Meine japanische Küche: Rezepte für jeden Tag » Review
-
Stefan -
1. Mai 2021 um 16:53 -
1.369 Mal gelesen -
0 Kommentare
AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Eines ist Fakt, die japanische Küche gehört ohne Zweifel zu der anspruchsvollsten. Schon allein die heiß geliebten „Ramen“ bedürfen einer gewissen Fingerfertigkeit. Und dann wäre da ja noch der Faktor Geduld. Wer keine Geduld hat, der sollte es lieber gleich ganz lassen. Alle anderen, die durchaus gewillt sind, die Gesäßbacken zusammen zu kneifen, die sollten sich das Kochbuch „Meine japanische Küche“ aus dem „Hölke Verlag“ zu Gemüte führen, egal ob Anfänger oder Profi. Aus diesem Werk kann jeder etwas lernen.
Bevor es überhaupt richtig los geht, wird der geneigte Leser vom Autor Stevan Paul erst einmal darauf hingewiesen, dass die japanische Küche viel mehr ist als nur Sushi. Das durfte ich selbst feststellen, als ich in Japan war. Ich dachte nämlich auch, dass mich an jeder Straßenecke Sushi-Restaurants erwarten. Ganz im Gegenteil, die waren eher selten. Die Japaner stehen eher auf Vielfalt. Das japanische Essen steht nicht umsonst für Frische, Gesundheit und exzellente Produkte. Frische Salate, bunte Gemüseküche, leckere Suppen, duftender Reis, würzige Saucen, frischer Fisch und viele Gerichte vom Grill habe ich während meiner Aufenthalte genossen. Und (!) es hat immer geschmeckt.
Nun könnte an dieser Stelle der Eindruck entstehen, dass es sich bei diesem Buch um einen dogmatisch Leitfaden zur japanischen Küche handelt. Dem ist aber nicht so. Der Autor hat sich zwar der japanischen Küche zugewandt, diese aber so abgewandelt, das auch wirklich jeder, der sich bis jetzt nicht an die Rezepte getraut hat, loslegen kann. Das heißt, er hat die japanische Küche zu „seiner“ japanischen Küche gemacht, indem er auf Produkte, die leicht erhältlich sind, und meist unkompliziertere Rezepte zurückgriff. Das war/ist eine interessante Herangehensweise. Dies ermöglicht, dass Anfänger und mittlere Fortgeschrittene diese Rezepte gut nachkochen können.
Stevan Paul ist im übrigen nicht irgendjemand, der sich einfach mal sagte, ich mache es wie ich es will. Vielmehr ist er ein leidenschaftlicher Koch. Und Köche schicken sich nun mal an, alte Rezepte neu zu interpretieren. In wieweit dies eingefleischte Japanspezialisten mittragen, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Den Skeptikern sei aber gesagt, dass sich die 80 Rezepte teils recht nah am Original befinden. Es lohnt sich also, es einfach mal zu versuchen. Was hat man schon zu verlieren?
Ich für meinen Teil mag die japanische Küche. Auch bin ich fast immer für neue Sachen offen. Wenn ich da an die Fischaugensuppe denke, die ich in Tokyo in einer Sushibar gegessen habe, die war echt lecker. Nun gut, hätte ich im Vorfeld gewusst, was das für eine Suppe ist, ich hätte dankend abgelehnt. Heute denke ich, diese Suppe hat mir gezeigt, dass man durchaus experimentierfreudig sein sollte, da man sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas verpasst.
Ich freue mich schon darauf, das eine oder andere Rezept nachzukochen. Bin schon sehr gespannt auf die Geschmacksnuancen.
Fazit:
Ich denke, dass der Autor Stevan Paul sein eigenes Vorhaben, ein Kochbuch zu schreiben, was die japanische Kochkunst auf einfach Weise nach Hause holt, gut umgesetzt hat. Die Rezepte sind gut erklärt und es macht allein schon beim Lesen richtig Lust aufs Ausprobieren.
Küche ich komme!
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

Kommentare
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.