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Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Nachdem Stefan bereits die dazugehörige Manga-Vorlage rezensierte „KonoSuba » Review“, nehme ich mich nun der ersten Staffel des Animes von „KonoSuba“ an. Für die liebevolle deutsche Umsetzung des Isekai-Hits zeichnete „animoon publishing“ verantwortlich.
Worum es bei KonoSuba geht:
Soziale Kontakte und die Schönheit der Natur genießen, finden sich maximal ganz kleingedruckt im persönlichen Wörterbuch des Lebens von Kazuma. Der „Stuben-Nerd“ (wie er später noch oft charmant betitelt werden wird), verbringt seine Zeit fast ausschließlich mit Zocken in seiner Bude. Das Release eines von ihm mit Spannung erwarteten Videospiels bringt ihn allerdings dann doch dazu, ausnahmsweise die eigenen vier Wände zu verlassen. Mit dem Objekt der Begierde im Gepäck fällt ihm an der Bushaltestelle ein Mädchen auf, was scheinbar gedankenverloren über die Straße läuft und dabei droht, von einem Auto überfahren zu werden. Einmal auch im Real life ein Held sein, denkt er sich und springt mutig dazwischen ...
Nach einiger Zeit ist Kazuma wieder bei Bewusstsein. Vor ihm sitzt die Göttin Aqua, welche dafür zuständig ist, Verstorbene aus Japan in das Leben nach dem Tod zu geleiten. „Wenigstens konnte ich das Mädchen retten.“, denkt sich der passionierte Gamer noch, erntet als Reaktion darauf aber nur einen schallenden Lachanfall von Aqua. In Wirklichkeit befand die Kleine sich nämlich zu keiner Zeit in Gefahr und das große, furchterregende Auto entpuppt sich als ein klappriger, alter Traktor. Als wäre das nicht schon schlimm genug, muss er sich von dem höheren Wesen für sein dämliches Missgeschick auch noch reihenweise Hohn und Spott anhören. Wenn die doch nur nicht so süß wäre… ![]()
Allerdings muss das noch nicht das Ende sein, denn Kazuma bekommt neben einem schnöden Dasein im Jenseits eine weitere Option angeboten: Eine Wiedergeburt in einer anderen Welt, deren Struktur an ein klassisches Fantasy-RPG angelehnt ist. Außerdem darf er einen Wunsch äußern und etwas seiner Wahl mit auf die abenteuerliche Reise nehmen. Wie wäre es z.B. mit einer legendären Waffe, einer mächtigen Fähigkeit ... oder einer echten Wassergöttin? Ihr habt richtig gehört! Um Rache für ihre fiesen Sprüche zu nehmen, entscheidet er sich doch tatsächlich für die völlig geschockte Tsundere.
Versprochen ist versprochen, also werden beide in die besagte Welt katapultiert und müssen sich in einer Stadt für blutige Anfänger erstmal Rang und Namen machen. Sollte es ihnen übrigens gelingen, den Dämonenkönig des Reiches zu vernichten, dürfte Aqua auch wieder ihren alten Job zurückhaben. Aber davon sind sie natürlich noch sehr weit entfernt. Schnell stellt unser Neuankömmling fest, dass sein reichlich divenhaftes Mitbringsel vielleicht doch nicht die allerbeste Wahl war. Mal abgesehen von ihren göttlichen Wasser-und Heilfähigkeiten ist sie trotz ihres hohen Anfangslevels praktisch komplett nutzlos. Das Attribut ihrer mangelnden Intelligenz macht sich z.B. darin bemerkbar, dass sie alle Erfahrungspunkte in die Fähigkeit „Partytricks“ investiert. Wer kennt sie nicht, die Monster mit panischer Angst vor Luftschlangen und Hütchenspielen. ![]()
Kazuma selbst muss beim popeligen Level 1 beginnen, mit nichts als einer ausgeprägten Portion Glück als Talent. Auf der Suche nach geeigneten Quests für den Stufenaufstieg in der Gilde komplettieren bald die Erzmagierin Megumin und die Ritterin Darkness das bunt zusammengewürfelte Team. Megumin ist wie besessen von der zerstörerischen Explosionsmagie, die zwar wirklich hilfreich sein kann, aber da sie nach der Anwendung jedes Mal k.o. geht, ist dies letztendlich mit mehr Nach- als Vorteilen verbunden. Darkness wiederum würde so ziemlich alles dafür geben, Angriffe und Schläge einzustecken, einerseits um die Schwachen zu beschützen, aber ebenso, um ihren massiven masochistischen Vorlieben nachzukommen. Nicht unerwähnt bleiben sollte natürlich auch die eigene Treffsicherheit der Schwertkämpferin, welche in etwa vergleichbar mit der einer dreibeinigen Spinne im Regen ist. Alles in allem also beste Voraussetzungen, um die Welt zu retten und dem Bösen Einhalt zu gebieten…
Einschätzung
„KonoSuba“ ist einfach nur herrlich und hat mir mehr als einmal vor Lachen die Tränen in die Augen getrieben. Das Isekai-Genre, bekannt aus Animes wie „No Game No Life“, „Sword Art Online“ oder „RE: Zero“, wird hier ganz bewusst parodiert und mit viel charmantem Augenzwinkern auf die Schippe genommen. Das ist höchst unterhaltsam und liebenswert. Comedy steht noch minimal mehr als das Abenteuer im Mittelpunkt. Generell würde ich ihn als idealen Feel-Good-Anime bezeichnen, um einfach mal abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen.
