AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Kengo lebt in sozialer Isolation. Sein Reinheitszwang hat ihn dazu getrieben. Sein einziges Hobby ist das Programmieren von Computerviren. Das Glück im Leben zu suchen hat er längst aufgegeben. Erschwerend kommt hinzu, dass eines Tages plötzlich ein Fremder vor seiner Tür steht und ihn erpresst…
Diese etwas ungewöhnliche Geschichte liest man in “Parasite in Love” von Sugaru Miaki, welche bei “EGMONT MANGA“ im Programm ist.
Worum es in “Parasite in Love” geht:
Kengo ist 27 Jahre alt und verlässt nur selten das Haus. Wenn doch, hat er stets Handschuhe an und reichlich Desinfektionsmittel dabei. Ohnehin hat er schon wenig mit anderen Menschen zu tun und die wenigen Situationen, in denen es doch mal zum Kontakt mit der Außenwelt kommt, verpasst er dann auch noch.
Sein einziges Hobby ist das Programmieren von Computerviren. Eines Tages steht plötzlich ein Fremder vor seiner Tür und erpresst ihn. Er soll Kontakt zur Schulschwänzerin Sanagi finden, sonst fliegt auf dass er hinter einigen digitalen Viren steckt. Kengo hat also keine Wahl, er muss das Mädchen ansprechen. Gelingt es ihm sich mit ihr anzufreunden, winkt als kleiner Anreiz eine große Summe Geld, die er gut gebrauchen kann.
Sanagi ist schon recht abgebrüht: sie weiß, dass immer wieder Leute geschickt werden, die mit ihr Kontakt aufbauen sollen. Sie schließt einen Deal mit Kengo: er gibt ihr die Hälfte des Geldes, dafür freundet sie sich mit ihm an und hängt bei ihm zuhause ab statt zur Schule zu gehen. Notgedrungen willigt er ein und am nächsten Tag steht Sanagi tatsächlich vor seiner Tür. Dabei hätte er es gerne auch belassen, für ihn bringt sie viel zu viel Dreck in seine Wohnung - und damit, dass sie sich einfach in sein Bett legt, kommt er erst recht nicht klar.
Nachts kann er in diesem “verkeimten” Bett nun nicht mehr richtig schlafen.
Der mysteriöse Fremde besucht ihn wieder und fordert nun von ihm, dass er herausfinden soll, warum sie die Schule schwänzt. Bei Erfolg bekommt er … Geld. Schafft er es nicht, soll er wegen seinem digitalen Virus angezeigt werden. Na das hatten wir ja schon.
Noch während Kengo überlegt, wie er Sanagi am besten fragen könnte, verletzt er sie ungewollt, als sie ihm zu nahe kommt. Daraufhin kommt sie ein paar Tage nicht zu ihm, ruft ihn dann aber doch wieder an, als sie Hilfe braucht. Sie hockt nämlich verschreckt unter einer Brücke.
Wenig später findet Kengo heraus, dass Sanagi Angst vor den Blicken anderer Menschen hat. Das ist auch der Grund, warum sie keine Freunde hat und Tag und Nacht mit Kopfhörern rumläuft, um das Ganze wenigstens etwas erträglicher zu machen.
Die beiden verbringen nun immer mehr Zeit miteinander und helfen sich gegenseitig, ihre Zwänge abzulegen.
Bei all dem Katz-und-Maus-Spiel darf eines nicht passieren: es dürfen sich keine Gefühle zwischen den beiden entwickeln. Das zumindest fordert der Unbekannte von Kengo. Ob das was wird?
Einschätzung:
“Parasite in Love” ist ein ungewöhnlicher Manga, der sensibel auf das Thema Zwangsstörungen und Sozialphobie eingeht. Mit Sicherheit kein leichtes Thema, aber fabelhaft umgesetzt. Eine große Ladung Mystery und eine Prise Romance machen den Manga perfekt.
Beide Charaktere machen eine interessante Entwicklung durch, die man als Leser mit Spannung verfolgt. Denn eins ist Fakt: aus dem Teufelskreis einer Zwangsstörung und Sozialphobie auszubrechen ist mitunter kein leichtes Unterfangen. Nur wenige schaffen diesen Schritt. Demzufolge bin ich auch sehr gespannt, wie es wohl weitergehen wird.
Der Zeichenstil ist eher realistisch, aber dennoch sehr ausdrucksstark und eher düster, was gut zur einsamen Stimmung des Mangas passt. Man liest die Geschichte nicht nur, man fühlt sie auch irgendwie, nur halt etwas anders als bei einer normalen Liebesgeschichte.
Fazit:
Für Fans von Mystery-Mangas mit starken Charakterentwicklungen ist “Parasite in Love” eine Empfehlung.
Hier geht es zur „Leseprobe von: Parasite in Love“!
Quelle „EGMONT“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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