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Versailles of the Dead »Review

  • Frank
  • 19. August 2021 um 14:50
  • 749 Mal gelesen
  • 0 Kommentare

Marie Antoinette ist wohl einer der geläufigsten Namen unserer Geschichte, sobald wir von der Französischen Revolution sprechen. Im Oktober 1793 wurde sie mit der Guillotine hingerichtet. In “Versailles of the Dead“ von “TOKYOPOP“ hat man die Geschichte allerdings recht großzügig und frei umgeschrieben. Man fügte eine ordentliche Portion Intrigen, Politthriller, Zombies und Splatter-Elemente hinzu. Was genau aus diesem Zusammenspiel geworden ist, das erfahrt ihr in dieser Review.

Nachdem Samantha im vergangenen Jahr bereits eine lesenswerte Review hierzu verfasst hat, möchte nun ich gerne meine Meinung über dieses kreative Werk mit euch teilen.

Worum es bei "Versailles of the Dead" geht:

Eine Heirat aus rein politischen Gründen ist im Adel des...

"Marie Antoinette" ist wohl einer der geläufigsten Namen unserer Geschichte, sobald wir von der "Französischen Revolution" sprechen. Im Oktober 1793 wurde sie mit der Guillotine hingerichtet. In “Versailles of the Dead“ von “TOKYOPOP“ hat man die Geschichte allerdings recht großzügig und frei umgeschrieben. Man fügte eine ordentliche Portion Intrigen, Politthriller, Zombies und Splatter-Elemente hinzu. Was genau aus diesem Zusammenspiel geworden ist, das erfahrt ihr in dieser Review.

Nachdem Samantha im vergangenen Jahr bereits eine lesenswerte “Review zu Versailles of the Dead“ hier auf Animeszene.de verfasst hat, möchte nun ich gerne meine Meinung über dieses kreative Werk mit euch teilen.

Worum es bei "Versailles of the Dead" geht:

Eine Heirat aus rein politischen Gründen ist im Adel des 18. Jahrhunderts vielerorts üblich. Ebenso verhält es sich auch bei Marie Antoinette, welche sich gerade in einer Kutsche auf dem Weg von Österreich nach Frankreich befindet, um den Thronfolger "Ludwig XVI". zu ehelichen. Begleitet wird sie hierbei von ihrem Zwillingsbruder Albert, der nie von ihrer Seite weichen und sie tatkräftig bei dem Ziel unterstützen soll, die Beziehung zwischen den beiden Ländern zu stabilisieren.

Nur kurze Zeit nach der Abfahrt gerät die Kutsche plötzlich in einen Hinterhalt und wird von einer Horde Zombies angegriffen. Albert schafft es schwer verletzt zu fliehen, womit seine Schwester dem sicheren Tod überlassen wird. Kaum mehr imstande zu laufen, macht er sich schwere Vorwürfe, versagt und die Kronprinzessin im Stich gelassen zu haben. Er bricht schließlich auf offener Straße zusammen. Bereit zu sterben, für sein Scheitern die gerechte Strafe zu erhalten, regt sich plötzlich wieder Leben in ihm und eine mysteriöse, übernatürliche Stimme verkündet, dass es doch langweilig wäre, ihn jetzt einfach ins Gras beißen zu lassen.

Am Pariser Königshof ist man unterdessen langsam besorgt über das Fernbleiben von Mademoiselle Antoinette, bis sie zur Überraschung aller alleine und erschöpft vor dem Schloss auftaucht. Doch der Schein trügt, denn unter der Maskerade verbirgt sich in Wahrheit Albert, der seit jeher eine verblüffende Ähnlichkeit zu seiner Schwester besitzt und schon in diversen brenzligen Situationen für sie eingesprungen ist. Brenzlig wäre hier allerdings die Untertreibung des Jahrhunderts, aber da die Hochzeit für das Land Frankreich einfach zu bedeutsam ist und eine Absage wiederum enorme politische Sprengkraft besitzen würde, soll die Tarnung aufrechterhalten werden. Nur ein streng ausgewählter Personenkreis um König Ludwig XV. weiß um das Geheimnis.

Nach und nach erfahren wir, dass Madame du Barry, die Mätresse des greisen Herrschers, hinter dem Massaker steckt, da sie ihre Position am Hofe gefährdet sieht, sobald sein Sohn mit Antoinette den Thron eingenommen hätte.

