Der Graf von Monte Christo - Gankutsuô » Review
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Stefan -
22. Oktober 2021 um 14:11 -
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Ich liebe „Alexandre Dumas“ Geschichte „Der Graf von Monte Christo“. Wenn Verfilmungen laufen oder neu auf den Markt kommen, schaue ich auf jeden Fall rein. Es versteht sich daher von selbst, dass auch die Adaption „Der Graf von Monte Christo - Gankutsuô“ auf meiner Liste stand. Ob mir die Adaption, die von der „Koch Films GmbH„ unter dem Label „KSM Anime“ vertrieben wird, meinen Geschmack getroffen hat, dazu später mehr.
Worum es in „Der Graf von Monte Christo - Gankutsuô“ geht:
Die Geschichte um den Graf von Monte Christo spielt in einer fiktiven Zukunft, genau genommen im Jahr 5053, was in den ersten Szenen gar nicht so auffällt. Erst als der Graf mit einem Raumschiff von dannen fliegt, steigt man dahinter.
Der junge Adlige Albert de Morcerf hat das gleiche Schicksal, wie so viele andere Adlige. Seine zukünftige Braut steht bereits seit vielen Jahren fest. Das schmeckt dem freundlichen jungen Mann überhaupt nicht, sodass er sich mit seinem alten Freund Franz d’Epinay zur Weltraumstadt Luna aufmacht, in der Hoffnung, seinem vorherbestimmten Leben zu entkommen. Wenn er gewusst hätte, was dies für ihn bedeutet, er hätte mit Freude seine zukünftige Braut geheiratet.
Eines Abends lernt Albert den Graf von Monte Christo kennen, der ihn aus unerklärlichen Gründen interessiert. Das liegt zum einen an seiner Gestalt, die einfach fast jeden in seinem Bann zieht. Na, jedenfalls sind er und sein Freund beim Grafen zum Abendessen. Es ist ein schöner Abend. Noch schöner wird es, als der Graf die beiden am darauffolgenden Tag zum Mittag einlädt. Während Franz gegen ein erneutes Treffen ist, sieht das bei Albert ganz anders aus. Er sagt der Einladung zu.
Am nächsten Tag sitzen alle auf einem Balkon, essen etwas Feines und schauen sich eine Hinrichtung an, da dies gut zum Mittag passt (Ironie). Während der Geschehnisse unten auf dem Platz zieht der Graf auf einmal einen roten Umschlag aus der Tasche. Dieser enthält eine Begnadigung vom Kardinal. Es wäre also möglich, einen der Verurteilten, die Freiheit zu schenken. Vielleicht den jungen Mann, der unschuldig zum Tode verurteilt wurde? Die Versuchung ist groß, könnte aber auch den falschen treffen. Denn nicht jeder auf dem Platz ist unschuldig. Also was tun? Während Franz einen kühlen Kopf behält, willigt Albert schließlich ein, das Spiel zu spielen. Auch wenn sein Vorsatz, einen unschuldigen zu retten, edel ist, kommt es schließlich so wie er es nicht wollte. Der schlimmste Verurteilte unter ihnen erlangt seine Freiheit.
Wie soll es nur weitergehen? Warum sieht Albert die Gefahr nicht? Franz hingegen sieht sie genau und möchte seinen Freund retten. Das stellt er eindrucksvoll unter Beweis, als Albert von einer Diebesbande gefangen genommen wird.
Hat ihre Freundschaft eine Zukunft? Und welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem Graf von Monte Christo?
Einschätzung:
Hmm …
Was wohl „Alexandre Dumas“, der Autor von „Der Graf von Monte Christo“ zur Adaption „Der Graf von Monte Christo - Gankutsuô“ sagen würde, hätte er die Möglichkeit sich diese anzusehen? Würde sie ihm gefallen oder würde er eher wie ich verstört in die Serie hineinsehen und sich fragen, was das eigentlich soll? Leider wird diese Frage niemals Beantwortung finden.
Es gibt nur wenig Anime & Manga Serien, die mir überhaupt nicht gefallen haben. Diese gehört leider dazu. Das fängt schon bei dem merkwürdigen Zeichenstil an. So etwa die statischen Muster, die sich auf der Kleidung und den Haaren befinden, sind sehr störend. Sie verursachen bei mir Kopfschmerzen und belästigen regelrecht beim Ansehen der Serie. Man kommt nicht wirklich rein, da sie wie Fremdkörper wirken. Beider ist der Zeichenstil sehr detailliert, was mir wirklich hervorragend gefallen hat. Hier bewahrheitet sich mal wieder die Aussage: Weniger ist manchmal mehr. Es war einfach zu viel des Guten.
Die Frage, die sich mir stellt, warum musste „Der Graf von Monte Christo“ für diese Geschichte herhalten? Das war doch wirklich überflüssig. Diese hätte man auch ohne Grundlage des Klassikers, mit ein wenig Anpassung, erzählen können. Dann hätte er eben nicht Monte Christo, sondern anders geheißen und man wäre als alter Hase nicht mit Erwartungen an die Serie gegangen, die dann nicht erfüllt wurden. Tja, ich würde sagen, verschenktes Potenzial.
An dieser Stelle kommt nun das ABER! Bekanntlich lässt sich über Geschmack streiten. Auch wenn ich mit der Serie „Der Graf von Monte Christo - Gankutsuô“ nichts anfangen kann, Fans gibt es zu genüge und diese werden ihre Freude an dieser Adaption haben. Spannend ist sie auf jeden Fall.
Fazit:
Die in insgesamt 24 Episoden abgeschlossene Geschichte ist, mehr oder weniger interessant, aber nicht jedermanns Sache.
„Der Graf von Monte Christo“ als Grundlage, war nicht notwendig.
Quelle „YouTube“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Publisher für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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