Lies mich noch, bevor du stirbst » Review
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Mew -
15. Februar 2022 um 06:11 -
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AnimeSzene.jp – Wir bauen für euch um
Wir haben mit dem umfassenden Umbau unserer Webseite begonnen. Ziel ist eine moderne, schnellere und klar strukturierte Plattform, die unserer Community langfristig mehr Möglichkeiten bietet.
Im Zuge dessen entsteht auch das neue Itasha‑DACH‑Forum, der zentrale Treffpunkt für alle Enthusiasten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Da der vollständige Datenimport in die neue Version bereits abgeschlossen ist, werden in dieser Übergangsphase keine neuen Inhalte mehr in die aktuelle Version eingepflegt. Alle neuen Funktionen und Inhalte erscheinen direkt im neuen System.
Die neue Version wird ein Ort zum Ankommen, Stöbern und Wiederfinden – klar strukturiert, auf das Wesentliche ausgerichtet und getragen von dem, was AnimeSzene.jp ausmacht: die Inhalte, die Leidenschaft und die Menschen dahinter.
Wir arbeiten darauf hin, die neue Version bis zur zweiten Aprilwoche vollständig bereitzustellen. Dieser Zeitraum gibt uns genug Spielraum, um alle Bereiche sauber zu finalisieren – unabhängig davon, wann die Software offiziell freigeschaltet wird.
Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Kohane wird oft von ihren Mitschülern gemobbt, aufgrund ihrer Artikulationsschwierigkeiten. Kein Wunder also, dass sie es nun um jeden Preis vermeidet zu sprechen. Doch dann geschieht das unfassbare, eines Tages spricht ein Junge sie einfach so an und lässt nicht mehr locker …
Diese und vier weitere Kurzgeschichten, von der Autorin sora, sind im Einzelband „Lies mich noch, bevor du stirbst“ bei „altraverse“ zu lesen.
Worum es in „Lies mich noch, bevor du stirbst“ geht:
In der zweiten Geschichte geht es um Tsubaki, welche ein “Bedauern” sehen kann. “Bedauern” sind Seelen, die von unerfüllten Sehnsüchten in dieser Welt festgehalten werden. Erfüllt sich diese Sehnsucht, finden sie ihre Erlösung im Jenseits. Leider bringt diese Fähigkeit nicht nur Vorteile mit sich: so halten ihre Klassenkameraden und Lehrer sie für komisch, wenn sie mal wieder Selbstgespräche führt. So wirkt es, wenn man die “Bedauern” nicht sehen kann. Dabei redet Tsubaki doch mit Kaede, ihren bedauerlicherweise verstorbenen Kindheitsfreund. Aber warum ist er überhaupt noch im Diesseits?
Eigentlich möchte Tsubaki gerne herausfinden, warum Kaede noch in dieser Welt ist. Allerdings möchte sie es auch nicht wissen, da sie so auch weiterhin viel Zeit mit ihm verbringen kann. Dennoch weiß sie, dass er eines Tages seine Erlösung finden wird.
Eines Tages legt sie als Opfergaben Eis an sein Grab und beschließt nach dem Gebet selbst eins zu essen. Als Kaedes “Bedauern” meint, dies sei eigentlich sein Lieblingseis gewesen, hält sie ihm das Eis hin. Da “Bedauern” eine Art Geister sind, können sie natürlich nichts essen. Von daher wundert es Tsubaki, dass ihr Kumpel sich ausgerechnet über das Eis beschwert, dass schon angebissen sei. Das sollte ihm doch eigentlich nichts ausmachen, da er sowieso nicht reinbeißen kann. Als Reaktion auf ihre Verwunderung küsst er sie - mit den Worten, da er sie nicht richtig berühren kann, sei das ja auch egal. Tsubaki ahnt nun, was seine unerfüllte Sehnsucht ist. Sosehr sie ihm auch zu seiner Erlösung verhelfen will, wird es wohl nicht ohne Herzschmerz gehen …
Eine andere Geschichte handelt von Kyo, der Gefahren um jeden Preis vermeiden will. Seit er einmal die Treppe hinunterfiel, benutzt er diese nicht mehr, genauso wie er keine Brücken mehr betritt und andere gefährliche Dinge (wie z. B. rennen) vermeidet. Doch dann tritt die aufgeweckte Iku in sein Leben. Sie versucht ihn aus der Reserve zu locken und ihm die Lebensfreude zurückzugeben. Kyo ist zunächst skeptisch, doch als er von ihrem Schicksal erfährt, springt er schließlich doch über seinen Schatten …
Einschätzung:
„Lies mich noch, bevor du stirbst“ ist eine Kurzgeschichtensammlung mit Heiteren, kurzweiligen sowie auch nachdenklichen Geschichten. Die erwähnte Nachdenklichkeit ist das, was diesen Einzelband ausmacht. Dabei sind die Protagonisten trotz der Kürze der Erzählungen jeweils gut herausgearbeitet. Sowohl Schmerz, Leid als auch die Schmetterlinge im Bauch, können so richtig mitempfunden werden.
Der Zeichenstil ist, zur jeweiligen Geschichte passend, eher fein oder auch mal übertrieben plakativ. Es macht Spaß, sich die einzelnen Panels anzusehen.
Fazit:
Wer Shojo-Kurzgeschichten mag und eine Mischung aus kurzweiligen, witzigen und nachdenklichen Geschichten sucht, sollte diesen Manga auf jeden Fall lesen. Für Fans der Autorin ist „Lies mich noch, bevor du stirbst“ ohnehin eine Empfehlung.
Hier geht es zur „Leseprobe von: Lies mich noch, bevor du stirbst“!
Quelle „altraverse“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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