Josie, der Tiger und die Fische » Review
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Stefan -
9. Januar 2022 um 20:07 -
748 Mal gelesen -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Mittlerweile dürfte ja fast jedem Leser von animeszene.de bekannt sein, dass ich mir grundsätzlich nie den Klappentext oder die Informationen zum Manga / Anime beim Publisher durchlese. Ich gehe so vor, da es einfach viel mehr Spaß macht nicht zu wissen, worauf man sich bei dem entsprechenden Werk einlässt. Es ist wie bei einer Wundertüte, deren Inhalt man nicht kennt. Das hat sich schon oft bezahlt gemacht, da ich mich so ohne Vorurteile auf die Geschichte einlassen kann. Wie sinnvoll diese Methode ist, das wurde mir aktuell durch die neue Manga-Serie „Josie, der Tiger und die Fische“ bewiesen, welche bei „CARLSEN“ gestartet ist. Diese Geschichte gehört für mich zu den besten, die ich bis jetzt gelesen habe.
Worum es in „Josie, der Tiger und die Fische“ geht:
Der Student Tsuneo träumt von einem Studium in Mexiko. Dies hat vielerlei Gründe. So möchte er zum Beispiel vor Ort nach ganz speziellen Fischen tauchen, die es nur dort gibt. Warum das so ist, wird an dieser Stelle nicht verraten. Was ich aber verraten kann, das Tauchen ist seine große Leidenschaft. Leider fehlt ihm aber das nötige Kleingeld, um sich diesen Wunsch zu erfüllen. Ihm bleiben nur zwei Optionen, um es dennoch zu schaffen. Option eins wäre ein klassisches Stipendium. Nur ob ihm das gewährt wird? Option zwei heißt arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten. Nebenbei die Schule absolvieren und noch mehr arbeiten. Wenn Freizeit, dann allerhöchstens zum Schlafen.
Eines Abends geht Tsuneo wie gewohnt nach Hause. Wie es der Zufall so will, ist der Weg, den er sonst geht, durch eine Baustelle gesperrt. Ihm bleibt somit nichts anderes übrig, als einen anderen Weg zu wählen. Nichts geschieht per Zufall, nicht wahr? So ist es auch in diesem Fall. Denn Tsuneo rettet an diesem Abend Kumiko das Leben, die mit einem Rollstuhl den Berg heruntergerast kommt. Nicht weil sie es wollte, sondern weil sie gestoßen wurde. Wäre Tsuneo an diesem Abend nicht diesen Weg gelaufen, was wäre wohl mit Kumiko geschehen? Sie müsste also hocherfreut sein, dass sie noch am Leben ist. Im ersten Moment sieht es auch so aus. Das ändert sich schlagartig, da Tsuneo kurz darauf eine einfängt. Das nennt man also Dankbarkeit.
Kumikos Großmutter kommt kurz darauf zum Unfallort. Die über achtzigjährige hatte selbstverständlich keine Chance ihre Enkelin zu retten. Dementsprechend große ist ihre Freude, dass sich Tsuneo geopfert hat. Denn die Rettungsaktion war alles andere als sanft. Sie tat richtig weh, auch ohne die Backpfeife, die er als Dank erhielt. Und da alte Damen nun mal wissen, was Dankbarkeit bedeutet, lädt sie Tsuneo kurzerhand zum Essen ein, was Kumiko überhaupt nicht passt. Und nicht nur das, sie will auch noch, dass er sich von nun an um Kumiko kümmert, gegen Bezahlung versteht sich.
Schon wieder ein Job? Tsuneo hat doch schon genug um die Ohren. Da die Seniorin aber anständig bezahlt und ihn das seinem Studium um einiges näher bringt, sagt er schließlich zu, sehr zum Leidwesen von Kumiko. Sie kann Tsuneo einfach nicht ausstehen. Jedenfalls sieht es die ersten Wochen so aus. Doch dann ändert sich auf einmal alles.
Einschätzung:
Jetzt da ich diese Review schreibe, wünschte ich mir, ich könnte diese Geschichte von Anfang bis zum Ende durchlesen, als hier einen Text zu verfassen. Das liegt daran, dass mir diese Geschichte einfach mehr als nur gefallen hat. Wie eingangs erwähnt, gehört sie für mich zu dem besten, was ich bis jetzt gelesen haben.
Die Manga-Serie „Josie, der Tiger und die Fische“ ist unglaublich herzergreifend. Egal, ob man will oder nicht, man kommt gar nicht drumherum, die Geschichte bis zum Ende weiter zugeflogen, wenn man sie erst einmal begonnen hat. Man möchte (!) wissen wie es weitergeht. Das liegt unter anderem an der ganz besonderen Beziehung zwischen Tsuneo und Kumiko, die sich rein zufällig entwickelt, einfach aus der Tatsache heraus, dass Kumiko es einfach nicht mehr ausgehalten hat. Warum, das werde ich hier nicht weiter verraten.
Diese Geschichte hat mich echt mitgenommen. Dieses Gefühl wird zusätzlich von eigenen Erfahrungen befeuert, welche ich durch meine Arbeit mit beeinträchtigten Menschen gesammelt habe. Das heißt, ich kann sowohl Kumiko als auch Tsuneo bestens verstehen. Der Wunsch, dass diese Geschichte ein gutes Happy End hat, ohne dass es „nur“ in einer Beziehung endet, ist sehr große. Wie es wohl letztlich aussehen wird? Wir werden sehen.
Bemerkenswert fand ich die Tatsache, dass ich nach den ersten Seiten sofort im Internet geschaut habe, ob es einen Anime gibt. Da ich diese Geschichte nicht kannte, war ich natürlich hocherfreut, dass dem so ist. Am Donnerstag, dem 17. Februar 2022 veröffentlicht „KAZÉ“ den Anime als Limited Edition. Ich bin ja so neugierig.
Fazit:
Wer eine wunderbare Geschichte lesen möchte, der sollte unbedingt zur Manga-Serie „Josie, der Tiger und die Fische“ von „CARLSEN“ greifen.
Hier geht es zur „Leseprobe von: Josie, der Tiger und die Fische“!
Quelle „CARLSEN“
Quelle „YouTube“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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