Yoshino ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und sieht noch dazu sehr gut aus. Kein Wunder also, dass er von allen Frauen auf Arbeit angehimmelt wird. Doch er hat ein Geheimnis, eigentlich steht er auf Männer. Dies ist die Ausgangssituation im Boys-Love-Manga “I Didn't Mean to Fall in Love” von Minta Suzumaru, welcher bei “HAYABUSA“ (CARLSEN) im Programm ist.
Worum es in “I Didn't Mean to Fall in Love” geht:
Yoshino versucht seine Leidenschaft für Männer zu verstecken, nur ist das nicht gerade leicht, wird er doch täglich von Frauen umschwärmt. So trägt er sogar einen falschen Ehering, nur um seine Verehrerinnen abzuschrecken. Sich selbst befriedigt er mit Schwulenpornos und Spielzeug, doch auch das kann ihm die Einsamkeit nicht nehmen. Zu seinem 30. Geburtstag beschließt er schließlich, dass sein Leben so nicht weitergehen kann. Er nimmt all seinen Mut zusammen und besucht eine Bar für Schwule. Die Jungs dort begrüßen ihn freundlich und erklären ihm gleich die Besonderheiten der Bar. Es gibt den Tresen zum einfach nur sitzen, plaudern und trinken sowie einen zweiten Raum mit ebenfalls einer Bar, in dem sich nur Kunden tummeln, welche am Abend noch mehr als nur trinken wollen. Yoshino ist perplex von der Offenheit der Jungs und bleibt vorerst am vorderen Tresen - auch, wenn einige Jungs ihn schon gerne mit in das andere Zimmer genommen hätten.
Einige Zeit später…
Gerade als er sich dann doch aufrafft, mal in das andere Zimmer zu sehen, kommt Rou herein und nimmt ihn gleich mit. Der taffe Student gibt ihm einen Drink aus und fragt ihn, wie er hergefunden hat. Nach kurzen Gespräch nimmt er Yoshino mit in eines der Schlafzimmer...
Am nächsten Tag auf Arbeit geht ihm die Nacht mit Rou nicht aus dem Kopf. Er wird zufällig früher nach Hause geschickt und trifft ihn auf dem Heimweg wieder. Die beiden gehen Rou nach Hause und haben dort Spaß miteinander.
Das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht die Tatsache, das Rou Yoshino direkt ins Gesicht sagt, das er für eine echte Beziehung nicht infrage kommt. Yoshino ist gekränkt und fragt sich, woran das wohl liegt?
Werden die beiden am Ende doch noch zueinander finden?
Einschätzung:
“I Didn't Mean to Fall in Love” ist ein gefühlvoller Manga rund um den Eintritt in die Schwulenszene. Dabei werden Yoshinos anfängliche Ängste und Zweifel sehr gut dargestellt. Nach und nach öffnet er sich immer mehr, was ihn für andere Männer interessant macht.
Die beiden Hauptprotagonisten wirken authentisch und liebenswert, sodass man als Leser bei ihrer entstehenden Beziehung mitfiebert. Die Herausforderung für Yoshino in der Geschichte ist, seine Unerfahrenheit. Schließlich war er noch nie in einer ernsten Beziehung, weshalb er anfangs auch etwas unbeholfen wirkt und es zu Missverständnissen kommt. Daran ist zum Teil auch Rou Schuld, der gerne Spielchen spielt. Tja, wo steht geschrieben, dass Liebe einfach ist?
Ach ja! Für Liebhaber intimer Szenen, ihr kommt auf eure Kosten. ![]()
Fazit:
Wer einen tieferen Einblick in die Schwulenszene sucht und gefühlvolle Geschichten mag, der sollte sich diesen Manga auf keinen Fall entgehen lassen.
Hier geht es zur „Leseprobe von: I Didn't Mean to Fall in Love“!
Quelle: „HAYABUSA“ (CARLSEN)
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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