Belle & das Biest im verlorenen Paradies » Review
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Stefan -
15. Oktober 2021 um 05:26 -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Du liebst die Geschichte „Die Schöne und das Biest“? Besonders die Verfilmung von „Walt Disney“ hat es dir angetan? Nun, dann sei dir gesagt, dass alles, was du bis jetzt gelesen oder gesehen hast, Humbug war. Die wahre Geschichte um Belle und das Biest lief ganz anders ab. Nichts mit Gefühle und anderem Bla Bla. Was, du glaubst mir nicht? Dann ließ doch selbst in den ersten Band von „Belle & das Biest im verlorenen Paradies“ rein, welcher bei „CARLSEN“ im Vertreib ist.
Worum es in „Belle & das Biest im verlorenen Paradies“ geht:
Belle ist kein normales Mädchen, wie man sie aus der Zeit kennt, in der diese Geschichte spielt. Das erkennt man an ihrer besonderen Haarfarbe, die man nur haben kann, wenn sich ein Mensch und eine Fee miteinander vergnügt haben. An dieser Geschichte könnte sogar etwas dran sein. Belle's Mutter war vor ihrer Geburt für eine Woche verschwunden. Egal, wo auch immer ihr Vater sie suchte, er konnte sie nicht finden. Und dann, auf einmal tauchte sie wieder auf … schwanger.
Belle ist ein aufgewecktes Kind, was auffällt. Sie ist überall dabei und scheut kein Abenteuer. Angst, was ist das denn? Das missfällt natürlich ihren Eltern. Sie würden es lieber sehen, wenn sie ein wenig zurückhaltender wäre. Es wird ohnehin überall von ihr geredet, da sie nun mal diese besondere Haarfarbe hat.
Eines Tages hat sich Belle in den Kopf gesetzt, den verbotenen Wald zu betreten. Dort wachsen nämlich die schönsten Rosen. Genau solch eine Rose will sie haben. Dass es Gerüchte um ein fürchterliches Biest gibt, das im Wald hübsche Frauen entführt und sie dann umbringt, juckt Belle nicht im geringsten. Das ist doch sowieso alles Unsinn. Wie sehr sie sich irrt, erfährt sie am eigenen Leib, als das Biest tatsächlich auftaucht und vor ihren Augen eine andere Frau mit bloßen Händen tötet. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, erfährt ihre Mutter wohl das gleiche Schicksal. Sie ist Belle nämlich hinterhergelaufen, um sie aufzuhalten.
Von wegen, die Schöne und das Biest. Wie bitteschön soll aus solch einer grauenhaften Tat eine wundervolle Liebe entstehen?
Einschätzung:
Auch wenn es in der Anleitung anders rüberkam, ich mag die Verfilmung von „Walt Disney“, weil sie so schön erzählt ist. Dazu gehören auch die Lieder, obwohl ich das Gejammere in den Filmen eigentlich nervig finde. Und nun habe ich diese Geschichte gelesen, die in meinem Kopf schon etwas für Chaos sorgt, da ich dachte, Kaori Yuki habe sich der klassischen Geschichte angenommen und daraus einen liebevollen Manga gemacht. Äh, nein …
Ziemlich brutal, das muss ich schon sagen. Zeitweise habe ich mich gefragt, ob die Geschichte überhaupt jugendfrei ist? Zum Glück stellte sich heraus, dass es zwei Biester gibt. Eins was brutal und eins was äh … hm … mehr oder weniger ein Sadist ist. Ja, ich glaube, das trifft es. Und überhaupt, warum sind da so viele gehässige Charaktere um Belle? Die kann einem ja nur Leid tun. Bei so viel Boshaftigkeit kann man doch gar keine Gefühle entwickeln. Obwohl, Hass ist auch ein Gefühl. Ob sie das empfinden kann? Ich glaube ja nicht.
Die Interpretation der klassischen Geschichte ist mehr oder weniger witzig, wenn man das so überhaupt sagen kann. So zum Beispiel als Belle dem Biest etwas fragt/erklärt und er trocken raushaut: Häää? Ist eben eine Mücke rum gesurrt? Ja, ja, es geht doch nichts über aufflammende Liebe. Ich glaube ja, das da ein klitzekleines Fünkchen vorhanden ist. Schließlich hat Biest Nummer 2 Belle ganze 2 x den Allerwertesten gerettet … um sie dann wieder rauszuschmeißen. Äh, ja …
Fazit:
Eine interessante Interpretation, die Lust auf mehr macht.
Wie es wohl weitergehen wird?
Hier geht es zur „Leseprobe von: Belle & das Biest im verlorenen Paradies“!
Quelle „CARLSEN“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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