AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Mit der Collector’s Edition und neuer Übersetzung des Sci-Fi-Klassikers von Star-Mangaka Tsutomu Nihei „BLAME!“ liegt mir ein Werk vor, das ich bis dato überhaupt nicht kannte. Ich hatte „Cross Cult“ um ein Reviewexemplar gebeten, weil mich einfach das Cover angesprochen hat. Und jetzt, da ich den ersten Band gelesen habe, kann ich nur sagen: WOW! Eine Schande, dass ich erst jetzt von diesem Werk erfahren habe! Warum das so ist, das erfahrt ihr in dieser Review.
Worum es in BLAME! geht:
Die Geschichte spielt in einer fernen Zukunft, in der sich der technische Fortschritt gegen die Menschheit gestellt hat und sie fast ausrottete. Das ist nichts Neues, wenn man sich im Sci-Fi-Universum bewegt. Bei BLAME! Ist es aber nun so, dass sogenannte Constructors (Maschinenlebensform) durch einen Virus außer Kontrolle gerieten und damit begannen, unaufhörlich Stadt- und Gebäudestrukturen zu bauen. Mittlerweile ist es so, das tausende Ebenen entstanden sind. Diese gigantische Megastruktur erstreckt sich bereits sowohl über die gesamte Erde als auch über den Mond. Das ist natürlich der Hammer, wenn man bedenkt, dass der Mond 384.400 Kilometer von der Erde entfernt ist.
In dieser Zeit lebt der wortkarge Einzelgänger Killy, der seit jeher Menschen sucht, die über ein sogenanntes Netzwerkgen verfügen. Diese Menschen sehen Symbole und andere Dinge, die es ermöglichen in Kontakt mit den Maschinen zu treten. Dies ist sehr wichtig, da das Ziel aller die Vernichtung der Maschinen ist.
Killy hat einen Jungen bei sich, den er irgendwo gefunden hat. Dieser Junge scheint weitestgehend gesund. Also ein guter Kandidat um dem gesteckten Ziel ein Stück näher zu kommen. Diesen Jungen liefert er bei seinem Auftraggeber ab, welcher im ersten Band nicht näher erläutert wird. Von diesem Auftraggeber erhält er nun den Auftrag sich einige tausend Ebenen nach oben zu kämpfen um eine Menschensiedlung auszumachen, die es dort zu geben scheint. Auch wenn Killy hart im Nehmen ist, das wird eine Aufgabe, die ihn an seine Grenzen bringt. Denn unterwegs lauern Kreaturen, die nur auf seinen Tod aus sind, da sein Ruf ihm voraus eilt.
Einschätzung:
Das was ich gerade erzählt habe, ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn wenn mir beim Lesen und vor allem Betrachten der wahnsinnig geilen Bilder eins bewusst geworden ist, dann dass man diese Story im Grunde gar nicht greifen kann. Es ist fast unmöglich davon zu erzählen.
Ich habe den Wälzer von 384 Seiten innerhalb einer Stunde verschlungen. Sicherlich wird der eine oder andere nun denken, das ist eine sportliche Leistung. Ist es das? Wohl eher nicht, denn es gibt kaum Text im ersten Band. Vielmehr prügelt jede Seite mit ihren einzelnen Bildern mit solch einer Wucht auf dich ein, dass Worte völlig überflüssig sind. Diese tauchen nur auf, wenn es gerade mal der Story dienlich ist. Den Rest erzählen einfach nur die Bilder.
Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Werk bei den Mangas oder doch lieber in der Rubrik Literatur platziere, da ich der Meinung bin, dass dies eigentlich eher eine Graphic Novel ist als ein Manga. Denn der karge textliche Inhalt steht einer klassischen Graphic Novel in nichts nach. Ja es ist zeitweise sogar so, dass seitenlang überhaupt kein Wort fällt. Und wenn ich bedenke, dass dennoch ein enormer Spannungsbogen aufgebaut wird, wie ich ihn selten gelesen habe, da kann man dem Autor nur Respekt zollen.
Es gibt etwas an diesem Werk, was ich einmalig finde, und zwar die Darstellung von Größe. Das Bauwerk, welches von den Maschinen gebaut wurde, ist so gewaltig, man kann sich seine Größe im Grunde gar nicht vorstellen. Und dennoch ist es dem Autor gelungen diese Größe in den klassischen Panels einzufangen. Man spürt als Betrachter richtig die Dimension der einzelnen Ebenen. Und wenn man sich diese Größe vorstellt, dann weiß man was Killy durchmachen muss um sein Ziel zu erreichen.
Fazit:
Mit BLAME! hat „Cross Cult“ einen Sci-Fi-Leckerbissen im Programm, welcher zeichnerisch seines Gleichen sucht. Als Fan dieses Genre sollte man unbedingt in dieses Meisterwerk reinschauen.
Ich bin ja so gespannt wie es weitergeht. Und wenn ich alle Bände gelesen habe, schau ich wohl in den gleichnamigen Anime rein. Der muss gigantisch sein!
Hier geht es zur „Leseprobe von: BLAME!“
Quelle: „Cross Cult“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

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