AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
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Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Was würdest du tun, wenn du eigentlich jemandem versprochen wurdest, diesen auch noch liebst und es dann aber erforderlich ist, jemanden anderen zu heiraten? Genau dieser Herausforderung muss sich Prinzessin Alna in der Manga-Serie „Cold Game“ stelle, welche bei „TOKYOPOP“ gestartet ist. Was sie alles erlebt und ob sie letztlich doch noch ihren Wunschkandidaten heiraten wird, das wird sich zeigen. Nun heißt es erst einmal Überleben.
Worum es in „Cold Game“ geht:
Prinzessin Alna aus dem Königreich B (was für ein blöder Name) ist mit ihren 15 Jahren, die jüngste in der Familie. Sie lebt ein behütetes Leben, wenn auch ein wenig anders als normal. So lernt sie zum Beispiel fechten bei ihrem zukünftigen Gemahl. Das tut sie, weil sie gerne selbstständig ist. Selbstverständlich lernt sie auch alles, was eine Prinzessin ausmacht, das fechten hingegen ist ihre Leidenschaft.
Eines Tages trudelt eine Einladung des Königs aus dem Königreich E ein. Prinzessin Alna wurde als Königin auserwählt. Was für eine grauenhafte Vorstellung, da sind sich alle einig. Denn dem König wird nichts Gutes nachgesagt. Da aber das Königreich E um einiges größer als das Königreich B ist und weil das Königreich E auch noch im Königreich S einen starken Verbündeten hat, bleibt dem König wohl nichts anders übrig, als dieser Ehe zuzustimmen. Das Wohl vieler wiegt mehr, als das Wohl eines einzelnen, auch wenn es um die eigene Tochter geht.
Der Tag der Abreise ist gekommen. Dieser findet allerdings anders statt, als man es sich vorstellt. Denn Prinzessin Alna darf niemanden mitbringen, außer eine Zofe. Ihr zur Seite steht Camilla, eine ferne Verwandte aus dem Königsgeschlecht. Auch wenn diese Dame ihre einzige Begleitung ist, gibt es dennoch einen geheimen Plan, der das Überleben von Prinzessin Alna sicherstellen soll. Denn wie eingangs erwähnt, erzählt man sich nichts Gutes vom König aus dem Königreich E.
Im Königreich E angekommen, stellt Prinzessin Alna entsetzt fest, dass sie nicht die einzige Anwärterin ist. Es gibt noch fünf weitere Prinzessinnen, die es auf das Königreich mehr oder weniger abgesehen haben. Und diese Prinzessinnen gönnen sich gegenseitig nicht einmal den Dreck unter den Fingernägeln.
Stellt sich die Frage, was nun geschehen wird? Denn eigentlich wurden alle Prinzessinnen, die bereits vor Ort sind, durch die Kirche abgelehnt. Das heißt, sie sind als Braut und Königin durchgefallen. Warum sind sie dennoch noch dort?
Eines ist Fakt, Prinzessin Alna muss genau aufpassen, wenn sie nicht zu Schaden kommen will. Dies könnt gelingen, da sie nicht als Prinzessin, sondern als Ritterin auftritt. Sie hat nämlich mit Camilla die Rollen getauscht. Dies tat sie nicht eigensinnig, sondern mit Erlaubnis ihres Vaters, da auch er nicht einsieht, dass seine wunderschöne Tochter ein Bauernopfer wird. Das gilt im übrigen auch für Camilla.
Ob Prinzessin Alna und Camilla diese ganze Sache unbeschadet überstehen werden?
Einschätzung:
Ich bin ganz ehrlich, Geschichten, die mit Intrigen oder der gleichen zu tun haben, sind überhaupt nicht meint Ding. Das liegt einfach daran, dass ich mit den Charakteren zu sehr mitfiebere. Dann wäre da noch mein Gerechtigkeitssinn, der mich zur Handlung zwingen würde, wenn es denn ginge. An das Fremdschämen möchte ich erst gar nicht denken. Obwohl diese Geschichte gegen meine Natur geht, gefällt sie mir dennoch. Ich glaube, das liegt an Prinzessin Alna, da sie mir nicht nur rein optisch, sondern auch vom Charaktere sehr gefällt. Sie lässt sich nicht die Butter von Brot nehmen und weiß einfach, wie sie ihre Fähigkeiten geschickt einsetzt. Und dennoch ist sie vor Fehlern nicht gefeilt, wie man im ersten Band erleben darf, der letztlich jemanden das Leben kostet.
Die Geschichte ist wirklich gut erzählt. Sie ist spannend, gut ausgearbeitet und nicht ganz so oberflächlich, wie man es bei den ganzen schwachsinnigen TV-Serien seit Jahren erleben darf. Jenen Serien, die man im Grunde nicht regelmäßig verfolgen muss, um am Ball zu bleiben. Ich denke, dass dies bei „Cold Game“ anders sein wird. Bei dieser Geschichte ist es zwingend erforderlich jede Seite ganz genau zu lesen. Es könnte sonst möglich sein, dass man im späteren Verlauf den Überblick verliert, wer mit wem und warum.
Mir gefallen die vielen unterschiedlichen Charaktere, die bereits auf den ersten Seiten Einzug gehalten haben. Da wäre zum Beispiel Arthur, der Freund des Königs. Er hat für mein Verständnis die Scharade von Prinzessin Alna sofort durchschaut. Der König selbst ist auch interessant. Er sagte, dass ihm die Frauen nicht wirklich interessieren. Kann es sein, dass er schwul ist? Wer weiß.
Fazit:
Mit „Cold Game“ hat „TOKYOPOP“ eine spannende Manga-Geschichte am Start, die zu unterhalten weiß.
Hier geht es zur „Leseprobe von: Cold Game“!
Quelle „TOKYOPOP“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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