Rokka - Braves of the Six Flowers » Review
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Samantha -
28. April 2020 um 18:11 -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Es ist lange her, das ich einen klassischen Fantasy-Anime gesehen habe. Umso mehr freute ich mich auf „Rokka - Braves of the Six Flowers“, von „KAZÉ“. In puncto Fantasy habe ich genau das bekommen, was ich mir gewünscht habe, eine spannende Story über Kameradschaft und Verrat.
Worum es bei „Rokka - Braves of the Six Flowers“ geht:
Adlet Myer ist felsenfest davon überzeugt, der stärkste Mann auf Erden zu sein. So denkt er sich wohl nicht viel dabei, als er das heilige Kampfsport-Turnier stört. Dort nimmt er es mit den beiden Halbfinalisten und einigen Wachen gleichzeitig auf. Zwar kann er diesen Kampf für sich entscheiden, doch beliebter ist er beim Publikum deswegen nicht. Ganz im Gegenteil. Er wird festgenommen und in eine Zelle gesperrt.
Wozu der ganze Umstand? Nun, Adlet will einer der „sechs Helden“ werden. Ihnen ist es bestimmt, den Dämonengott zu besiegen, der im Abstand mehrerer hundert Jahre zu neuem Leben erwacht.
Um auserwählt zu werden, das Symbol der sechs Blüten zu tragen, welches die Helden ziert, muss man seine Kraft vor der Schicksalsgöttin unter Beweis stellen. Und genau zu ihren Ehren wurde das Turnier abgehalten.
Die Strafe für Adlets Vergehen lautet Gefängnis. Er wird kurz darauf in ein mehrere Meter tiefes Loch geworfen. Dort verbringt er Tage, Wochen, Monate. Als er so langsam anfängt übers Ausbrechen nachzudenken, geschieht es. Binnen eines Herzschlags färbt der Nachthimmel sich blutrot. Die Menschen werden von Stimmen in ihrem Kopf geplagt. Man ist sich sicher: der Dämonenkönig ist zurückgekehrt!
Als Adlet in dieser Nacht erwacht, brennt sich das Mal der Helden in seine Hand. Er ist begeistert und ruft nach Leuten die ihn befreien sollen. Schließlich sei er jetzt ein Held. Tatsächlich kommt ihm jemand zu Hilfe. Ein Mädchen, das ihm seltsam bekannt vorkommt. Auch sie wurde auserwählt und hat wohlweislich alles Nötige vorbereitet, um die Flucht der beiden zu ermöglichen. Von einigen Wachen verfolgt, reiten sie hinaus in die Nacht.
Auf ihrer Reise zum Land der Dämonen bekommen die beiden es nicht nur mit einfachen Dämonen, den sogenannten Kyoma, zu tun. Die Heldenjägerin, von der man sagt sie hätte potenzielle Helden vor dem Erwachen des Dämonengottes getötet, stellt sich Adlet in den Weg. Es kommt zum Kampf auf Leben und Tod. Letztendlich schafft es Adlet, die Heldenjägerin mehr oder minder auf seine Seite zu ziehen…
Auf ihrem Weg ins Reich der Dämonen wächst die Heldentruppe kontinuierlich an, was im Grunde nicht schlecht ist. Nur heißt es nicht, dass es nur sechs Helden sein dürfen? Sie sind aber zu siebent!
Einschätzung:
Trotz des altbekannten „Auserwählte retten die Welt vor dem Bösen“-Szenarios kommt hier keine Langeweile auf. Das Abenteuer ist vielseitig und nimmt schnell Fahrt auf. Das gefällt. Die einzelnen interessanten und sehr abwechslungsreichen Charaktere wurden prima in die Geschichte eingeführt. So wirkt der Protagonist Adlet zunächst nur wie ein eingebildeter Trickbetrüger. Im Laufe der Zeit merkt man, dass mehr hinter dem jungen Mann steckt.
Auch die anderen Helden machen neugierig auf ihre Vergangenheit und Beweggründe. Besonders angetan hat es mir die Heldenjägerin, wobei auch der Assassine Hans Humpty viel zum Charme der bunten Truppe beiträgt. Auch steckt hinter den Charakteren immer mehr als es scheint. Selbst das scheinbar weltfremde Prinzesschen, welches die Gruppe begleitet, scheint eine düstere Vergangenheit zu haben.
Eigentlich habe ich nur zwei kleinere Kritikpunkte:
Zum einen finde ich es ungünstig, wenn einem am Anfang einer Geschichte minutenlang die Namen völlig unbekannter Charaktere heruntergebetet werden. Sicher, es soll rüberkommen dass es viele tapfere Helden und Heilige gab. Nur kann man mit diesen Infos nicht wirklich etwas anfangen.
Zum anderen sind da die Kyoma. Deren Designs sind vielseitig und interessant. Allerdings wirken sie sehr eingefügt. Als setzte man ein 3D-Modell in einen alten Zeichentrickfilm. Das hätte man besser machen können.
Alles in allem hat mich der Anime überzeugt. Ich bin mehr als gespannt auf die folgenden Entwicklungen und wie alles ausgeht.
Fazit:
Spannende Charaktere, spannende Story und eine Welt mit Tiefgang. Was will man mehr? „Rokka - Braves of the Six Flowers“ bietet dir ein klassisches und doch frisches Fantasy-Abenteuer mit einem Hauch Mystery. Besonders für Genre-Fans eine klare Empfehlung.
Quelle „youtube“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

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