AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
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Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
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Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Es ist wirklich schwierig, sich einen Anime vorurteilsfrei anzuschauen, wenn man von Bekannten schon viel inhaltliche Kritik zu selbigem und der Manga-Vorlage gehört hat. Nichtsdestotrotz habe ich mir die ersten Folgen „Triage X“ von „KAZÉ“ unter den gleichen Gesichtspunkten angesehen wie jeden anderen Ecchi auch. Und siehe da, man kann wirklich nicht sagen, dass die Serie alles falsch macht. Aber ob das für gute Unterhaltung reicht?
Worum es bei „Triage X“ geht:
Die geheime Attentäter-Organisation mit dem Namen „Black Label“ steht in der Pflicht, sich um besonders bösartige Kriminelle zu kümmern. Wer die Label Color Black bekommt, wird als bösartiger Tumor der Stadt gesehen und durch Mord entfernt. Ein Mitglied dieser Organisation ist der junge Arashi Mikami, der vor einiger Zeit in einen eigentlich mehr als nur beinahe tödlichen Vorfall verwickelt war.
Um sein eigenes Gewissen zu überprüfen, wirft er Hideo Aranami, einem korrupten Baulöwen, der eliminiert werden soll, eine Pistole mit genau einer Kugel zu. Dies soll ihm die Chance geben, sich selbst zu töten, um für seine Verbrechen Buße zu tun. Doch natürlich versucht der Mann Arashi zu töten. Dieser hat nun kein Problem mehr damit, seinen Job quasi übergründlich zu Ende zu bringen.
Neben seiner Tätigkeit als Auftragskiller geht er auch noch einem ganz gewöhnlichem Schulalltag nach. Seine schüchterne Klassenkameradin Kominato ist heimlich in ihn verliebt. Als sie ihm jedoch ein paar Unterrichtssachen geben will (wegen seinem Job fehlt er oft) und ihn dabei mit seiner attraktiven Berufspartnerin Mikoto Kiba sieht, denkt sie sofort, bei ihm vermutlich keine Chance mehr zu haben.
Doch Schulromanze hin oder her. Der nächste Auftrag, die nächste Triage, lässt natürlich nicht lange auf sich warten. Es gibt noch viele Kriminelle auf der Abschussliste von Black Label, um die Arashi und seine Kolleginnen sich kümmern sollen. So beispielsweise Aranamis Sohn, dessen Verdorbenheit der seines Vaters in nichts nachsteht und der sich auf unmoralische Weise mit der gefesselten Tochter einer Geisel vergnügt.
Einschätzung:
Wie bereits erwähnt macht die Serie trotz einiger, wie ich finde berechtigter, Kritik wahrlich nicht alles falsch. Fans des Stils von Souji Sato dürften beispielsweise auf ihre Kosten kommen, denn dieser wird quasi eins zu eins wiedergegeben.
Obwohl die Story wie auch bei vielen anderen Genrevertretern weit davon entfernt ist, das Rad neu zu erfinden, gibt es doch einige spannende Sequenzen und durchaus witzige bis sympathische Passagen. Auch die Kämpfe und Motorradfahrten sind bisweilen durchaus sehenswert. Ein weiterer Pluspunkt ist der coole und passend gewählte Soundtrack.
Um auf den tatsächlichen Ecchi-Faktor der Serie zu sprechen zu kommen, sei zunächst dies gesagt: bei den Oberweiten der verschiedenen Ladies, vom Pop-Sternchen bis zur Krankenschwester, gilt scheinbar das Prinzip groß, größer, am größten. Den Blick da auf etwas anderes zu richten fällt bisweilen schwer, ob man will oder nicht. Dieser Aspekt ist genau wie bisweilen stark reduzierte oder gar fehlende Kleidung, anzügliche Bemerkungen, die obligatorischen Badeszenen und vieles mehr reine Geschmacksache und nicht wirklich etwas, dass ich bei diesem Genre per se kritisieren würde.
Was aber laut meiner Recherche einigen sauer aufstößt, ist die Art und Weise, wie Frauen hier bisweilen entwürdigt werden. Da spreche ich nicht vom klassischen „Oha, seine Hände sind an ihrer Oberweite, na sowas!“ sondern davon, dass manche Frauen in Situationen, in denen sie um ihr Leben fürchten, von Kriminellen gewaltsam begrapscht, wie ein Haustier behandelt oder gefesselt und geschlagen werden. Auch wenn der eine oder andere dem vielleicht etwas abgewinnen kann und es ja „nur ein Anime“ ist, haben derartige Sequenzen einigen Zuschauern den Spaß am Betrachten der prallen Rundungen genommen. Nun mag man vielleicht sagen, dass so etwas schlichtweg verdeutlichen sollte, wie verdorben die Ziele der Black Label Organisation sind, das würde jedoch auch nichts daran ändern, wie all das inszeniert wird. Letztlich ist wohl auch das eine Frage des eigenen Geschmacks.
Fazit:
Ein recht actionreicher Ecchi-Anime mit gutem Soundtrack für Fans von „Highschool of the Dead“ im Shouji Sato Stil. Einige Erniedrigungsszenen könnten dem einen oder anderen Zuschauer allerdings sauer aufstoßen.
Quelle „YouTube“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

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