Kennt ihr eigentlich Hades? Ja, das ist der Typ aus der Unterwelt, der mit Zeus und Poseidon zu tun hat. In der Manga-Serie »Colette beschließt zu sterben« von »altraverse« geht es um den Gott der Unterwelt und die schöne Colette, die gewiss niemals vorhatte …
Worum es in »Colette beschließt zu sterben« geht:
Kennt ihr dieses Gefühl, wenn euch der Stress über den Kopf wächst und man am liebsten einen endgültigen Schlussstrich ziehen will? Nun gut, die meisten werden weiterhin ihren Mann/Frau/Diverse stehen, es gibt aber auch andere, die auf den speziellen Gedanken Taten folgen lassen. So ergeht es auch der schönen Colette, die an einem Brunnen steht und darüber nachdenkt, wie es wohl wäre, wenn sie sterben würde.
Kurze Zeit später erwacht Colette in einer Art Gefängnis. Sie weiß im ersten Moment gar nicht, was hier passiert und außerdem sieht der Typ vor der Zellentür so merkwürdig ungesund aus. Was soll’s, ist sowieso egal. Stellt sich die Frage, wo zum Geier sie überhaupt ist? Tja, die Antwort folgt schnellen Fußes. Colette befindet sich in der Hölle. Na super.
Was sich im ersten Moment als Katastrophe herausstellte, scheint auf den zweiten Blick gar nicht so schlecht zu sein. Da die Typen da unten ohnehin alle Tod sind, kann sie sich endlich entspannen. Es dauert nicht lange, da wird sie von den Wächtern geweckt. Sie erfährt, dass Hades, der Gott der Unterwelt krank ist. Ein Gott und krank? Na egal, Colette beschließt zu helfen. Als Ärztin, egal ob Tod oder lebendig, sie darf keinen Unterschied machen.
Hades entpuppt sich als schnuckeliger junger Mann. Endlich mal etwas fürs Auge. Aktuell leidet er an Fieber, warum auch immer. Und nun? In der Unterwelt kann man schlecht Medikamente kaufen. Letztlich schafft sie es dann doch, mit den Dingen, die es da unten gibt, eine Salbe herzustellen, die Hades heilt. Halleluja, wenn man das da unten überhaupt sagen darf.
Und jetzt? Darf Colette als Dank wieder zurück auf die Oberwelt?
Einschätzung:
Ja, doch, Band 1 ist schon witzig. Ich meine jetzt nicht witzig wie witzig, sondern gelungen und süß. Warum ich nicht gleich gelungen und süß schreibe? Das ist doch egal. Die Hauptsache ist, dass mir Band 1 gefallen hat und ich ihn dir daher empfehlen möchte. ![]()
Die Geschichte um Colette und ihren ganz persönlichen Gott lässt sich prima lesen. Sie plätschert von Seite zur Seite so vor sich hin. Gelegentlich nimmt sie an fahrt auf und plätschert dann ganz in Ruhe weiter. Kurz um, angenehme Lektüre, die man sich ruhig nach einem voll stressigen Arbeitstag auf dem Heimweg antun kann.
Der Zeichenstil ist eher einfach gehalten, was jetzt aber nicht als Nachteil bewertet wird. Er passt genauso, wie er ist. Mehr war/ist gar nicht notwendige. Besonders hat mir das Motiv mit der Landschaft und den ganzen Türmen gefallen. Ich könnte dieses Panel stundenlang ansehen, da es so schön zum Träumen einlädt.
Fazit:
Schaut mal in den ersten Band von der Manga-Serie »Colette beschließt zu sterben«. Keine Angst, es handelt sich um keine deprimierende Geschichte, nach der man sich selbst gerne die Kugel geben möchte.
Viel Spaß.
Hier geht es zur »Leseprobe von: «!
Quelle »altraverse«
Wir möchten uns auf diesem Wege herzlich beim Verlag für das Rezensionsexemplar und Bildmaterial bedanken.

Kommentare
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.
Neu erstellte Kommentare unterliegen der Moderation und werden erst sichtbar, wenn sie durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet wurden.