Welchen Schachzug plant sie wohl als nächstes?

Wo ist der Ursprung der Untoten, der sogenannten Mortvivants, zu finden?

Was geschah wirklich mit Albert nach dem Anschlag und wird der zunehmend skeptische Ritter Bastian ihm auf die Schliche kommen können?

All diese Fragen, Intrigen und Machenschaften scheinen sich unweigerlich auf dramatische Weise zuzuspitzen.

Einschätzung

"Versailles of the Dead" hat mich ausgesprochen positiv überrascht! Vom Hörensagen war mir der Titel zwar schon ein Begriff, weitergehend beschäftigt habe ich mich mit ihm aber bislang noch nicht.

Schon das skurrile Ausgangsszenario weckte mein Interesse. So mancher Geschichtsfan mag vielleicht nichts mit dem (logischerweise) hochgradig historisch unkorrekten Plot anfangen können, ich empfand es aber als sehr erfrischend und habe Band 1 in Windeseile verschlungen. Entscheidendes Kriterium dafür ist der Anspruch der Story an sich selbst, eben gerade keine ausgelutschten Zombie- und Splatter-Klischees zu bedienen bzw. sich darauf auszuruhen, aber trotzdem alles Positive von diesen Stilmitteln auszuschöpfen.

Bemerkenswert empfinde ich die vielen mysteriösen und geheimnisumwobenen Charaktere sowie diverse kleine Suspense-Momente, welche uns immer wieder ein möglicherweise nahendes Grauen prophezeien. Nervenaufreibende Spannung ist also garantiert!

Wie gesagt lässt sich zumindest vom Hauptcast praktisch niemand wie ein offenes Buch lesen, alle scheinen etwas zu verbergen, möchten ihre wahren Pläne noch nicht vollständig für uns ans Licht bringen. Allen voran gilt dies für den facettenreichen Albert. Man bekommt das Gefühl, dieser Kerl spielt immer eine Rolle, ist nicht zu durchschauen und einzuordnen.

Gehört er zu den Guten oder zu den Bösen?

Sollen wir mit ihm mitfiebern, ihn sympathisch finden oder uns lieber in Acht nehmen?

Von einem gewissen Standpunkt aus habe ich mich als Wahrheitssuchender gesehen und deshalb auch die Motive Bastians mehr als gut nachvollziehen können. Nichtsdestotrotz macht gerade dieser Umstand Albert zu einer verdammt coolen und faszinierenden Figur.

Von der Gewaltdarstellung her geht es wie schon erwähnt angenehm blutig und explizit zu Werke, aber auch wohl platziert und nicht im Übermaß. Der dadurch hervorgerufene Schock wirkt deshalb noch unmittelbarer und intensiver. In diesem Punkt fühlte ich mich an einen meiner Lieblingsregisseure, den Dänen “Nicolas Winding Refn“, erinnert, denn genau so ein Muster zeichnet viele seiner Filme aus.

Zu meinem begeisterten Gesamteindruck trägt nicht zuletzt die Umgebung der frühen Neuzeit bei. Es strotzt nur so vor hübschen Details, von Architektur bis Kleidung kann man sich in all diesen bisweilen verlieren und saugt sie regelrecht auf. Zeichnerisch gibt es daher ebenso nichts zu beanstanden.

Fazit:

"Versailles of the Dead" hat mich wahnsinnig gefesselt, liest sich aufgrund der hohen Spannung schnell durch und besticht durch einen interessanten Genremix aus Horror, Action und Politthriller mit historischen Anleihen. Der Zombie-Killer im Rüschenkleid, wie es im Klappentext heißt, rockt einfach und hat mir persönlich unglaublich viel Spaß bereitet!

Hier geht es zur „Leseprobe von: Versailles of the Dead“!

Quelle „TOKYOPOP“

Produktdetails
Titel Versailles of the Dead
Genres Drama, Historical, Horror, Mystery
Autor Kumiko Suekane
Einband Taschenbuch
Altersempfehlung ab 16 Jahre
Seitenanzahl 192
Serie Versailles of the Dead
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8420-6094-4
Verlag TOKYOPOP
Kaufmöglichkeiten amazon / Thalia / TOKYOPOP

Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

Über den Autor

Frank Anfänger
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