Lust auf eine Gr der sich mit der Thematik Okkultismus auseinandersetzt? Wenn dem so ist, dann lass dir “Gamma Draconis“ von “CARLSEN“ nicht entgehen. Dieser Einzelband, der hoffentlich einen Nachfolger erhält, ist durchaus lesenswert.
Worum es in “Gamma Draconis“ geht:
Der Manga beschreibt in gewisser Weise eine Schnitzeljagd nach Hinweisen auf Magie quer durch Europa, die letztendlich in Japan ihr Ende findet.
Die Japanerin Aiko Moriyama ist nach Paris gekommen, um offiziell bei Pierre le Puy die Geschichte religiöser Kunst zu studieren. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Nur weiß niemand etwas davon.
In Paris zu studieren ist natürlich schön, wenn man nicht gerade in das Visier der der Polizei, insbesondere von Janne Pauwels gerät. Denn im Umfeld von Aiko sterben wichtige Persönlichkeiten auf mysteriöse Weise. Was ist da nur los?
Wie eingangs erwähnt, ist Aiko keine normale Studentin. Sie forscht nämlich im Bereich des Okkultismus, was mit schwarzer Magie und anderen Dimension zu tun hat. Das ist auch bitter nötig, da ein gewisser Julian Bedford etwas schrecklichen vorhat.
Die Frage, die sich stellt, ist, was weiß ihre Mutter? Und wird Janne ihr vertrauen, obwohl diese merkwürdigen Angriffe immer da stattfinden, wo Aiko sich gerade aufhält?
Einschätzung:
Benoist Simmat liefert mit diesem Einzelband einen recht ordentlichen Thriller ab, indem er reale Elemente zurückgreift, die es tatsächlich gibt. So zum Beispiel den im Buch erwähnten Spiegel, der tatsächlich im britischen Museum ausgestellt ist. Auch der Etamin-Stern, was die formale Bezeichnung für die Sternenkonstellation Gamma Draconis ist, existiert wirklich, wie ich gelesen habe. Richtig gruselig.
Wie es sich für einen Thriller gehört, ist die Geschichte sehr gut aufgebaut. Es wird nicht gleich am Anfang das Pulver verschossen, sondern bewusst darauf geachtet, das nach und nach Details an den Tag kommen. So bleibt der Spannung bis zur letzten Seite hoch. Ja, sie findet selbst im letzten Panel Platz, da es kein wirkliches Ende gibt. Daher die Aussage, dass es doch schön wäre, würde ein zweiter Teil kommen. Lassen wir uns mal überraschen.
Der Einzelband ist visuell gut ausgearbeitet. Die Zeichnungen von Eldo Yoshimizu sind sehr ausdrucksstark. Man weiß sofort wer der Gute und wer der Böse ist, ohne das man groß nachdenken muss.
Richtig gut fand ich die Idee, wie dem einen oder anderen das Lebenslicht ausgeknipst wurde. TOP
Fazit:
Lohnenswerte Lektüre, wenn man mal einen anderen Manga lesen möchte.
Hier geht es zur „Leseprobe von: Gamma Draconis“!
Quelle „CARLSEN“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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