Ich habe mein Leben für 10.000 Yen pro Jahr verkauft » Review
-
Stefan -
14. März 2021 um 16:19 -
1.010 Mal gelesen -
0 Kommentare
AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Einsam, pleite, orientierungslos, keine Ahnung wie es weitergehen soll? Genau so geht es dem Hauptprotagonisten Kusunoki in der Manga-Serie „Ich habe mein Leben für 10.000 Yen pro Jahr verkauft“ von „EGMONT“. Warum dies so ist, das erfahrt ihr in dieser Review.
Worum es in „Ich habe mein Leben für 10.000 Yen pro Jahr verkauft“ geht:
Der 20jährige Student Kusunoki ist ziemlich überzeugt von sich, ja man könnte sogar sagen: er ist ziemlich arrogant. Das muss man erst einmal schaffen, hat er doch kaum Freunde, Familie und vor allem kein Geld. Und sich dennoch als privilegiertes Wesen sehen? Das kommt natürlich in seiner Umwelt nicht sonderlich gut an.
Beruflich ist Kusunoki kein Überflieger. Auch wenn er arbeitet, er nagt sprichwörtlich am Hungertuch. Ohne Kohle kann man natürlich nicht viel anstellen, geschweige denn das Leben genießen. Stellt sich die Frage, wie er das ändern kann.
Eines Tages verkauft Kusunoki alte Bücher und CDs, damit er ein wenig flüssig bleibt. So nebenbei wird er in dem Geschäft auf eine besondere Möglichkeit des Geldverdienens hingewiesen. Und zwar gibt es ein gewisses Geschäft, wo man drei sehr persönliche Dinge verkaufen kann, die da wären: Lebenszeit, Zeit und Gesundheit. Hä? Was für ein Unsinn! Oder vielleicht doch nicht? Schließlich geht Kusunoki dieser merkwürdigen Information nach.
In dem etwas anderen Geschäft nimmt ihn eine gleichaltrige Frau in Empfang. Bis hierher nichts Besonderes, denkt sich Kusunoki. Er merkt aber schnell, dass an dieser Sache wohl doch mehr ist, als zunächst vermutet. Was wohl geschehen wird? Und was meinen die damit, dass sein Wert bestimmt wird?
Einige Zeit später erfährt Kusunoki, dass sein doch so fabelhaftes Leben sage und schreibe 10.000 japanische Yen pro Jahr wert ist, also umgerechnet 77,45 €, Stand heute 07.03.2021. Na wenn das mal nichts ist? Wo ist denn das privilegierte Wesen geblieben?
10.000 japanische Yen also? Was für ein Mist! Niedergeschlagen verkauft Kusonoki schließlich dreißig Jahre seines Lebens. Ob das eine gute Idee war? Die Tatsache, dass er nun nur noch drei Monate zu leben hat, macht die Sache nicht leichter. Und so beschließt er sich seiner Vergangenheit als auch limitierten Zukunft zu stellen.
Warum hat er eigentlich Miyagi als eine Art Beobachterin an seiner Seite?
Einschätzung:
Ich muss gestehen, dass ich, beeinflusst durch die junge Dame auf dem Cover, eine ganz andere Story erwartet habe, die sich im Bereich verkaufter Liebe bewegt. Der eine oder andere wird nun denken, man kann sich doch die Kurzbeschreibung im Vorfeld durchlesen. Das tue ich grundsätzlich nicht, da ich mich gerne ohne Vorwissen in die Story stürze. Um so mehr hat es mich demzufolge überrascht, als es gar nicht um verkaufte Liebe ging.
Die Geschichte um Kusunoki macht ganz schön nachdenklich. Denn sind wir doch mal ehrlich, jeder von uns hat mindestens schon einmal über den Sinn des eigenen Lebens nachgedacht. Nur würdet ihr so weit gehen und selbiges bewerten lassen? Nun gut, ab und an denke ich, dass ich gerne mal in der Zukunft Mäuschen spielen würde. Auf der anderen Seite nimmt das dem Leben aber auch seinen Reiz.
Es ist logisch, dass Kusunoki lernt, sein Leben zu schätzen. Diese Tatsache bedrückt doch irgendwie beim Lesen. Dieses Gefühl wird durch ein ganz spezielles Versprechen verstärkt, welches er einst seiner damalige Kindheitsfreundin gegeben hat. -seufz-
Ich muss gerade an Kusunoki denken, der zeichnerisch gekonnt umgesetzt wurde. Er ist weder schön noch wirklich gutaussehend, sondern wirkt eher wie der klassische Nerd bzw. kommt rein optisch einfach wie ein Versager rüber. Das passt natürlich prima zur eigentlichen Story.
Ob es ein Happy End gibt?
Fazit:
Geschichten zum Nachdenken sind doch immer wieder erfrischend, selbst dann wenn es um das Ende des Lebensweges geht. Mit „Ich habe mein Leben für 10.000 Yen pro Jahr verkauft“ hat „EGMONT“ einen interessanten Kandidaten am Start, der sowohl die grauen Zellen als auch die eigenen Emotionen ein wenig durcheinander würfelt.
Hier geht es zur „Leseprobe von: Ich habe mein Leben für 10.000 Yen pro Jahr verkauft“!
Quelle „EGMONT“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

Kommentare
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.