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Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Heute geht es um einen echten Klassiker, der bereits 1989 in Japan das Licht der Welt erblickte. Es handelt sich um „CLAMPs“ Manga Hit „RG Veda“, welcher in neuem Gewand bei „Cross Cult“ erschienen ist. Obwohl es sich um einen sehr bekannten Klassiker handelt, so richtig warm geworden bin ich mit ihm nicht. Warum das so ist, erfahrt ihr in dieser Review.
Worum es in „RG Veda“ geht:
Vor langer Zeit lebte die Welt in Frieden. Sie wurde vom Oberhaupt der Götter, einem starken Mann aus dem Stamm der Ashura, regiert. Dieses Oberhaupt nennt man auch heute noch Himmelskaiser. Doch dann lehnte sich eines Tages ein einfacher Feldherr und Donnergott namens Taishaku gegen ihn auf. Es kam zu einer Rebellion, welche die Ausrottung des Stammes und den Tod des Himmelskaisers zur Folge hatte. Taishaku ernannte sich selbst zum Nachfolger.
Es sind inzwischen 300 Jahre vergangen. Während dieser Zeit regiert Taishaku das Reich mit eiserner Hand. Wer ihm nicht in den Kragen passt, wird beseitigt. So soll es auch der Sternendeuterin des Hofes ergehen, die sich seit 300 Jahren beharrlich weigert dem neuen Himmelskaiser Taishaku zu dienen und ihm die Zukunft des Reiches vorherzusagen. König Yasha, der stärkste Krieger des Himmelsreichs, bekommt den Auftrag die Sternendeuterin, die sich zufällig auf der Flucht befindet, zu töten. An sich eine leichte Aufgabe, wären da nicht alte Gefühle im Spiel.
Einige Zeit später findet König Yasha die Sternendeuterin. Sie ist sehr geschwächt, deutet aber dennoch dem König die Zukunft. Und so erfährt ausgerechnet König Yasha was dem Himmelskaiser verborgen bleibt. König Yasha setzt von diesem Tag alles daran, sein Schicksal zu erfüllen. Denn wisset, das was die Sternendeuterin ihm sagte, betrifft auch sein eigenes Schicksal. So soll er zum Beispiel ein Kind suchen, den letzten Überlebenden und seit 300 Jahren schlafenden wahren Nachfolger des Himmelskaisers. Dieser Nachkomme, so wurde ihm geweissagt, wird ihn eines Tages töten.
Der Nachkomme des Himmelskaisers und einziger Überlebende des Ashura-Stammes wird also König Yasha töten! Wirklich? König Yasha ist sich gar nicht so sicher. Er glaubt vielmehr daran, dass dies nicht sein Schicksal sein wird. Irgendwie muss es doch möglich sein, die Terrorherrschaft vom Himmelskaiser Taishaku auch so zu beenden. Und dass diese ein Ende finden muss, da ist sich König Yasha sicher. Schließlich hat der Himmelskaiser Taishaku den ganzen Stamm von König Yasha eliminieren lassen, um des Kindes habhaft zu werden, welches er jetzt erst recht mit seinem Leben beschützt.
Einschätzung:
Obwohl mir „CLAMP“ vom Hörensagen ein Begriff war, „RG Veda“ ist das erste Werk, das ich überhaupt von ihm gelesen habe. Tja, irgendwie hat sich vorher nie etwas ergeben.
Als alter Fantasy-Fan ist „RG Veda“ natürlich voll mein Ding. Eine Welt, die von Göttern regiert wird, mit all ihren Facetten, was will man mehr? Dazu Mord, Intrigen, Abenteuer, Helden, Liebe u.s.w.. Leider wird diese Freude durch die Schickimicki-Charaktere gewaltig gestört. Wirklich jeder Hauptcharakter ist ein Schönling, egal ob weiblich oder männlich. Es kam mir beim Lesen leider so vor, als würde mir eine Geschichte erzählt und sämtliche Hauptdarsteller sind Models. Ehrlich gesagt war ich selbst überrascht, dass mich das so stört.
Zeichnerisch sind die „Models“ natürlich alle vortrefflich umgesetzt. Bei dem einen oder anderen Herrn dachte ich sofort an die weibliche Leserschaft, die mit Sicherheit schmachtend vor den Panels sitzt und sich fragt, warum es solche Männer nicht im realen Leben gibt. ![]()
Ein großes Lob geht an „CROSS CULT“, die unter dem Label „MANGA CULT“ diese aufwendig gedruckte „Schwarte“ veröffentlicht haben. Das Teil sieht in jeder gepflegten Sammlung super aus.
Fazit:
„RG Veda“ von „CLAMP“ ist eine schöne Serie, die vor allem für Fantasy-Begeisterte Pflicht ist. Man sollte sich die Story nicht entgehen lassen!
Hier geht es zur „Leseprobe von: RG Veda“
Quelle: „Cross Cult“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

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