Meine manchmal etwas anstrengende Verlobte » Review
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Mew -
31. August 2021 um 08:03 -
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Shinos arrangierte Verlobung ist ein wahrer Glücksfall: die Tochter des Firmenchefs ist mit dem gut aussehenden Hajime liiert, für den sie auch Gefühle hat. Dieser scheint perfekt - zu perfekt, so dass Hajime doch ab und zu an ihm zweifelt. Als dann noch eine Rivalin auftaucht, scheint der Traum von der Shojomanga-Romanze für sie ausgeträumt…
„Meine manchmal etwas anstrengende Verlobte” von Monaka Toyama und Midori Shiino aus dem Hause „altraverse“ erzählt auf erfrischende Art und Weise diese nicht ganz so gewöhnliche Romanze.
Worum es in „Meine manchmal etwas anstrengende Verlobte“ geht:
Shino ist die Tochter des Firmenchefs und arbeitet in Vaters Firma in der Werbeabteilung. Sie ist beliebt, sie versteht sich gut mit ihren Kollegen und bekommt ein angemessenes Gehalt, ohne von ihrem Vater bevorzugt zu werden. Noch dazu ist sie mit dem Vertriebsangestellten Hajime verlobt - auch, wenn dies ihr Vater arrangiert hat. Er sieht gut aus, ist immer nett und freundlich und geht mit Shino oft abends aus. Kein Wunder, dass sie sich in ihren perfekten Verlobten verliebt hat. Allerdings ist sein Lächeln ab und an nur gespielt und weiter als bis zu einem Abschiedskuss sind sie in drei Jahren Beziehung auch noch nicht gekommen. So träumt Shino ihre Romanze in einem Shojo-Webmanga weiter, in dem sich eine normale Büroangestellte in einen hochrangigen Mitarbeiter der Firma verliebt. Zufällig sieht dieser ihrem geliebten Hajime sehr ähnlich.
Eines Tages kommt sie auf Arbeit in die Vertriebsabteilung, um ihren Verlobten zu sehen, neben dem eine hübsche, junge Frau sitzt. Sie stellt sich als Yui vor, welche ab heute von ihrem Verlobten eingearbeitet wird. Natürlich ist Shino sofort eifersüchtig - zurecht auch, da die beiden miteinander ungezwungen reden und Spaß bei der Arbeit zu haben scheinen. So locker kennt Hajime ihren Verlobten gar nicht. Schließlich sprechen die beiden Frauen bei einem Firmenrundgang unter vier Augen, wobei sich Shino mehr oder weniger um Kopf und Kragen redet damit Yui ihr ihre Eifersucht nicht anmerkt. Doch auch Yui ist nicht ganz ehrlich und so werden die beiden quasi zu Konkurrentinnen um Hajime.
In den folgenden Wochen wächst ihre Eifersucht natürlich noch an - berechtigter Weise. Yui verbringt arbeitsbedingt viel Zeit mit Hajime und geht sogar mit ihm auf Geschäftsreise. Irgendwann spricht Shino dann doch ihre Sorgen bei Hajime an und die beiden kommen sich so auch noch näher. Doch dann kommt heraus, dass Yui sogar Hajimes Nachbarin ist, und langsam kann diese ihr Interesse an ihm nicht mehr verbergen…
Einschätzung:
„Meine manchmal etwas anstrengende Verlobte” erzählt eher die Geschichte der Frau, welche mit dem gut aussehenden Typen verlobt ist, für den die neu angestellte Heldin schwärmt. Dabei wird die Erzählperspektive zwischen Shino und Yui auch gewechselt - nur, für wen Hajime wirklich Gefühle hat, bleibt dem Leser verborgen.
Der Manga ist schön gezeichnet, vor allem auf die Mimik der Figuren wurde geachtet. So sieht man bei den zwei Frauen oft, wenn sie etwas sagen, aber dennoch etwas anderes denken.
Fazit: „Meine manchmal etwas anstrengende Verlobte” ist eine unterhaltsame Romance-Geschichte und für Fans des Genres auf jeden Fall eine Empfehlung.
Hier geht es zur „Leseprobe von: Meine manchmal etwas anstrengende Verlobte“!
Quelle „altraverse“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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