Rest der Handlung überlagert.
Auch grafisch liefert Mashima ab: klare Linien, starke Dynamik, ausdrucksstarke Figuren. Man erkennt sofort seine Handschrift, aber „Dead Rock“ wirkt etwas düsterer und kantiger als seine früheren Werke.
Wenn ihr Dark Fantasy mögt, wenn ihr Lust auf eine Höllenschule voller Wahnsinn habt oder wenn ihr Mashimas Stil liebt, dann ist „Dead Rock“ ein Titel, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Die Reihe hat enormes Potenzial, viele Geheimnisse und eine Mission, die so verrückt ist, dass sie nur schiefgehen kann – oder episch wird.
Fazit
„Dead Rock“ ist ein wilder, energiegeladener Start in eine neue Fantasy‑Reihe von Hiro Mashima. Brutal, humorvoll, überdreht und voller Charaktere, die man sofort wiedererkennt – und trotzdem neu entdecken möchte.
Wenn ihr auf Dämonen, Höllensettings, starke Kämpfe und eine gute Portion Chaos steht, dann wird euch dieser Manga garantiert abholen.
Wie steht ihr zu Mashimas neuen Projekten? Seht ihr Parallelen zu Fairy Tail oder wirkt Dead Rock für euch wie ein ganz eigener Weg? Lasst uns darüber sprechen.
Leseprobe zu „Dead Rock“. Quelle: CARLSEN
Wir möchten uns beim Verlag / Publisher für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars sowie das Bildmaterialien bedanken.

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