Wie ihr meiner Inhaltsangabe und auch Stefans Review entnehmen könnt, existieren unfassbar viele schöne Anspielungen für den gemeinen RPG-Liebhaber. Ich mag sowas persönlich total und finde mich darin als Nerd und Gamer auch ein Stück weit wieder.
Trotz der vermeintlich typischen Harem-Konstellation wird auf solche Klischees hier eigentlich weitestgehend verzichtet. Ecchi-Szenen sind vorhanden, aber schön umgesetzt und in einem angenehmen Maß. Aqua, Megumin und Darkness schmachten dem männlichen Protagonisten nicht hinterher, sondern lassen keine Gelegenheit aus, ihn und auch sich gegenseitig mit trockenen, fiesen Sprüchen zu bombardieren.
Im Prinzip bilden sie eine Gruppe der manifestierten Unperfektion, wo zwar jeder auf seine Art ein paar Schräubchen locker hat, aber man dennoch immer füreinander da ist, wenn es hart auf hart kommt. Dieser Umstand macht irgendwie alle Figuren sympathisch und interessant. Kazuma muss teilweise schon ziemlich starke Nerven haben, um mit den Girls zurechtzukommen. Manchmal wünscht man ihm glatt, die örtliche Kräuterkundige würde Aspirin in ihrem Sortiment führen. ![]()
Positiv überrascht war ich von Aqua. Tsundere-Charaktere sind jetzt nicht unbedingt meine Favoriten, aber sie habe ich nichtsdestotrotz gleich ins Herz geschlossen. Ihre Naivität und die immer wieder zu Tage tretende Resignation darüber, jetzt ein normales Leben führen zu müssen, machen gleichzeitig auch den Reiz der schönen Wassergöttin aus und ich habe mich jedes Mal mit gefreut, wenn sie den anderen tatsächlich eine Hilfe sein konnte.
Optisch harmonieren Zeichenstil und Animationen gut mit den Anforderungen des Genres, auch die knalligen, bunten Farben passen dazu. Besonderes Augenmerk gilt hier den abwechslungsreichen und kreativen Outfits.
Am Soundtrack sticht das Outro im mittelalterlich gehaltenen Folk-Stil heraus. Ungewöhnlich, aber wahrscheinlich gerade deswegen gut, geht es einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf.
Die deutsche Synchronisation ist, wie bei Animoon gewohnt, durch die Bank weg hochwertig besetzt.
Staffel 1, bestehend aus drei Volumes, erscheint in ansprechenden Mediabooks + Sammelschuber. Physische Extras sind ein Fächer von Aqua, zwei Poster und vier Artcards.
Auf den Discs gibt es neben der in deutsch und japanisch verfügbaren OVA auch noch zwei Interviews mit Synchronsprechern zu entdecken.
Fazit
Staffel 1 von „KonoSuba“ ist ein witziges und charmantes Isekai-Abenteuer mit einer Menge Humor und Selbstironie des Genres, bei dem nicht eine Sekunde Langeweile aufkommt.
Quelle „YouTube“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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