AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Ein Junge wurde geboren und das in einer Zeit, in der es nur noch Mädchen gibt? Wie kann das sein? Genau um diese Frage geht es in der Manga-Serie „Sonnensturm“, welche bei „EGMONT“ im Vertrieb ist. Sie behandelt ein heikles Thema, das gar nicht so weit hergeholt ist.
Worum es in „Sonnensturm„ geht:
Wir befinden uns im 40. Jahrhundert. Und nein, es geht jetzt nicht um Raumschiff Enterprise. Sondern es geht darum, dass vor über 2000 Jahren ein Sonnensturm gewütet hat, der alle Y-Chromosomen vernichtete. Das hat zur Folge, dass es kein männliches Geschlecht mehr gibt. Daher ist es üblich, dass nur noch weibliche Paare zusammen leben und Kinder.
Im Jahre 3992 erblickt Hime das Licht der Welt. Ein Grund zur Freude. Wirklich? Nun, das Leben lässt sich nicht einsperren. Die Evolution findet immer ihren Weg. Und so hält die Geburt eine durchaus interessante Überraschung bereit. Hime ist ein Junge! Wie das möglich ist, kann sich keiner beantworten. Man beschließt, Hime weiblich aufwachsen zu lassen und das Geheimnis zu wahren. Dass dies auf Dauer nicht gut gehen kann versteht sich von selbst. Denn Hime ist nun mal ein Mann. EIN Mann und sonst nur Frauen? Nein! Es gibt keine Sexorgie. Das Thema ist etwas ernster.
Denn Hime hat sich in Kou verknallt. Beide lieben sich sehr. Und so ist es nicht verwunderlich, dass sie über Heirat nachdenken. Blöd nur dass Hime darunter leidet dass er Kou noch nicht gesagt hat, dass er ein Junge ist. Da seine Eltern ihn ermutigen es Kou zu sagen und weil es eh rauskommen würde, wenn es ums Kinderkriegen gehen würde, gesteht er es ihr dann doch. Kou ist natürlich total sauer. Von diesem Tag an hört er nix mehr von ihr.
Es fließt viel Wasser den Berg herunter. Die Zeit rinnt dahin. Dann eines Tages trifft Hime Kou wieder, die nun das achtzehnte Lebensjahr erreicht hat. Leider ist sie immer noch sauer auf Hime.
Da Kou sehr gute schulische Leistungen zeigt, darf sie im Zentrum mitarbeiten, wo Forschungsarbeit betrieben wird. Dort erfährt sie, dass das so genannte SRY-Gen bei allen Frauen fehlt. Ob das durch den technischen Eingriff bei der Fortpflanzung kommt? Dies hat jedenfalls zur Folge, dass die Frauen öfter erkranken und früher sterben werden. Laut Vorhersage wird die weibliche Zivilisation in fünfzig Jahren auf dieser Welt ausgestorben sein. Schock! Kann man denn nichts machen? Doch, kann man. Kou bekommt den Auftrag das besagte SRY-Gen zu suchen. Und dreimal darfst du raten, wer besagtes Gen in sich trägt…
Einschätzung:
Genial! Yuji Aniya liefert mit „Sonnensturm“ eine interessante Story ab. Ein ernst zu nehmendes Thema gepaart mit SCIFI - eine gute Idee. Betrachtet man die Zeit, in der „Sonnensturm“ spielt und die technischen Gegebenheiten, so ist es nicht verwunderlich, dass irgendwann die ständige Kreuzung Auswirkung auf die Evolution hat. Und so stellt man sich beim Lesen an der einen oder anderen Stelle schon die Frage, wie ernst das Thema in Wirklichkeit ist.
Ich finde es toll, dass Yuiji Aniya sich einem solchen Thema zugewandt hat. Auch wenn es SCIFI ist, handelt es sich um ein ernst zu nehmendes Themengebiet. Schließlich gibt es in unserer Zeit Studien zu dieser Herausforderung. Aktuell sieht es aber eher so aus, dass es mehr Männer als Frauen gibt. Das hängt oftmals mit der Religion und mit dem jeweiligen Lebensstil zusammen. Bleibt nur zu hoffen, dass es immer ein Gleichgewicht geben wird.
Fazit:
Gewaltige Bilder, viel zum Nachdenken und auch romantische Bilder warten auf jene, die in „Sonnensturm“ reinlesen. Hier ist man gezwungen nachzudenken und zu hinterfragen. Was würde ich in dieser Situation machen? Würde ich damit klar kommen? „Sonnensturm“ ist einfach ein Manga mit enormem Anspruch.
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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