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The Anthem of the Heart » Review

  • Stefan
  • 15. März 2021 um 08:21
  • 1.715 Mal gelesen
  • 0 Kommentare

AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um

Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.

Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.

Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.

Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.

Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.

Mit „The Anthem of the Heart“ hat „EGMONT“ eine interessante und sehr tiefgründige Manga-Serie im Programm, die richtig ans Herz geht. Und nicht nur das! Schaut man sich den gleichnamigen Anime zusätzlich an, welcher bei „peppermint anime“ im Vertrieb ist, dann kommt man aus dem Heulen gar nicht mehr raus. Warum dies so ist, dazu nun mehr.

Worum es in „The Anthem of the Heart“ geht:

Jun ist ein fröhliches Kind. Sie lacht viel, redet wie ihr der Mund gewachsen ist und hat vor allem eine blühende Phantasie. So erzählt sie zum Beispiel ihrer Mutter, dass sie den Papa gesehen hat, wie er wie ein König aus dem Schloss geritten kam, mit einer Prinzessin an seiner Seite. Diese Prinzessin war allerdings nicht die Mutter. Was hat das zu bedeuten? Einige Zeit später steht Jun vor dem Haus. Ihr Vater packt gerade seine Sachen um...

Mit „The Anthem of the Heart“ hat „EGMONT“ eine interessante und sehr tiefgründige Manga-Serie im Programm, die richtig ans Herz geht. Und nicht nur das! Schaut man sich den gleichnamigen Anime zusätzlich an, welcher bei „peppermint anime“ im Vertrieb ist, dann kommt man aus dem Heulen gar nicht mehr raus. Warum dies so ist, dazu nun mehr.

Worum es in „The Anthem of the Heart“ geht:

Jun ist ein fröhliches Kind. Sie lacht viel, redet wie ihr der Mund gewachsen ist und hat vor allem eine blühende Phantasie. So erzählt sie zum Beispiel ihrer Mutter, dass sie den Papa gesehen hat, wie er wie ein König aus dem Schloss geritten kam, mit einer Prinzessin an seiner Seite. Diese Prinzessin war allerdings nicht die Mutter. Was hat das zu bedeuten?

Einige Zeit später steht Jun vor dem Haus. Ihr Vater packt gerade seine Sachen um auszuziehen. Sie will natürlich, dass der Papa zuhause bleibt. Nur leider kommt es nicht mehr dazu und daran ist SIE (!) schuld, wie ihr der Papa zu verstehen gibt. Sie ist schuld daran, weil sie ein so loses Mundwerk hat. Das ist natürlich zu viel für die kleine Jun. Von diesem Tag an spricht sie kein einziges Wort mehr. Wenn sie es dennoch versucht, bekommt sie unerträgliche Baumschmerzen.

Mittlerweile geht Jun zur Schule. Da sie noch nie ein Wort gesprochen hat, weiß natürlich niemand, wie sie so ist. Freundschaften sind eher selten, was sie im Grunde auch gar nicht interessiert. Denn sie möchte niemals wieder schuld sein. Doch als sie und drei andere Klassenkameraden eines Tages für den Regionalaustausch nominiert werden, hat ihr Alleinsein ein Ende. Nun muss sie sich ihrer größten Angst stellen.

Zu den Nominierten gehört Taku, ein Junge, den sie sichtlich interessant findet. Die Aufgabe der vier Klassenkameraden besteht nun darin sich ein Projekt für den Regionalaustausch auszudenken, wodurch Jun immer wieder in Situationen gerät, in denen sie sprechen muss, was ihr sichtlich schwer fällt. Da die anderen nicht wissen, warum das so ist, belastet dies natürlich das Team.

Zuhause ist die Sache auch ziemlich verfahren, da Jun dort auch kein einziges Wort spricht. Ihre Mutter ist diesbezüglich oft verzweifelt. Nur wirklich helfen kann sie ihrer Tochter wohl nicht.

Zum Glück gibt es ja Taku. Er will unbedingt, dass Jin wieder spricht, und ein wenig verliebt ist er in sie auch. Als er ihr eines Tages erzählt, dass man durch das Singen seine Gefühle auf einfache Weise ausdrücken kann, versucht sie dies auch gleich und merkt sofort, dass ihre Bauchschmerzen nicht auftreten, die sie sonst bekommt. Was hat das zu bedeuten? Ist dies die Lösung für ihr Problem?

Einschätzung:

Ach ja -seufz-, was für eine herzergreifende Geschichte. Also wer hier nicht mindestens eine Träne vergießt, hat kein Herz. Wie kann man nur so gemein sein und einem kleinen Kind die Schuld für das eigene Versagen geben? Diese Frage stellte ich mir schon damals beim Anime und auch dieses Mal beim Lesen des Mangas.

Erzählerisch ist dieser Manga fabelhaft umgesetzt. Wenn man die ersten Seiten gelesen hat, ist es bereits um einen geschahen. Man möchte einfach wissen wie es mit Jun weitergeht. Und wäre es möglich, man würde ihr ohne zu zögern sofort zur Seite stehen, da sie einem einfach nur leid tut. So etwas hat kein Kind verdient.

Von der Qualität der Zeichnungen steht der Mangas dem Anime in nichts nach. So sind nicht nur die Charaktere gut ausgearbeitet, sondern auch das Umfeld, was der Story sehr dienlich ist. Der einzige wirklich Unterschied ist, er ist in schwarz-weiß, wie es ja nun mal bei Mangas üblich ist.

Was mir in vielen Geschichten immer wieder gefällt, das ist die Herzlichkeit der Schüler untereinander. Auch die ganzen Veranstaltungen gefallen mir. Warum nur kann das bei uns in Deutschland nicht auch so sein? Ja, es wird nicht alles so sein, wie es dargestellt wird, das ist mir bewusst. Nur ist das, was wir an unseren Schulen haben, meilenweit von dem entfernt, was dort gelebt wird. Das ist wirklich sehr schade.

Fazit:

Mit „The Anthem of the Heart“ hat „EGMONT“ eine Manga-Serie am Start, die trauriger und herzergreifender kaum sein könnte. Es ist so schön, dass es ein echtes Happy End gibt!

Produktdetails
Titel The Anthem of the Heart
Genres Drama
Autor Makoto Akui
Einband Taschenbuch
Altersempfehlung ab 14 Jahre
Seitenanzahl 176
Serie The Anthem of the Heart
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7704-5901-8
Verlag EGMONT
Kaufmöglichkeiten amazon / Thalia / EGMONT

Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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