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Teach Me How To Kill You -Band 2 » Review

  • Frank
  • 22. August 2021 um 19:35
  • 1.014 Mal gelesen
  • 0 Kommentare

Meine Begeisterung für “Teach Me How To Kill You" lässt sich kaum in Worte fassen. “HAYABUSA's“ Psycho-Thriller um einen Killer-Lehrer und ein Rachegirl, hat mich komplett abgeholt und ist vielleicht bisher meine persönliche Manga-Neuentdeckung des Jahres. Einigermaßen aufgeregt, habe ich mich nun intensiv mit Band 2 beschäftigt und bringe meine Einschätzung in dieser Review zu Papier.

Hier geht es im übrigen zur Review von "Teach Me How To Kill You" Band 1!

Worum es bei "Teach Me How To Kill You - Band 2" geht:

Die Beziehung zwischen der Zehntklässlerin Riko und ihrem Lehrer Herrn Sato geht weit über den normalen Schulalltag hinaus. Außerhalb des regulären Unterrichts bekommt sie von ihm...

Meine Begeisterung für “Teach Me How To Kill You" lässt sich kaum in Worte fassen. “HAYABUSA's“ Psycho-Thriller um einen Killer-Lehrer und ein Rachegirl, hat mich komplett abgeholt und ist vielleicht bisher meine persönliche Manga-Neuentdeckung des Jahres. Einigermaßen aufgeregt, habe ich mich nun intensiv mit Band 2 beschäftigt und bringe meine Einschätzung in dieser Review zu Papier.

Hier geht es im übrigen zur Review von "Teach Me How To Kill You" Band 1!

Worum es bei "Teach Me How To Kill You - Band 2" geht:

Die Beziehung zwischen der Zehntklässlerin Riko und ihrem Lehrer Herrn Sato geht weit über den normalen Schulalltag hinaus. Außerhalb des regulären Unterrichts bekommt sie von ihm, nämlich Nachhilfe im Aufspüren und Töten von Serienmördern, mit dem Ziel eines Tages Sato selbst zur Strecke zu Bringen. Rache zu Nehmen an dem Mann, an dessen Händen das Blut ihrer Eltern klebt. Einzig und allein dafür lebt und atmet die junge Frau noch, nur für diesen Sinn existiert sie. Riko kann und will einfach nicht glauben, dass die beiden Serienmördern waren und damit "legitim" auf der Liste ihres Mentors standen.

Bei einem weiteren Einsatz stoßen sie auf die selbst betitelte Todesplanerin, welche lebensmüde Menschen nach deren individuellen Vorstellungen ins Jenseits befördert. Sie selbst mag dies als ehrenhafte Tat darstellen, aber in Wahrheit dient alles nur dazu, die eigenen, kranken und perfiden Gelüste zu Rechtfertigen.

Augenblicke bevor Sato auch ihr das Leben aushaucht, erklärt die Todesplanerin, früher Assistentin des Ärzte-Paares gewesen und wiederum durch sie zu ihrem Handeln inspiriert worden zu sein.

In Wirklichkeit betrieben die Mediziner über Jahre hinweg aktive Sterbehilfe an Patienten unter beiderseitigem Einvernehmen. Längst nicht nur bei jenen, die aufgrund einer Erkrankung sowieso zeitnah verstorben wären.

Als Kind waren Mama und Papa immer Vorbilder für Riko. Leute, die selbstlos Menschenleben retten, nicht sie zerstören und nehmen! Schon damals hatte die Kleine tatkräftig in der Praxis mitgeholfen... und ist damit wahrscheinlich unwissentlich selbst eine Mörderin, Teil des Abschaums der Gesellschaft, den sie doch eigentlich so abgrundtief hasst und seiner gerechten Strafe zuführen möchte.

Desillusioniert zweifelt das Mädchen zunehmend an all ihre Ideale und Motive, wozu nicht zuletzt auch die fürsorgliche und nette Art Satos beiträgt. Könnte es sein, dass dieser berechnende Serienmörder-Killer womöglich mehr für sie empfindet... oder sie für ihn? Inmitten all dieser mentalen Belastungen trifft das Gespann überraschend auf Karin und deren Lehrer Herrn Suzu, die im gleichen Gewerbe wie sie tätig sind.

Einschätzung

Brutal, kreativ, unheimlich spannend sowie mit einer klugen, moralischen Ambivalenz ausgestattet. Alles Qualitätsmerkmale, welche ich schon im ersten Band von "Teach Me How To Kill You" geliebt habe und woran nun nahtlos angeknüpft wird.

