AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Ich Liebe Geschichten die mit Zeitreise zu tun haben. Bieten sie doch ungeahnte Möglichkeiten eine faszinierende Geschichte zu erzählen. Leider ist dies beim Anime „Fragtime“ welche bei „KAZÉ“ im Programm ist, nicht so gut gelungen.
Worum es bei „Fragtime“ geht:
Was würdest du tun, wenn du die Zeit anhalten könntest? Für viele ist dies eine rein hypothetische Frage, pure Spielerei mit der eigenen Fantasie. Doch Misuzu Moritani beschäftigt sich tagtäglich damit, da es für die junge Schülerin Realität ist. Einmal am Tag kann sie für 3 Minuten die Zeit anhalten und tut dies, seit sie diese Fähigkeit im Grundschulalter entdeckt hat, auch regelmäßig. So entkommt sie aus allerhand unangenehmen Situationen, geht jedem Konflikt und selbst möglichen Gesprächen aus dem Weg. Sie hat zu viel Angst verletzt zu werden oder etwas falsch zu machen, sodass sie quasi unfähig wird, soziale Kontakte zu knüpfen.
Mit der Zeit beginnt sie dann aus Neugier und Langeweile Leute zu beobachten, während die Zeit still steht. Für gewöhnlich schlendert sie in der Schule umher, schaut in Zimmer, liest Nachrichten anderer Schüler mit oder Ähnliches. Eines Tages sieht sie dabei ihre hübsche Klassenkameradin Haruka Murakami und will die Gelegenheit nutzen um zu erfahren, was das beliebteste Mädchen der Schule wohl unterm Rock trägt. Wirklich nur aus blanker Neugier. Als Murakami sie jedoch plötzlich fragt, was das soll, bekommt das schüchterne Mädchen einen Schock fürs Leben. Anscheinend ist Haruka als einzige immun gegen Moritanis Fähigkeit. Wie ist das möglich? Sie entschuldigt sich und sagt, dass sie bereit ist alles zu tun, um ihr Verhalten wieder gutzumachen.
So kommt es, dass Misuzu für Haruka ab und an die Zeit anhält, und die beiden unternehmen immer mehr miteinander. Doch auch wenn das Mädchen mit den besonderen Kräften ihre neue Kameradin kein Stück durchschauen kann, kommen die beiden sich schnell gefährlich nah.
Mit der Zeit Moritani wird das Gefühl nicht los, dass die Wirkungsdauer ihrer Fähigkeit die Zeit anzuhalten immer kürzer wird. Bildet sie sich das nur ein? Und wenn es so wäre, wie sollte sie das jemals Murakami erzählen? Zwar sind sie in gewisser Weise ein Paar, aber welchen anderen Grund sollte es dafür wohl geben als die Sache mit der Zeit?
Als sie unter Zuhilfenahme eines Vergleichs die freundliche Kobayashi aus ihrer Klasse um Rat fragt, meint diese, dass eine solche Sache schnell aus der Welt geschaffen werden sollte. Natürlich bemerkt Murakami auch, dass ihre Freundin etwas vor ihr verheimlicht, und als diese versucht es zu erklären, will sie es gar nicht hören, sondern rennt davon.
Moritani versteht sie nicht. Ihre Gefühle, ihre Denkweise, ihr ganzes Leben ist für sie ein absolutes Rätsel. Deshalb beschließt sie noch einmal zu fragen, ob sie Haruka nach der Schule zu Hause besuchen darf. Sie will mehr über ihre Freundin erfahren. Diesmal willigt sie tatsächlich sofort ein, mahnt Moritani jedoch auf sehr seltsame Weise, nicht unter ihrem Bett herumzuschnüffeln. Gerade so, als wollte sie genau das provozieren. An diesem Tag erfährt Misuzu ein Geheimnis, durch welches sie alles infrage stellt. Können die beiden überhaupt noch zusammen sein? Nur eines ist sicher, nämlich dass sich schnell etwas ändern muss, bevor beide Mädchen an ihren Gefühlen zerbrechen…
Einschätzung:
Was sich in der Beschreibung schön und spannend lesen lässt, wurde leider nur zum Teil nicht aus dem Manga übertragen. Dies gilt insbesondere für den Anfang des Animes. Dieser ist so holperig, meine Frau wollte schon nach den ersten Minuten das Handtuch werfen. Und als dann Moritani ohne ersichtlichen Grund unter den Rock schaute, war es ganz vorbei.
Durch den oben beschriebenen holperig Anfang hatte auch ich arge Probleme mich auf den Anime einzulassen. Mir fehlte einfach der „Anlauf“, das Gefühl überhaupt zu verstehen, worum es geht. Tja und dann, war der Anime auf einmal vorbei. Zurück bliebt das Gefühl ein Stück aus einer Serie und nicht einen Anime gesehen zu haben. Stellt sich die Frage, warum man sich keine Zeit für einen ordentlichen Anfang gelassen hat? Dies hätte dem Anime mehr als gutgetan. So wirkte und wirkt alles einfach nur unfertig, was wirklich sehr schade ist, da die Idee an sich wunderschön ist.
Wunderschön ist auch der Zeichenstil. Dieser kann sich wirklich sehen lassen. Besonders die Szenen am Strand fand ich sehr sinnlich. Oder nehmen wir die erotischen Momente, ach ja …
Fazit:
„Fragtime“ ist ein Anime, der leider unfertig wirkt. Das ist wirklich sehr schade, da die Geschichte um Moritani und Murakami traurig schön ist. Daher empfehle ich jeden auch den Manga zu lesen, da dieser emotionale Lücken schließt.
Quelle „YouTube“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und das Bildmaterial bedanken.

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