AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
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Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
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Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Als ich „Candy & Cigarettes“ von Tomonori Inoue, erschienen bei „altraverse“, das erste Mal in der Hand hielt, erwartete ich eine leichte, humorvolle Story zum nebenbei Lesen. Spätestens jetzt ist klar: „beurteile ein Buch nie nur nach seinem Cover“...
Was genau es mit dieser knallharten, aber auch zum Nachdenken anregenden Mystery-Story auf sich hat, erfahrt ihr in dieser Review!
Worum es bei Candy & Cigarettes geht:
Raizo Hiraga geht nach vielen Jahren des Polizeidienstes endlich wohlverdient in Pension. Sein Leben könnte wohl nicht luxuriös, aber sorgenfrei sein, wenn sein Enkel nicht an einer seltenen und unerforschten Schlafkrankheit leiden würde, deren Behandlung eine Million Yen pro Monat kostet. Wenn die modernste medizinische Technik vonnöten ist, hat das nunmal seinen Preis. Dieses Geld kann er bei seiner ohnehin schon spärlichen Rente unmöglich aufbringen, nicht mal wenn er selbst dafür hungern würde. Doch auch die Eltern des Jungen sind finanziell völlig überfordert und er kann seinen Enkel ja nicht einfach sterben lassen, weswegen er sich entschließt, einen Nebenjob zu suchen. Vom Staat kann er jedenfalls keine Hilfe erwarten.
Er kann sein Glück kaum fassen, als er zufällig auf eine Anzeige der „Doppel-S-Agency“ stößt, welche mit einem monatlichen Gehalt von einer Million Yen wirbt. Zwar gibt es einige eher ungewöhnliche Voraussetzungen für Bewerber, jedoch keine, die der ehemalige Polizist und Personenschützer nicht erfüllen würde.
Beim Vorstellungsgespräch werden ihm keine Informationen gegeben, jedoch nimmt er den Job aus Mangel an Alternativen an. Trotzdem beschleicht ihn ein ungutes Gefühl, und das völlig zurecht. Bei so einer fürstlichen Bezahlung muss es ja irgendeinen Haken geben.
Schnell merkt er, dass es hier nicht um eine einfache Reinigungstätigkeit geht, wie er zunächst annahm. Denn schon bei seinem Eignungstest darf der Pensionierte die erste Leiche beseitigen. Der Mann, ein Drogendealer mit mächtigen Freunden, wurde offensichtlich von einem Kind umgebracht, genauer gesagt von der elfjährigen Auftragskillerin Miharu Suzukaze. Sie arbeitet ebenfalls für die Agentur, was Hiraga zunächst schlichtweg schockiert.
Nach diesem ersten Auftrag bilden die beiden ein Killerduo, welches gemeinsam den einen oder anderen Schurken aus dem Weg räumt, tatsächlich sogar im Wissen der obersten Ebenen der Regierung. Dabei stellt sich heraus, dass jeder der beiden seine ganz eigenen Beweggründe hat. Dem jungen Mädchen geht es allem Anschein nach nicht um Geld, sondern um Rache.
Einschätzung:
Das Cover dieses Mangas ist zwar wirklich ausgesprochen cool gestaltet, vor allem dank der witzig-zweideutig designten „Rauchen ist tödlich“-Banderole, jedoch lässt eben dieses spielerischere Design auf eine humorvolle Story schließen. Die sich offenbarende Geschichte ist allerdings sehr ernst veranlagt, vor allem die Vergangenheit der beiden Protagonisten betrachtend.
Es wäre denkbar, dass die Handlung, welche sich hautsächlich um das Morden und anschließende Aufräumen der Hauptcharaktere zu drehen scheint, schnell eintönig werden könnte. Jedoch ist das ganze Gegenteil der Fall! Die Story überzeugt mit spannungsvollen Elementen und der detaillierten Darstellung der beiden sehr verschiedenen Charaktere, deren Kontrast zueinander besonders vielversprechend ist. Da sind interessante, unvorhergesehene Wendungen quasi vorprogrammiert.
Auch die Vermutung, dass eine Geschichte mit einer elfjährigen Auftragskillerin sich ja unmöglich selbst ernst nehmen kann, bestätigt sich kein Stück.
Was die optische Gestaltung angeht, so wirken die Zeichnungen für mich zum Teil ein kleines bisschen „old school“, auch wenn ich nicht wirklich mit dem Finger auf einen genauen Grund dafür deuten kann. Dies ist jedoch keineswegs etwas Negatives. Auf jeden Fall passt er hervorragend zu dieser Art von Geschichte und verstärkt die unterschiedlichen Gefühle, die einem beim Lesen kommen können.
Hier handelt es sich mal wieder um einen dieser Manga, die man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, wenn man sich einmal festgelesen hat. Was als Nächstes passiert kann man unmöglich erahnen, genau das macht einen großen Teil vom Reiz dieser Story aus.
Fazit:
Mit „Candy & Cigarettes“ ist gute Unterhaltung von der ersten Seite an garantiert. Der Manga ist sehr empfehlenswert für Spannungsliebhaber und Storyfokussierte, die sich eine gute Mischung aus bitterem Ernst und leichtem Humor erhoffen.
Hier geht es zur „Leseprobe von: Candy & Cigarettes“!
Quelle „altraverse“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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