Wikingergeschichten gibt es ja wie Sand am Meer, ganz zu schweigen von den ganzen Filmen, die sich diesem Thema annehmen. Und wir alle wissen, dass Wikinger wahre Kerle waren, die an Odin glaubten und sich sicher waren, dass schon mit der Geburt der Tag des Todes feststeht. Das ist auch der Grund, warum sie keine Furcht zeigten. Bei „CARLSEN“ ist eine spannende Wikingergeschichte im Vertrieb, die sich ausgezeichnet lesen lässt. Es handelt sich um die „Vinland Saga“, die es bereits als Anime gibt, welcher hier auf „Animeszene“ von MisterAssassin rezensiert wurde.
Worum es in die „Vinland Saga“ geht:
Wir befinden uns im 2. Jahrhundert im Herrschaftsgebiet des Fränkischen Reiches. Wie zu dieser Zeit üblich bringen sich die Menschen gegenseitig um. So versucht zum Beispiel ein dicker kleiner Adliger eine Stadt einzunehmen, die sich an einem See befindet. An selbiger beisst er sich seit Tagen die Zähne aus. Die Verluste in den eigenen Reihen sind enorm. Es will ihm einfach nicht gelingen, diese vermaledeite Stadt einzunehmen.
Zur gleichen Zeit beobachtet der Wikinger Askeladd mit seinen Männern das Geschehen. Das was er sieht, sorgt für Gelächter unter seinen Leuten. Nicht weil die Schlacht lustig ist, sondern weil die Strategie des Anführers des Heeres einfach dämlich ist. Gut für Askeladd und seine Mannen. So können sie sich besser ins Spiel bringen. Ihr erklärtes Ziel: sich die Schatztruhe der Stadt anzueignen.
Askeladd will sich dem angreifenden Herr anschließen. Um dieses Ziel zu erreichen schickt er Thorfinn als Unterhändler los. Dieser unterbreitet dem Anführer des Heeres den Vorschlag von Askeladd. Er will vom See aus angreifen. Diese Idee sorgt natürlich für Gelächter bei den Angreifern, da es überhaupt keine Option gibt vom See anzugreifen. Denn es handelt sich halt um einen See, ohne Zufahrt.
Es gibt also keine Zufahrt, ja? Askeladd und seinen Mannen haben natürlich einen Plan. Sie tragen die Bote einfach landeinwärts bis zum See. Das weiß aber der Anführer des Herres nicht. Dennoch willigt er ein. Die Schlacht kann beginnen, was Thorfinn selbst sehr freut. Denn nun kann er die Grundvoraussetzung schaffen, um sich mit Askeladd zu duellieren und ihn zu töten. Es gilt noch eine alte Rechnung zu begleichen. Ob er Erfolg hat?
Einschätzung:
Die Wikinger-Kultur übt seit ich denken kann eine gewisse Faszination auf mich aus. Um so erfreulicher ist es, wenn gut erzählte Geschichten von Autoren verfasst werden. Die „Vinland Saga“ ist eine dieser Geschichten, die man gerne zur Hand nimmt um sie zu lesen. Sie ist spannend, gut erzählt, historisch gut angelehnt und auch bildlich hervorragend dargestellt. Und das soll schon etwas heißen. Denn obwohl die Panels nur so mit Details vollgestopft sind, kann man dennoch alles prima erkennen. Das gilt sogar für die Kampfszenen, was oftmals nicht der Fall ist. Diese Serie ist somit nicht nur lesenswert, sondern auch bildlich ein Augenschmaus.
Ich möchte an dieser Stelle eine Empfehlung an die Eltern aussprechen, die für ihre Kinder Mangas kaufen. Die „Vinland Saga“ ist brutal! Abgerissene Köpfe gehören genau so zur bildlichen Darstellung wie auch ausgerissene und aufgespießte Augen. Es ist daher ratsam, sich an die empfohlene Altersfreigabe von 16 Jahren zu halten.
Ich denke ich werde bei Gelegenheit mal in den Anime reinschauen. ![]()
Fazit:
Mit der „Vinland Saga“ hat „CARLSEN“ eine inhaltlich interessante und bildlich imposante Manga-Serie im Programm, die nicht nur für Wikinger-Fans geeignet ist.
Hier geht es zur „Leseprobe von Vinland Saga“!
Quelle „CARLSEN“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.
