AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Kann eine Maschine Gefühle entwickeln? Braucht die Natur den Menschen? Warum ist die Menschheit fast ausgestorben? Weshalb leben in den Städten heute nur noch Tierwesen, Sagengestallten und andere Monster? Das sind alles berechtigte Fragen. Passende Antworten findet man in der Fantasygeschichte „Somali und der Gott des Waldes“, welche bei „Cross Cult“ gestartet ist.
Worum es in „Somali und der Gott des Waldes“ geht:
Irgendwo in einem Wald wacht ein Golem über dessen Gleichgewicht. Das tut er nun schon über 998 Jahre. Das ist eine große Aufgabe, die er da absolviert. Würde er dies nicht tun, der Wald würde verdorren und sterben.
Eines Tages findet der Golem ein kleines Menschen-Mädchen, einfach so spielend im Wald. Das an sich ist schon ein großes Wunder, da es doch eigentlich gar keine Menschen mehr gibt. Als dann dieses Mädchen den Golem als ihren Papa ansieht, ist das Wunder perfekt. Von diesem Tag an wacht er über das kleine, doch sehr faszinierende Wesen. Die Sache hat nur einen Haken: die Lebensdauer des Golems ist beinahe abgelaufen. Ihm bleiben ganz genau noch 1 Jahr und 112 Tage bis er aufhört zu existieren. Aus diesem Grund beschließt der Golem seinen Wald zu verlassen und nach den Eltern des Mädchens zu suchen.
Ein Golem verlässt niemals seinen Wald, da die ihm übertragende Aufgabe viel zu wichtig ist. Und dennoch tut es dieser Golem, was an sich schon sehr verwunderlich ist. Setzt er doch die Gesundheit seines Waldes aufs Spiel. Warum also tut er dies wirklich? Kann es sein dass er Gefühle für das kleine Mädchen hat? Laut seiner Aussage wohl eher nicht. Aber irgend etwas muss da ja sein, was ihn tatsächliche antreibt. Vielleicht ist es eine Art von Verantwortungsgefühl. Eines ist auf jeden Fall klar, ohne ihn hat das kleine Mädchen keine Chance zu überleben. Denn es gibt viele Lebewesen da draußen, die gerne Menschenfleisch essen oder Menschen als Sklaven halten. Das darf auf keinen Fall geschehen, da ist sich der Golem sicher. Bis zu seinem letzten Atemzug will er alles daran setzen, die Eltern zu finden oder wenigstens andere Menschen, bei denen sie bleiben kann.
Es beginnt eine abenteuerliche Reise, die nicht nur für das Mädchen interessant und gefährlich zugleich ist.
Einschätzung:
Eine Geschichte wie diese habe ich noch nie gesehen, geschweige denn gelesen. Natürlich gibt es Geschichten, in denen die Menschen fast ausgestorben sind. Nur sind diese oftmals voller Brutalität. Das ist bei dieser Geschichte anders. Ja, die letzten Menschen werden von den anderen Spezies gejagt, aus vielerlei Hinsicht. Nur wird es so dargestellt, als würde der Mensch an sich auf die Jagd gehen, was an sich ja auch nicht wirklich verwerflich ist. Genau das macht diese Geschichte so interessant. Man kann im Grunde kaum Partei für eine Seite ergreifen, da man jeden für sich verstehen kann.
Die Frage, die nach dem ersten Band im Raum steht: woher kommt die Kleine eigentlich? Wie hat sie es geschafft so lange alleine zu überleben? Vielleicht ist das die Frage, die der Golem beantworten möchte? Denn wenn man es genau nimmt, weiß er doch sehr viel über die Natur, deren Lebewesen und vieles mehr. Nicht umsonst gilt er als eine Art Legende in dieser Geschichte. Seine Verehrung ist allgegenwärtig. Würde diese auch ausreichen, wenn das Mädchen an seiner Seite als Mensch entlarvt wird? Tja, diese Frage wird wohl nur in den nächsten Teilen wirklich beantwortet.
Zeichnerisch sticht diese Serie auf jeden Fall hervor. Ich habe selten solch schöne Bilder gesehen. Schon alleine die Details der Landschaftsbilder sind ein Augenschmaus. Man möchte am liebsten selbst durch die Wälder streifen. Dann die schönen Bauwerke, die Kreaturen, die selbige bevölkern, all das ist so wunderschön in Szene gesetzt. Diese Bilder würden in Farbe einfach fantastisch aussehen, was man ja an dem vollfarbigen Cover gut erkennen kann.
Fazit:
Mit „Somali und der Gott des Waldes“ hat „Cross Cult“ eine Serie im Programm, die ganz klar durch ihre Story und die wunderschönen Zeichnungen zu überzeugen weiß. Es macht einfach Spaß, an der Seite des Golem und der kleinen Somali ihre gemeinsames Abenteuer mitzuerleben.
Hier geht es zur „Leseprobe von: Somali und der Gott des Waldes“
Quelle: „Cross Cult“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

Kommentare
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.