The Gender of Mona Lisa - Band 2 » Review
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Stefan -
18. März 2022 um 10:37 -
532 Mal gelesen -
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Während der Umbauphase kann es zu sichtbaren Änderungen und Anpassungen kommen. Wir danken euch für eure Geduld und freuen uns darauf, euch schon bald die neue Version präsentieren zu dürfen.
Tja, mit der Manga-Serie »The Gender of Mona Lisa« hat »CARLSEN« für mich eine der nachdenklichsten Serien im deutschsprachigen Raum veröffentlicht. Es gab bis heute kaum einen Anime oder eine Manga-Serie, die mich dermaßen zum Nachdenken angeregt hat und bei der es mir so schwer viel/fällt Partei zu ergreifen. Auch Band zwei hat daran nichts geändert.
Worum es in »The Gender of Mona Lisa« geht:
Wir befinden uns in einer Welt, die unser fast identisch ist. Der einzige Unterschied ist, die Menschen, die hier geboren werden, sind bis zum zwölften Lebensjahr ohne Geschlecht. Mit 12 entscheiden sie sich dann für das Geschlecht ihrer Wahl. So war es auch bei Shiori und Ritsu, enge Freunde von Hinase. Nur Hinase selbst kann sich aus einem unbekannten Grund nicht entscheiden.
Mittlerweile ist einige Zeit vergangen. Die Liebesgeständnisse sowohl von Shiori als auch Ritsu, haben Veränderungen bei Hinase ausgelöst. Nun scheint auch er sich für ein Geschlecht zu entscheiden. Stellt sich die Frage, welches es sein wird? Auch wenn Hinase Veränderungen an sich selbst wahrnimmt, er weiß nicht, in welche Richtung es geht. Vielleicht ist es besser, einfach mal abzuwarten. Das finden auch Shiori und Ritsu.
Bald ist Prüfungszeit in der Schule. Da Shiori der schlauere von den drein ist, betteln ihn Ritsu und Hinase um Nachhilfe an. Warum eigentlich nicht, so könnten die Drei Zeit zusammen verbringen. Sehr zum Leidwesen Ritsu wird sie allerdings krank. Das ist für Shiori die Chance, weiter Einfluss auf Hinase zunehmen, wenn er sich den traut. Ritsu ist ohnehin davon überzeugt, dass Shiori diese missliche Lage zu seinem Vorteil ausnutzen wird. Wirklich?
Gleiches Recht für alle, denkt sich Ritsu. Sie lädt Hinase zu einem Date ein, als sie wieder gesund ist. Beide gehen zusammen in der hiesigen Einkaufspassage shoppen. Und wenn sie schon dabei sind, dann können sie auch ein wenig Händchen halten, nicht wahr?
Denkt eigentlich jemand an Hinase? Natürlich! Sowohl Shiori als auch Ritsu sind sich bewusst, dass diese ganze Situation für Hinase eine enorme Belastung darstellt. Nur, gegen Gefühle kann man nichts machen und diese sind bei beiden sehr hoch. Dass Hinase ihre Liebe zu gleichen Teilen erwidert, erleichtert diese unangenehme Situation nicht.
Wie wird es wohl weitergehen?
Einschätzung:
Genau genommen, weiß ich gar nicht was ich als Einschätzung schreiben soll. Diese Geschichte lässt sich nicht einschätzen. Es sind eher die Gedanken und Gefühle, die zurückbleiben.
Wie eingangs erwähnt, macht mich diese Manga-Serie sehr nachdenklich, mehr als das, was ich sonst gewohnt bin. Nicht das ich ständig über diese Geschichte nachdenke, es ist mehr die unterbewusste Auseinandersetzung mit diesem Thema. Dies wird zusätzlich durch persönliche Erfahrung aus dem nahen Umfeld verstärkt, da jemand, der mir sehr viel bedeutet, aktuell wie Hinase seine Gefühlswelt kennenlernt. Zurück bleibt wie in dieser Geschichte die Frage, wie man denjenigen am besten unterstützt, ohne ihn zu beeinflussen? Mit Abstands die schwierigste Frage, die ich je beantworten musste, genau gesagt muss.
Shiori und Ritsu haben es nicht leicht. Zum einen sind sie Freunde und nun zusätzlich auch noch Rivalen. Dass sie dennoch so cool mit dieser Situation umgehen, ist bewundernswert. Kaum vorstellbar, dass dies im normalen Leben überhaupt möglich wäre. Aber wer weiß, es kommt wohl auf die Situation an.
Wie wohl letztlich das Happy End aussehen wird, wenn es denn eins gibt? Vier Szenarien wären denkbar. Da wäre die klassische Beziehung, welche einem Glück und dem anderen Traurigkeit beschert. Als Zweites wäre da die klassische Dreiecksbeziehung, die ich mir bei den dreien gut vorstellen könnte. Die dritte Option wäre, dass jeder seinen Weg geht. Und dann wäre da ja noch …
Fazit:
Die Manga-Serie »The Gender of Mona Lisa« ist und bleibt spannend. Das doch sehr außergewöhnliche Thema verlangt einiges an Verstand, der ein in die Lange versetzt, die Komplexität dieser Geschichte zu verstehen.
Hier geht es zur „Leseprobe von: The Gender of Mona Lisa“!
Quelle „CARLSEN“
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

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