AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
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Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Bei „altraverse“ gibt es seit kurzem einen Romance-Manga der ganz besonderen Art. Die Protagonistin von Suu Morishitas „Ein Zeichen der Zuneigung“ ist gehörlos und erlebt ihren Alltag ganz anders als die meisten Menschen. Doch auch wenn sie es selbst nicht hören kann, so spürt sie doch ihr wild pochendes Herz in der Gegenwart des Jungen, der ihre erste große Liebe sein könnte.
In dieser Review schaue ich mir die ungewöhnliche Liebesgeschichte für euch etwas genauer an!
Worum es bei „Ein Zeichen der Zuneigung“ geht:
Die schüchterne 19-jährige Studentin Yuki kann selbst mithilfe eines entsprechenden Geräts nicht hören und spricht auch nicht. Bei der Kommunikation mit anderen ist sie also auf Lippenlesen, Gebärdensprache oder geschriebene Nachrichten angewiesen.
Als sie eines Tages in der Bahn normal von einem Fremden angesprochen wird, ist sie zunächst reichlich überfordert und weiß nicht recht, wie sie sich ihrem Gegenüber verständlich machen soll. Doch schnell kommt ihr ein großer, junger Mann mit silbernen Haaren zu Hilfe, den sie an der Uni schonmal gesehen hat. Wenn auch zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, so versucht er doch mit wachsendem Erfolg so mit ihr zu sprechen, dass sie seine Lippen gut lesen kann. Als er aussteigt verabschiedet er sich bei ihr mit einem lockeren „Bis bald.“, als wären sie schon ewig befreundet. Yukis Herz beginnt zu klopfen, doch sie weiß nicht recht, wie sie ihre Gefühle einordnen soll.
Von ihrer Freundin Rin erfährt sie, dass es sich bei dem Jungen um einen gewissen Itsuomi handelt. Er sei ein Weltenbummler und würde oft als Backpacker die verschiedensten Orte bereisen. Yuki ist fasziniert und möchte ihn gern näher kennenlernen, wobei Rin ihr, wenn auch nicht ganz uneigennützig, gern behilflich ist.
Tatsächlich dauert es nicht lange, bis Itsuomi und Yuki Nummern austauschen und mehr und mehr voneinander lernen. Yuki erfährt einiges über die große weite Welt, und Itsuomi bemüht sich, Gebärdensprache zu lernen.
Während Yuki überlegt, ob ihre Gefühle Schwärmerei oder schon Verliebtheit sind, scheint ihr Sandkastenfreund Oshi, der für sie Gebärdensprache gelernt hat und auch so mit ihr spricht, alles andere als begeistert über ihre neue Bekanntschaft.
Einschätzung:
Das Erste was mir zu diesem Manga einfällt ist wohl, dass es viel mehr dieser Art geben sollte. Für Außenstehende ist es oft selbst beim besten Willen schwierig, sich in Menschen mit einer wie auch immer gearteten Behinderung hineinzuversetzen. Da können solche Geschichten eine großartige Möglichkeit sein Verständnis zu schaffen und auch allgemein das Bewusstsein zu stärken.
Auch wenn natürlich Yukis Probleme, die auf ihrer Gehörlosigkeit beruhen, gut nachfühlbar dargestellt werden, so hat man beim Lesen keinesfalls das Gefühl, dass man bei dieser Geschichte versuchen würde die Mitleidsschiene zu fahren. Die Protagonistin wirkt an sich wie eine ganz gewöhnliche junge Frau, die zum ersten Mal mit dem Gefühl Liebe konfrontiert wird, und die Gehörlosigkeit ist eben auch ein Teil ihres Lebens, mit dem sie und ihre Freunde sich arrangieren, selbst wenn es nicht immer leicht ist.
Auch wenn es bisweilen schwierig ist, Gebärdensprache in Zeichnungen widerzuspiegeln, so sieht man hier doch die Liebe zum Detail. Außerdem erfährt man auch einiges Wissenswertes, wie beispielsweise, dass unterschiedliche Länder unterschiedliche, kulturell angepasste Gebärdensprachen haben, es aber auch einige internationale Konzepte gibt.
Die Geschichte geht einem schnell zu Herzen, die Zeichnungen sind wirklich schön und dann ist da noch dieser Bezug zum Thema Gehörlosigkeit, welches in vergleichsweise wenigen Mangas aufgenommen wird. Mir persönlich hat auch sehr gefallen, dass es durch Itsuomi immer mal wieder etwas zu verschiedenen Sprachen und Kulturen gab.
Also letzten Endes handelt es sich hier meiner Meinung nach um einen sehr vielversprechenden ersten Band, der selbst bei Romance-Muffeln wie mir Lust auf mehr macht.
Fazit:
Dieser in vielerlei Hinsicht wirklich schöne Manga ist nicht nur für Fans klassischer Romance-Manga zu empfehlen. Das schwierige Thema Gehörlosigkeit wird hier gekonnt und gefühlvoll umgesetzt, so dass man auch nach dem Lesen versucht ist, sich damit auseinanderzusetzen.
Hier geht es zur „Leseprobe von: Ein Zeichen der Zuneigung“!
Quelle „altraverse“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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