To the Abandoned Sacred Beasts » Review
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Samantha -
16. Oktober 2020 um 08:07 -
718 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Eigentlich wollte Stefan diesen Manga erst selbst rezensieren, weil das Cover sein Interesse weckte. Zum Glück durfte ich dann für euch Band 1 von „To the Abandoned Sacred Beasts“ lesen.
Diese vielversprechende Wild-West-Monsterjagd verdanken wir „CARLSEN“.
Worum es bei „To the Abandoned Sacred Beasts“ geht:
Der Krieg ist schon lägst vorbei. Nur nicht für die Menschen, die ihn erlebt haben. Sei es durch zerstörte Landstriche oder durch die Existenz der sogenannten „falschen Götter“. Sie sind Monster, die einst ihr menschliches Dasein aufgaben, um ihrem Volk im Krieg mit übernatürlicher Stärke zu dienen. Ursprünglich wurden sie als Helden verehrt und einige Zeit später gefürchtet. Denn vielen dieser „Bestien“ stieg die Macht zu Kopf. Sie verloren schlichtweg den Verstand.
Der Vater der jungen Nancy Charl Bancroft war einer der falschen Götter. Er wurde von dem Bestienjäger Hank zur Strecke gebracht. Sie schwört Rache.
Eines Tages macht sie den Bestienjäger Hank ausfindig. Mit einem Elefantenjagdgewehr schießt sie ihm mitten in die Brust. Anders als erwartet, stirbt dieser Bastard aber nicht. Er fühlt sich bestenfalls in seinem Schönheitsschlaf gestört. Nun könnte Hank auf Rache sinnen. Tut er aber nicht. Er bietet Charl an, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten. So würde sie verstehen, warum er ihren Vater einst getötet hat. Und warum es ausgerechnet er sein musste, der ihn tötete.
Die junge Frau, die schnell zeigt, dass sie der Teestunde eine ganz besondere Bedeutung beimisst, willigt ein. Beim Kampf gegen einige der Bestien kommt sie der tragischen Wahrheit Stück für Stück näher.
Einschätzung:
Also, als allererstes freue ich mich über das Western-Setting. Ich hab zwar auch schon von anderen (allerdings nicht vielen) Mangas gehört, aber keiner war so wie dieser. Ich muss zugeben, auch wenn der Titel doch etwas lang geraten ist, er passt perfekt zum Werk.
Schon allein das Grundkonzept, Leute geben ihren menschlichen Körper auf um als Monster für eine gute Sache zu kämpfen, bietet unheimlich viel Stoff für Dramatik und moralische Fragen. Besonders bei der Episode mit dem 50 Meter großen Behemoth, der womöglich eine Eisenbahnbrücke und damit die Zukunft vieler Menschen zerstören könnte. Zu jedem der „falschen Götter“ gibt es eine tragische Geschichte. Bei dieser musste ich besonders schlucken.
Der Zeichenstil fährt auf dem Mittelweg zwischen „realistisch“ und „typisch Manga“, was bei diesem Werk genau die richtige Entscheidung gewesen zu sein scheint. Er passt einfach perfekt zu der vorwiegend düsteren Story mit ein paar wenigen Lichtblicken.
Auch am Charakterdesign der „Monster“ gibt es nichts auszusetzen, diese zeigen sowohl die von ihnen ausgehende Gefahr als auch den emotionalen, verbliebenen Rest der eigenen Menschlichkeit.
Dem Leser wird sich die Frage aufdrängen, was hinter der ganzen Sache mit den „falschen Göttern“ steckt und ob es für die ehemaligen Helden Hoffnung gibt. Band 1 dieser Geschichte deckt gerade genug auf, um diese Neugier richtig zu befeuern.
Fazit:
„To the Abandoned Sacred Beasts“ bietet eine dramatische und actionreiche Monsterjagd mit vielen Mysterien. Dies alles spielt im Wilden Westen! Ein Manga, der viele begeistern könnte.
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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