Das einzigartige Zusammenspiel von Riko und Sato beeindruckt mich immer wieder aufs Neue und kann bereits für sich alleinstehend dazu animieren, unbedingt dranbleiben und weiterlesen zu wollen. Seien es ruhige, fast schon verträumte gemeinsame Momente oder das grausam blutige Handwerk, in jeder einzelnen Nuance brillieren sie und ziehen einen in den Bann.

Während zuvor eher der Fokus auf die unterschiedlichen Charakter-Facetten des Lehrers gelegt wurde, ist es diesmal insbesondere die Riko. Ihre Hoffnungen, Ängste, Träume, Zweifel, werden für uns stetig greifbarer und wecken auch etwas Mitleid in mir. Riko mag zwar bisher nur die Rolle einer Ermittlerin und eines Lockvogels während der Missionen übernommen und dabei niemanden getötet haben, ist aber in Wahrheit schon so tief in den finsteren Strudel hineingeraten, dass es kein Zurück, keinen Plan B mehr geben wird. Ihr Leben ist verwirkt!

Es ist nicht leicht, sich des Teufels zu Entledigen, wenn man ihn einmal zu sich eingeladen hat. Aber ist dieser Mann, der so fließend den makaberen Spagat zwischen dem rechtschaffenen Pädagogiken und kaltblütigen Psychopathen beschreitet, denn wirklich der Leibhaftige auf Erden? Manipuliert und lenkt er seinen Schützling nach Belieben? Mitnichten, denn sie ist intelligent und gefestigt genug, alle Entscheidungen aus den eigenen Überzeugungen zu treffen, immer mit dem Hintergedanken, eines Tages ihre Rache zu nehmen.

Ins Wanken gerät dieses Ziel wie gesagt aber nicht nur durch die Wahrheit über die schrecklichen Taten der Eltern, sondern ebenso wegen der liebevollen Aufopferungsbereitschaft Satos ihr gegenüber. Ganz entfernt (wenn auch selbstverständlich ohne romantische Komponente zwischen den Zeilen) musste ich hierbei an Piccolo und Son-Gohan aus "Dragon Ball Z" denken.

Bei der Konfrontation mit der Todesplanerin gibt es einen äußerst interessanten Dialog, in dem sie ihr entgegnen, ein Mord bleibe immer ein Mord, selbst wenn er aus noblen Absichten begangen wird. Deutlicher kann das Töten der Serienmörder eigentlich kaum als Doppelmoral entlarvt werden, aber Beide sind schon zu verblendet, zu gefangen in dieser "Berufung", um sich dessen bewusst zu sein.

Ab dem Zeitpunkt, an dem Karin und Suzu die Bildfläche betreten, wird das bislang angewandte, episodenhafte Konzept nicht mehr bedient. Wie sich herausgestellte hat, ein guter Schachzug, der positiv dazu beiträgt, das Quartett und die Gruppendynamik untereinander mehr ins Rampenlicht zu bringen. Anfangs hob ich durchaus skeptisch die Augenbraue und empfand so ein Aufeinandertreffen als ziemlich unglaubwürdig und Over The Top. Mit praktisch jeder Seite legten sich meine Zweifel aber schnell und ich bin sehr angetan von diesem Kniff, der der Geschichte eine neue Brisanz und Würze verleiht. Niemand weiß ab hier in welche Richtung sich das Ganze entwickeln wird. Dramaturgisch ist dies nicht hoch genug zu Würdigen. Genauso hält man die Spannung und den Pulsschlag des Lesers am Laufen, Chapeau!

Fazit

Ich habe das Gefühl, "Teach Me How To Kill You" ist es gelungen, kleinere Kinderkrankheiten des schon starken Vorgängers auszukurieren und sich in allen Bereichen nochmal zu verbessern.

Meisterhaft inszeniert und eine absolute Pflichtlektüre, nicht nur für Fans von Psycho-Thrillern.

Produktdetails
Titel Teach Me How To Kill You
Genres Psycho-Thriller
Autor/Zeichner Sharoh Hanten

Sharoh Hanten

Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung ab 16 Jahre
Seitenanzahl 226
Serie Teach Me How To Kill You
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-646-72244-4
Verlag HAYABUSA (CARLSEN)
Kaufmöglichkeiten amazon / Thalia / HAYABUSA (CARLSEN)

Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

Über den Autor

Frank Anfänger
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